Do

05

Dez

2019

Dien Bien Phu – Sa Pa by Bike


Carefully we turn around the corner in Dien Bien Phu and look to the left. And indeed - there sits Mike from Belgium, whom I met three years ago at the Thai-Laotian border and with whom I had cycled for two months through Laos and Vietnam. The next two weeks we will be on our way together. Our common target is the Ha Giang loop in the far northeast corner of vietnam.
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Di

03

Dez

2019

Luang Prabang – Dien Bien Phu by bike


We can pick up our visas already after one day at the Vietnamese embassy in Luang Prabang. Costs: 70$ (63,40€) for four weeks. As the weeks and mountains ahead of us become exhausting, we decide to stay two days longer in Luang Prabang. We wait and clean our bicycles, get a braided basket in which the Laotians keep their sticky rice and visit the Traditional Arts and Ethnology Center.

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Di

03

Dez

2019

Luang Prabang


When the first dud on the screen explodes, a young Laotian woman gets up and runs out of the room. I follow her, past about ten western people, who continue to watch the UXO documentary film spellbound.

Als der erste Blindgänger auf der Leinwand explodiert, steht eine junge Laotin auf und rennt aus dem Raum. Ich folge ihr, vorbei an ungefähr zehn westlichen Menschen, die weiterhin gebannt den UXO–Dokumentationsfilm anschauen.

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Mi

13

Nov

2019

Slowboat to Luang Prabang with bike


We have "successfully" completed all departure formalities and have been waiting for the bus to take us over the friendship bridge to Laos for a few minutes, when a backpacker asked me in English if I knew when the bus would leave. Deeply amused inside, my short and honest answer is: "No.".

Within a very short time I decided against acting as a "seer". Situations like this, I have been experiencing in Asia for years. Leading, as in many other important or unimportant disciplines worldwide: the "Germans" 😆. 

Unforgotten the "German” in the Kali Gandaki Valley, in the farthest corner of Nepal, who ten minutes after the departure time communicated to him wanted to get excited with me about the lack of punctuality in "these" countries. Wrong address. His increasing indignation every minute was priceless.


Wir haben alle Ausreiseformalitäten “erfolgreich” absolviert und warten schon seit ein paar Minuten auf den Bus, der uns über die Freundschaftsbrücke rüber nach Laos bringen soll, als ich von einem “Backpacker” auf englisch gefragt werde, ob ich wüßte, wann der Bus losfahren würde. Innerlich zutiefst belustigt, lautet meine knappe und ehrliche Antwort: “No.”

Innerhalb kürzester Zeit habe ich mich dagegen entschieden als “Seher” zu fungieren. Situationen wie diese, erlebe ich seit Jahren in Asien. Führend, wie in vielen anderen wichtigen oder unwichtigen Disziplinen weltweit: die “Deutschen”😆. 

Unvergessen der “Deutsche” im Kali Gandaki Tal, im hintersten Zipfel Nepals, der sich zehn Minuten nach der ihm kommunizierten Abfahrtszeit sich mit mir über die Unpünktlichkeit in “diesen” Ländern ereifern wollte. Falsche Adresse. Seine minütlich zunehmende Empörung war unbezahlbar.
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Di

12

Nov

2019

Mae Sariang to Chiang Rai by bicycle

Cycling back from Salawin river
Cycling back from Salawin river
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Do

24

Okt

2019

Mit dem Fahrrad von Mae Sariang zum Salawin


Vor ein paar Wochen, als ich die diesjährige Route plante, stieß ich bei meinen Recherchen auf den Salawan, den Grenzfluß zwischen Thailand und Myanmar, der von Mae Sariang aus per Fahrrad in einem Tag erreichbar ist. Nach zwei Erholungstagen in der kleinen Stadt hatte mein thailändischer Reiseradkumpane Too wieder zu uns aufgeschlossen und so starteten wir morgens um acht Uhr, mit einem Bund Bananen im Gepäck zu unserem kleinen Abstecher. Zunächst radelten wir gemütlich gut zwei Stunden in der Ebene, durch leuchtend grüne Reisfelder umgeben von mit Dschungel bewachsenen Bergen, bevor wir nach einem kleinen Imbiss mit Hunden die mehr als fünfhundert Höhenmeter in Anriff nahmen.

A few weeks ago, as I was planning this year's route, I came across the Salawan, the border river between Thailand and Myanmar, which can be reached by bicycle from Mae Sariang in one day. After two days of recreation in the small town my Thai travel bike companion Too had arrived ad well and so we started in the morning at eight o'clock, with a bunch of bananas in the luggage to our small excursion. First we cycled comfortably good two hours in the plain, by shining green rice fields surrounded by mountains overgrown with jungle, before we started cycling uphill.



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Do

24

Okt

2019

Warnschüsse aus Myanmar



We wake up early this morning. That's good, because our boat trip down the Salawen should start around 8:30 am. We take down our tents, freshen up in the nearby public toilet, pack our seven things and deposit everything together with the nice military. Shortly afterwards our captain appears. Again we descend the stairs to the sandy shore, past our covered campground, down to the mooring.

Wir werden früh wach an diesem Morgen. Gut so, denn unser Bootstrip den Salawen hinab  soll gegen 8:30 starten. Mit Blick auf selbigen bauen wir unsere Zelte ab, machen uns in der nahe gelegenen öffentlichen Toilette frisch, verpacken unsere sieben Sachen und deponieren alles zusammen bei den netten Militärs. Kurz darauf taucht auch schon unser Käpt‘n auf. Wieder steigen wir die Treppen zum sandigen Ufer hinab, vorbei an unserem überdachten Zeltplatz, runter zur Anlegestelle.

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Mi

16

Okt

2019

Mae Hong Son Loop by bicycle - Chiang Mai - Pai

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Sa

14

Sep

2019

TRAILWANRUNG - HESLACHER WAND !!!

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Mo

05

Nov

2018

Tag der Entscheidung


Die erste Nacht im Zelt liegt hinter mir. Es ist kalt, es regnet und ich habe Hunger. Da hilft nur eins: das Zelt ausräumen, alles wieder in den Packtaschen verstauen, meine nasse Unterkunft abbauen, das Zelt in eine regendichte Tasche am Lenker stopfen und in die Pedale treten. Schnell kommt mein Kreislauf in Schwung. Nur die Finger fangen wegen der Kalte sehr schnell zu schmerzen an. Ein Gefühl , das ich überhaupt nicht mag.

Es geht leicht bergauf am Fluss entlang, der mir mit seinem Rauschen am Abend zuvor das Einschlafen erleichtert hatte. Links erblicke ich ein Restaurant. Das bedeutet Frühstück und etwas aufwärmen! Dabei sollte man wissen, daß auch hier in China, ebenso wie im Norden von Laos oder Vietnam, die Türen unabhängig von der Temperatur den ganzen Tag geöffnet sind. Heizungen gibt es sowieso keine.
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Sa

20

Okt

2018

Durch Tunnel in die Berge


7. Oktober 2018

An diesem Morgen erlebe ich zum ersten Mal persönlich, wie fotoverrückt die Chinesen sind. Beim Abschied nehmen, vom Hotelpärchen, werden unzählige Fotos mit mir als Hauptdarsteller geschossen. In den unterschiedlichsten Kombinationen: mal mit ihm, mal mit ihr, von der Ferne, aus der Nähe, von rechts, von links. Es scheint kein Ende zu nehmen. Irgendwann kann ich mich dann doch losreißen, rolle noch ein wenig durch Yingxiu und treffe dort auf eine große Gruppe mit Mountainbiker(inne)n. 

Wir kommen ins Gespräch, tauschen uns über unsere Touren und Ziele aus und machen das obligatorische Gruppenfoto. Was folgt, ist eine Großserie von weiteren Aufnahmen mit den unterschiedlichsten Beteiligten. Ich komme aus dem Lachen gar nicht mehr heraus. Immer wieder löst sich ein anderer Biker oder eine andere Radlerin aus den umstehenden Grüppchen, rennt auf uns zu, drängt sich zwischen uns und will auch mit mir Langnase fotografiert sein. Anschließend begutachten wir dann gemeinsam das Ergebnis auf dem jeweiligen Smartphone, recken unsere Daumen anerkennend in die Höhe, begleitet von dem einen oder anderen "aaah" oder "oooh".

Kurzum: wir alle haben einen Riesenspass. 

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Fr

19

Okt

2018

Von Dujiangyan nach Yingxiu


6. Oktober 2018

Tags zuvor erreiche ich nach 67 Kilometer Dujiangyan. Bereits am Rande der Stadt fallen mir die breiten, künstlich angelegten Grünstreifen auf. In dieser Stadt schlängelt sich sogar ein Weg durch die Grünanlagen auf der linken Seite. China präsentiert sich mir bisher blitzeblank sauber. Kein Wunder - ganze Heerscharen von Arbeitern mit orangefarbenen Warnwesten sind tagein, tagaus mit der Pflege und Säuberung der Umwelt beschäftgt. Immer wieder scheinen sie ihre Reviere auf Unrat, Laub, Grashalme oder Steinchen abzusuchen und diese mit ihren langen Holzzangen aufzunehmen. Selbst auf Elektrorollern gehen sie ihrer Arbeit nach. Ich wechsle von der Straße auf den Parkweg und kommen an mehreren überdachten Ruheplätzen mit Bänken vorbei. Ideal zum Campen! Nach einer Stunde habe ich meine Entscheidung getroffen. Die Bank scheint breit genug, der Weg wird kaum noch von Spaziergängern oder Joggern frequentiert und die Hauptverkehrsstraße ist weit genug entfernt davon.
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So

09

Sep

2018

Esslinger Zeitung vom 07.09.2018

Wunderbarer Bericht über meine Tour letzten Oktober über einen der höchsten, mit dem Mountainbike befahrbaren Pässe der Welt (Thorong La (5.416m) und meiner Umrundung der Annapurna (8.091m) im Himalaya in Nepal und der bis dato geilsten Abfahrt meines Lebens:-)))

Danke an Mel Braun von der Esslinger Zeitung für die Idee, das Interview und den Artikel.

Du hast mir zugehört:-)))

 

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Di

14

Aug

2018

Broken? / Gebrochen?

9th of june 2018
9th of june 2018

ENGLISH and GERMAN Version

 

I feel very little pain, which has once again led to a curious situation.
At the beginning of June I dislocated my little finger while mountain biking. Intuitively I put my finger back in and drove on. Last Friday, just before Lake Garda, I hurt my left hand again. Back in Stuttgart, I went to the doctor yesterday morning. "You're lucky, you just squeezed your hand and finger. But 10 weeks ago you broke your hand when you dislocated your little finger...:-0

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Do

28

Jun

2018

MTB Alpencross - was nehme ich mit?

Noch etwas mehr als fünf Wochen - dann geht es los. Mit dem Mountainbike von Ehrwald zum Gardasee. Als MTB Guide führe ich eine Gruppe Männer über die Alpen. Für mich selbst ist es die zehnte oder elfte Alpenüberquerung mit dem

Bergfahrrad seit 2003.

 

Auf dem Bild seht ihr einen Großteil der Ausrüstung, die ich mitnehmen werde. Eingepackt in einen Rucksack sollte das Gesamtgewicht 7 bis 8 kg nicht überschreiten. Euer Rücken wird es Euch danken. Ergo zählt jedes Gramm.

 

Werkzeug, Ersatzteile, Foto, Erste-Hilfe-Tasche und meine Protektoren kommen nicht in meinen Rucksack. Doch dazu schreibe ich noch einen gesonderten Artikel. Ein Fahrradschloß mit "Verlängerungskabel" darf natürlich nicht fehlen. Beides bringe ich mit, wird aber abwechselnd jeden Tag von einem anderen Mountainbiker aus der Gruppe transportiert.

 

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Di

20

Mär

2018

Von Laos nach Vietnam - from Laos to Vietnam


ENGLISH & Deutsche VERSION

Ende Dezember, Anfang Januar ist es nass, kalt und neblig im Norden von Laos. Tagelang warte ich auf Besserung der Wtterverhältnisse. Vergeblich. Mein vierwöchiges Vietnamvisa läuft bereis seit 28.12. als ich  von meinen Plänen, ganz hoch in den Norden Vietnams zu radeln, Abstand nehme. Inspiriert durch die Bücher über den Amerikawar, die ich in Nong Khiaw förmlich verschlungen habe, heißt mein Ziel nun DMZ (demilitarisierte Zone). Doch zuerst warten weitere Etappen in Nordlaos auf mich.

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Do

01

Mär

2018

Horrornacht in Kambodscha - horror night in cambodia

 
NEW BLOG ARTICLE - ENGLISH / GERMAN VERSION
 
Es ist kurz nach Mitternacht und ich liege in meinem Hotelzimmer in Kampong Thom  in Kambodscha, nachdem ich gut 15 Kilometer durch die mondhelle Nacht gerast bin. Hinter mir liegt einer der größten Alpträume eines jeden Reiseradlers. Es war nur eine Frage der Zeit wann es mich erwischt. Gestern abend war es so weit. Im Rückblick erscheint alles sehr unwirklich, aber glasklar. Ich lebe und ich weiß nicht warum. Hat mir meine Intuition mein Leben gerettet? Warum habe ich nicht einfach alles liegen gelassen und bin geflüchtet? Woher kam meine Ruhe in dieser Situation? Warum hat der Kambodschaner sein Messer wieder eingesteckt und ist gegangen? Und wo waren die anderen drei? 

It's shortly after midnight and I'm lying in my hotel room in Kampong Thom in Cambodia after having raced through the moonlit night for a good 15 kilometres. Behind me lies one of the biggest nightmares of any touring cyclist. It was just a matter of time before I got caught. Last night was the day. In retrospect, everything seems very unreal, but crystal clear. I'm alive and I don't know why. Did my intuition save my life? Why didn't I just leave everything behind and run away? Where did my peace and quiet come from in this situation? Why did the Cambodian put his knife back in and leave? And where were the other three? 
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Mi

21

Feb

2018

Good bye Laos



Nach 15 Tagen Entspannen, Lesen, Wasserfälle und Sonnenuntergänge anschauen, Geburtstag feiern, leckeres Essen genießen und einfach "sein", bin ich gestern die letzten 17 km bis zur Grenze geradelt. Kurz bevor ich dort ankam, kam Paul, ein Radler aus Canada von links aus dem Dickicht und sprach mich an. Nach einem ausführlichen Plausch ging es für mich bei mehr als 48 Grad in der Sonne rüber nach Cambodia, wo ich meine erste Nacht in meinem Meshzelt verbracht habe. Wow, kann ich nur sagen!!! Man liegt mitten in der Landschaft - nur durch ein Moskitozelt geschützt. Inclusive Blick auf den nächtlichen Sternenhimmel!

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So

11

Feb

2018

Erste Panne: Kette gerissen - chain broken

Der Laote, der mit mir meine Kette repariert hat
Der Laote, der mit mir meine Kette repariert hat

ENGLISH & GERMAN VERSION

Irgenndwann mußte es so kommen. 116 Tage. Ohne einen Reifenpanne. Ohne einen defekten Schlauch. Ohne gerissenen Schaltzug. Dann, mitten im nirgendwo des bergigen Nordens von Laos passiert es. Zu spät erkenne ich, daß die Abfahrt in einen Gegenanstieg übergeht und verschalte mich. Ein häßliches Geräusch unter mir, dann tret ich bereits ins Leere. Mein Blick nach unten bestätigt meine Befürchtung. Die Kette ist gerissen.

Keine zwei Meter links von mir arbeitet ein Laote im Graben. Er hat das Geräusch ebenfalls gehört, wendet sich mir zu und sagt etwas auf laotisch. Er will die Kette direkt auf der Strasse reparieren. Mein Notfallplan sieht anders aus. Aus diesem Grund schiebe ich das Bike vor einen Laden, löse alle Packtaschen und deponiere sie auf der Rampe die zum Shop gehört.
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Sa

10

Feb

2018

Im Krankenhaus - in the hospital



ENGLISH & GERMAN VERSION

Das Jahr beginnt mit einem stark geschwollenen linken Knöchel, dessen Schwellung sich dunkelrot gefärbt bis kurz vor meine Zehen hinzieht. Wie so oft in meinem Leben, merke ich durch meine relative Schmerzunempfindlichkeit erst sehr spät, daß ich die Schürfwunde nicht ernst genug genommen habe. Vier Tage vorher, bei einer langen, morgendlichen Abfahrt, war mir auf dem schmierigen Strassenbelag das Vorderrad weggerutscht. In nächsten Tal angekommen, hatte ich sofort angehalten, die Wunde gesäubert und desinfiziert. Doch bereits in der nächsten Nacht hatte ich kaum Schlaf gefunden, da ich immer wieder kurze, superschmerzhafte Stiche in meiner Wunde gefühlt hatte, die mich jedes Mal zusammenzucken ließen..
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Do

01

Feb

2018

50 km durch den Dschungel von Laos

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Di

26

Dez

2017

Cycling the "golden triangle" - Radeln im "goldenen dreieck"

ENGLISH and GERMAN VERSION

 

Auf den meisten Karten endet die Strasse kurz nach dem Dorf Ban Mom. Lediglich in einer Karte von GT-Rider.com, die es nur in Laos gibt, ist ein "Motorcycle Trek Dry Season only" eingezeichnet.

 

Das sollte demzufolge auch mit einem Mountainbike gehen, dachte ich mir und wurde für meine Mühen belohnt.

 

Zwei Tage radle ich am Mekong entlang mit Sicht auf Myanmar und muß drei Wasserläufe durchwaten.

 

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Mi

20

Dez

2017

It´s cold up north - Hoch im Norden ist es kalt !

10 Grad. Mehr war das heute morgen nicht, als ich barfuß in Sandalen mit meinem Fahrrad Richtung Grenze gestartet bin. Eisbein ohne Sauerkraut könnte man auch sagen.

 

10 degrees. It was nothing more than that this morning, when I started barefoot in sandals with my bike towards the border. Pork leg without sauerkraut could also be said.

 

Dafür war der Sonnenaufgang gigantisch. Und die Begrüßung durch meine drei Hundefreunde. Einfach unschlagbar solche neuen Kumpels zu haben. Überschäumende, bedingungslose Freude am frühen Morgen. Und alles nur, weil ich sie gestern ausgiebig gestreichelt habe.

 

But the sunrise was gigantic. And the greeting by my three dog friends. Simply unbeatable to have such new friends. Exuberant, unconditional joy in the early morning. And all because I stroked them extensively yesterday.

 

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Do

07

Dez

2017

Eine Nacht im Hühnerfreigehege - a night in a chicken enclosure

Nach einer Woche in Sauraha, dem zentralen Ort im Chitwan Nationalpark wird es gefühlt Zeit wieder zurück Richtung Kathmandu zu radeln.

 

After a week in Sauraha, the central place in the Chitwan National Park, it feels like time to cycle back towards Kathmandu.

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Di

21

Nov

2017

Pokhara - Chitwan by bicyle

Vorgestern bin ich im Chitwan National Park angekommen. Auf dem Weg hierher habe ich die Gelegenheit genutzt und habe vier Tage und Nächte hintereinander endlich wieder draußen in der freien Natur verbracht. Einfach genial. Die Ruhe. Die Nähe zur Fauna, Flora und der Tierwelt. Zu den netten und hilfsbereiten Menschen hier in Nepal.

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Do

09

Nov

2017

Annapurna by bicycle - 13. Thorong HC - Thorong La Pass

24. OKTOBER 2017

 

Klettere, wenn du willst, aber vergiss nicht, dass Mut und Kraft ohne Besonnenheit wertlos sind und ein kurzer leichtsinniger Augenblick das ganze Lebensglück zerstören kann.

Übereile nichts, achte auf jeden Schritt und habe von Anfang an das Ende im Blick. Wir, die wir die Berge erklettern, wissen, dass jede Höhe durch geduldige und mühsame Anstrengung gewonnen werden muss. Wir wissen auch, dass ein entschlossener Wille sich den Weg bahnt, und wenn wir zu unseren täglichen Beschäftigungen zurückkehren, so sind wir für den Kampf des Lebens besser gerüstet und schöpfen aus der Erinnerung neue Kraft und Lebensfreudigkeit.
EDWARD WHYMPER
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Do

09

Nov

2017

Annapurna by bicycle - 12. Thorong Phedi BC - Thorong Phedi Highcamp

23rd of october 2017

 

First look outside. Doesn't look like I actually ordered it. Have I perhaps expressed myself in some kind of ambiguous way?

 23. Oktober 2017

 

Der erste Blick nach draußen. Sieht nicht so aus, wie ich es eigentlich bestellt hatte. Habe ich mich vielleicht irgendwie unklar ausgedrückt?


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Mi

08

Nov

2017

Annapurna by bicycle - 11. Yak Kharka - Thorong Phedi Basecamp

22nd of october 2017

 

The trail section is short but does not forgive any mistakes. To the right, the fall ends only in the ice-cold stream.

Nevertheless, I will not let myself be taken away from driving the perhaps fifty or one hundred meters. On the left the wall, on the right the abyss, which I will take a closer look at later. When I realized how close it was. Did I only have luck or was it really "still" under control?

Everything runs smoothly until I come to a complete stop with a steady speed reduction. Exactly in that moment I take a foot off the pedal to place it on the floor exactly where there is enough room for it.

I write hjer about one, maybe two seconds, which felt like minutes in that situation.

My foot's on the way to the ground. Only a few centimetres separate him from it when, to my surprise and dismay, I realize that I am losing my balance. It must be just a few millimeters that I am missing. However, it is initially only a very weak feeling. So weak that I don't want to believe it for a fraction of a second at first.

Now there are two possibilities for me to fall. Turn left to the wall or right towards the abyss. As I feel inside myself and the situation, I hope to the left and am shocked to find out that my upper body tends to the right!

I'm floating in the middle of nowhere for fractions of a second, trying to initiate a counter-movement very carefully and waiting for the decision of fate. Just don't fall down now! Then I can feel the tide turning. My left foot has found grip on the ground. The danger has been averted.

 

 

Der Trailabschnitt ist kurz aber verzeiht keinen Fehler. Rechts endet der Sturz erst im eiskalten Bach. Dennoch lasse ich es mir nicht nehmen, die vielleicht fünfzig oder hundert Meter zu fahren. Links die Mauer, rechts der Abgrund, den ich mir aber erst hinterher genauer anschaue. Als mir bewusst wird, wie knapp es war. Hatte ich nur Glück oder hatte ich es wirklich "noch" unter Kontrolle?

 

Alles läuft gut, bis ich unter kontinuierlicher Geschwindigkeitsreduzierung langsam auf den Punkt genau zum Stehen komme. Exakt in dem Moment, als ich einen Fuß vom Pedal nehme, um ihn genau dort auf den Boden zu setzen, wo genügend Platz dafür ist.

 

Ich schreibe hier über ein, vielleicht zwei Sekunden, die sich in besagter Situation wie Minuten angefühlt haben.

 

Mein Fuß ist auf dem Weg Richtung Boden. Nur wenige Zentimeter trennen ihn davon, als ich zu meiner Überraschung und Bestürzung feststelle, dass ich das Gleichgewicht verliere. Es muss sich nur um wenige Millimeter handeln, die mir zur richtigen Balance fehlen. Dabei ist es ist zunächst nur ein ganz schwaches Gefühl. So schwach, dass ich es für den Bruchteil einer Sekunde nicht glauben will.

 

Nun gibt es zwei Möglichkeiten für mich zu fallen. Links zur Mauer oder rechts Richtung Abgrund. Während ich in mich und die Situation hinein fühle, hoffe ich auf links und stelle schockiert fest, dass mein Oberkörper nach rechts tendiert!

 

Weitere Bruchteile von Sekunden schwebe ich im Nirgendwo, versuche ganz vorsichtig eine Gegenbewegung einzuleiten und warte auf die Entscheidung des Schicksals. Nur jetzt nicht umfallen! Dann spüre ich, wie sich das Blatt wendet. Mein linker Fuß hat Halt auf dem Boden gefunden. Die Gefahr ist gebannt.

 

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Mi

08

Nov

2017

Annapurna by bicycle - 10. Yak Kharka

21st of october 2017

Shortly after arriving in Yak Kharka the day before, I get more and more headaches above my neck. I know this from my bike trip from Stuttgart to China nine years ago. At that time, I had received the same problems on the Pamir Highway in Tajikistan at an altitude of 4,000 meters.

Maybe a thomapyrin will help me?

It's definitely worth a try, I think, and I'll take one of those little white tablets. In fact, the pain is gradually getting weaker. The next morning I feel fine again. I spend the time after breakfast reading a book in the sunny restaurant. Then I look outside, where a wooden table and benches have already been taken up by some guides and porters.

The first trekkers pass our guesthouse. The path to Thorong Phedi is less than two metres far away from the wall that borders the garden. A cyclist past us peddling. A little later a woman pushes her trekking bike uphill.

 

Kurz nachdem ich tags zuvor in Yak Kharka ankomme, bekomme ich immer stärkere Kopfschmerzen oberhalb des Nackens. Ich kenne das von meinem Biketrip vor neun Jahren von Stuttgart nach China. Damals hatte ich die gleichen Beschwerden auf dem Pamir Highway in Tajikistan auf 4.000 Metern Höhe bekommen.

 

Vielleicht hilft mir eine Thomapyrin?

Ist auf jeden Fall einen Versuch wert, denke ich und schlucke eine der kleinen, weißen Tabletten. Tatsächlich werden die Schmerzen nach und nach schwächer. Am nächsten Morgen fühle ich mich wieder einwandfrei. Lesend verbringe ich die Zeit nach dem Frühstück im sonnendurchfluteten Restaurant. Dann schaue ich nach draußen, wo ein Holztisch samt Bänken bereits von einigen Guides und Portern in Beschlag genommen ist.

 

Die ersten Trekker passieren unser Guesthouse. Der Weg nach Thorong Phedi verläuft keine zwei Meter neben der Mauer, die den Garten begrenzt. Ein Reiseradler keucht pedalierend an uns vorbei. Wenig später schiebt eine Frau ihr Trekkingrad Bergwärts.

 

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Di

07

Nov

2017

Annapurna by bicycle - 9. Manang - Yak Kharka

November 7,2017

From now on, the daily distances will be significantly shorter. Only the altitude difference counts at the end of the day. Not too fast too high is the only thing that matters. At least if you don't want to be flown out by helicopter.
Sick or dead of Altitude Mountain Sickness.

That happens faster than you think.


Again and again I hear the crackling of the rotors above me. That the human being possesses something like intelligence is no secret even up here. The only thing is that he seems to use them only very restrictively.

Otherwise, the world wouldn't look the way it looks. The only thing that seems to count is speed, time and money. And time is money. They tell us again and again and again. Till the bitter end.

What a load of capitalsm bullshit.

 

Fortunately, another law applies here in the mountains. Whoever is too fast dies. End of site.

 

 

Ab sofort werden die Tagesdistanzen deutlich kürzer. Nur die Höhenmeter zählen am Ende des Tages. Nicht zu schnell zu hoch ist das Einzige was von Bedeutung ist. Zumindest wenn man nicht mit dem Helikopter ausgeflogen werden will.

 

An Altitude Mountain Sickness erkrankt oder tot.

 

Das geht schneller, als man denkt.

 

Immer wieder höre ich das Geknatter der Rotoren über mir. Dass der Mensch über so etwas wie Intelligenz verfügt, ist auch hier oben kein Geheimnis. Blöd ist nur, dass er diese anscheinend nur sehr restriktiv nutzt.

 

Sonst sähe die Welt wohl nicht so aus, wie sie aussieht. Das Einzige was zu zählen scheint, ist Geschwindigkeit, Zeit und Geld. Und Zeit ist Geld. Erzählt man uns. Immer und immer wieder. Bis zum bitteren Ende.

 

Was für ein kapitalistischer Schwachsinn.

 

Zum Glück gilt hier in den Bergen ein anderes Gesetz. Wer zu schnell ist, stirbt. Ende Gelände.

 

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Di

07

Nov

2017

Annapurna by bicycle - 8. Manang

19 of october 2017

Acclimatization day. One day break to rest. My dirty laundry, which I gave away the day before for washing, is already hanging one floor lower to dry in the sun. Time to clean the mountain bike, oil the chain and check the whole equipment thoroughly.

The fact that I succeed in destroying a not unimportant part of it is so typical for me that I can now only smile indulgently about myself.

Towards noon I pedal a little bit through Manang, get some chlorine tablets to buy less of the ever more expensive water, get some sunscreen and fill my belly with samosas in a Nepalese pub. Sitting in the warm sun I observe a little Nepalese, who can't sit on my bike but still manages to spend almost an hour doing some kind of exercise. He repeatedly pushes the bike up the narrow alleyway, turning it over and over again under the greatest of efforts, and then standing on a pedal, he starts to rumble the same alley behind it. The progress he is making in this respect cannot be overlooked. Pride and joy are written in the face.

As soon as the sun disappears behind the Annapurna peaks, it becomes sensitively cold. More and more hikers have arrived during the day, Manang is something like the ultimate start ramp to Thorong La Pass. From here at the latest, you can only continue on foot, by mule or horse. Or by mountain bike.

The guest house restaurant is filling up more and more. A young backpacker couple sits down at my table. We start talking. I immediately hear the German accent in our English conversation. We switch to our mother tongue. They are both from Bietigheim and really pleasant contemporaries. Travelling stories are exchanged, experiences are given to the best, plans are shared and last but not least we play MauMau, until we get tired.

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Sa

04

Nov

2017

Annapurna by bicycle - 7. Upper Pisang - Manang

18th of october 2017

 

Like almost every morning I leave early, that is, around 7 o' clock.

We first pass through Upper Pisang, followed by the first short trail passages.

Some, few hikers are already on the way and so I also meet Karl, the Australian this morning.

The first hurdle in the form of a suspension bridge appears. Above her on the mountain, however, a far greater challenge looms ahead. Countless hairpin bends want to be mastered on the next four hundred meters of altitude.

Almost two hours later I also successfully conquered them and got the nickname "Máquina" (machine) from a beautiful Spaniard.

As a reward, I take a long break, drink black tea with sugar and enjoy an apple pie and simply enjoy the wonderful view.

 

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Fr

03

Nov

2017

Annapurna by bicycle - 6. Timang - Upper Pisang

17. Oktober 2017

 

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum ich an diesem Morgen wie am Tag zuvor um sechs Uhr beim Frühstück sitze.

 

Vegetarian Omelette mit Kaffee heißt meine neue, morgendliche Geheimwaffe. Das liegt nicht zu schwer im Magen und schmecken tut es mir auch. Selbst der Kaffee ist hier oben durchaus genießbar.

 

Wie mir zuvor beschrieben wurde, muss ich anfangs nur eine kurze Rampe mit Nepalpflastersteinen hoch schieben, danach ist der ganze Vormittag eine mehrstündige Mountainbiketour. Kaum merklich, gewinne ich auf einer sandigen, mit Steinen durchsetzen Piste langsam an Höhe. Mal geht es eine ganze Weile sanft bergauf, dann warten wieder längere Abfahrten auf mich. Lange fahre ich links des Marsyangdi entlang, bevor ich gegen Mittag schließlich die Seiten wechsle.

 

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Do

02

Nov

2017

Annapurna by bicycle - 5. Timang

16. Oktober 2017

 

Gegen vier Uhr werde ich wach. Draußen regnet es. Das könnte mir zugute kommen, denke ich und schlafe wieder ein.

 

Um 6 Uhr beim Frühstück dasselbe Bild. Karl der stark erkältete Australier will trotzdem weiter.

 

Interessant reflektiere ich über unsere verschiedenen Denkansätze . Für mich ist der Regen ein Hinweis, meiner Schulter und meinem Knie einen Tag Erholung zu können.

 

Karl dagegen will mit aller Macht weiter. Der Kerl ist siebzig (!) Jahre alt und hat sehr viel Erfahrung beim Wandern im Outback gesammelt. Zeit seines Lebens ist er nie höher als 1.500 Meter gewesen. Er sieht nicht fit aus und hört sich mit seinem Husten auch nicht so an.

 

Ich versuche ihn von meiner Philosophie zu überzeugen. Keine Chance. Nach dem Frühstück bricht er auf. Was ein zäher Kerl, denke ich und wünsche ihm im Geiste viel Glück und gute Besserung. Meine eigene Entscheidung überlasse ich dem Wettergott. Sollte es um 9 Uhr immer noch regnen, mache ich einen Tag Pause.

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Do

02

Nov

2017

Annapurna by bicycle - 4. Tal - Timang

15. Oktober 2017

 

Im Nachhinein betrachtet, nehme ich an, dass es ungefähr 2 Uhr 30 ist, als ich wach werde. Der Grund dafür liegt allerdings in den Sekunden davor.

 

Habe ich das nur geträumt, oder war das wirklich so? Ihr kennt das wahrscheinlich. Träume fühlen sich manchmal so realistisch an, als würde es die Wirklichkeit sein.

 

Ich muss mich in einer Tiefschlafphase befunden haben. Deswegen benötige ich jetzt auch gefühlt recht lange bis ich einigermassen wach bin. Ich schaue mich im Zimmer um, blicke durchs Fenster nach draußen. Lausche, ob ich irgendwelche Geräusche oder gar Menschenstimmen höre. Nichts.

 

Nachdenklich finde ich langsam zurück ins Land der Träume.

 

Am Abend des folgenden Tages, als wir zusammen mit drei jungen Backpackern im Restaurant unseres Guesthouses sitzen, werde ich Ohrenzeuge eines Gesprächs in dessen Verlauf eine junge Frau gegenüber ihrem Freund plötzlich das entscheidende Wort fallen läßt: EARTHQUAKE.

 

Sofort schalte ich mich in das Gespräch ein und bekomme sofort die Bestätigung. Ich habe nicht geträumt. Mein Bett hatte sich zuerst einige Sekunden lang langsam vor und zurück bewegt, gefolgt von einem mächtigen Rüttler. Das war´s dann gewesen.

 

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Mi

01

Nov

2017

Annapurna by bicycle - 3. Bahundanda - Tal

14. Oktober 2017

 

Raus aus dem Schatten und rein in die Sonne. Als dieses Bild gegen 10 Uhr entsteht, habe ich den anstrengendsten Teil des heutigen dritten Tages, bereits hinter mir.

 

Wie mit dem Hotelbesitzer verabredet, stehe ich um 6 Uhr vor seinem Restaurant. Wer nicht erscheint ist er. Nach ein paar Minuten vergeblichen Wartens bewege ich mich Richtung Wohnhaus und rufe nach ihm. Immer wieder. Bis er endlich antwortet. Kurz darauf erscheint seine Frau und beginnt endlich damit mein tibetian bread und meinen Milchtee zuzubereiten.

 

Irgendwann erscheint auch der Junior des Hauses. Ich nutze meine Chance und fordere ihn auf, mir meine 100 Rupies (0,82) zurück zu erstatten. Bezahlt hatte ich sie am Abend vorher für das hauseigene WLAN. Das wurde aber über Nacht abgeschaltet, also konnte ich es auch nicht nutzen. Anstandslos erklärt er sich damit einverstanden.

 

Mit Aussicht auf den Anfang meiner heutigen Etappe verspeise ich die in Fett gebackene Köstlichkeit und schlürfe meinen Milchtee dazu. Dann starte ich in den

Tag. Vorbei an ein paar ärmlichen Hütten gelange ich schnell zum höchsten Punkt des Dorfes. Dort wartet die erste, längere Abfahrt auf mich, gefolgt von einem interessanten aber anstrengenden Höhenweg auf dem ich weitest gehend alleine unterwegs bin.

 

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Di

31

Okt

2017

Annapurna by bicycle - 2. Besisahar - Bahundanda

13. Oktober 2017

 

Der Wecker ist auf 5 Uhr gestellt, doch ich wache automatisch etwas früher auf. Klar, das Warten hat ein Ende. Heute geht es endlich los!

 

Kurz die Zähne geputzt, alle Sachen in meinem Rucksack und Packtaschen verstaut und das winzige Zimmer noch mal geprüft. Zu gerne lasse ich Ausrüstungsgegenstände zurück. Anschließend versuche ich die Treppen hinunter ins Restaurant fehlerfrei zu bewältigen, was angesichts der hohen und steilen Stufen oft nicht einfach ist. Doch dazu später mehr.

 

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Mo

30

Okt

2017

Annapurna by bicycle - 1. Pokhara - Besisahar

12. Oktober 2017

 

Kurz nach 6 Uhr 30 starte ich an diesem Morgen von der Pokhara Lakeside South in Richtung Microbus Station in der Nähe des Prithivi Chowk Kreisverkehrs.

 

Anders als erwartet, beginnt der Tag nicht gerade geschmeidig. Die ersten Preisverhandlungen mit dem Fahrer erzürnen mich. Der Preis ist deutlich höher als mir vorher gesagt wurde. Da spiele ich nicht mit.

 

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Sa

07

Okt

2017

Heute vor genau 9 Jahren...

 

...hatte ich das größte Ziel meines Lebens erreicht!

 

Am Montag, den 31. März 2008 startete ich mit meinem Reiserad in Ostfildern-Ruit (bei Stuttgart). Über Ulm, Augsburg, München, Aschau im Chiemgau, Kufstein, den Brennerpass, Brixen, Bozen, Trento und Rovereto ging es auf dem Landweg bis Ancona. Von dort brachte mich eine Fähre nach Patras in Griechenland. Drei Tage später erreichte ich mit meinem Rad den Hafen von Piräus. Weiter ging es per Schiff nach Kos. Nach zwei Wochen Zwangspause setzte ich nach Bodrum in der Türkei über.

 

Hier begann dann die eigentliche Reise. Elf Tage benötigte ich bis Ankara. Fast achtzehn Tage verbrachte ich in der Millionenmetropole um meine Visa für den Iran, Turkmenistan, Uzbekistan und Kirgistan zu bekommen. Weitere zwei Wochen danach passierte ich die Grenze in den Iran. Nach einer Woche im ehemaligen Persien wurde ich nachts von vier schwer bewaffneten Polizisten aus meinem Zelt geholt...am letzten Tag meines 28-tägigen Aufenthalts verhaftetete man mich wegen eines Fotos...

 

In Turkmenistan wartete eine der grössten Herausforderungen auf mich:

500 km Wüste in 5 Tagen bei 50 Grad Hitze...

Kaum in Uzbekistan erwischte mich eine schlimme Durchfallerkrankung...als es nach einer Woche nicht besser wurde, suchte ich ein Krankenhaus auf...

 

Ich traf zwei andere Pedalritter (Uli und Sabine), änderte meine Route und fuhr mit den Beiden nach Tadschikistan zum Pamir Highway. In Kharog entschloss ich mich, mich alleine ins Pamir-Gebirge hochzuwagen. Auf über 4.000 Metern Höhe bekam ich Nackenschmerzen und am vierten Tag sah alles nach einem beginnenden Gehirnödem aus...

 

Mein Innenzelt ließ sich nicht mehr schließen, mein Überzelt wurde beim Aufbau davongeweht, während eines Sandsturms fand ich keinen geschützten Lagerplatz und hatte Angst daß es jetzt noch zu schneien anfängt...

Dennoch erreichte ich am 10. September die chinesische Grenze.

Die nächsten zwei Wochen suchte ich eine Hintertüre nach Tibet - ohne Erfolg. 

 

Kathmandu hieß die Alternative. Ich versuchte es zu Fuß. Fünf Tage vor der Flugzeugkatastrophe landete ich in Lukla, Ausgangspunkt für die Wanderung Richtung Mount Everest und erreichte am 07. Oktober 2008 um 10:13 Uhr den 5.545 Meter hohen Gipfel des Kala Pattar, gegenüber des Mount Everest!

 

Ich hatte mein Ziel erreicht.

 

Vorstellung schafft Wirklichkeit.

 

 

 

* alle Fotos, Videos und die ganze Geschichte gibt es auf www.tibetblume.com

 

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Mi

04

Okt

2017

Pfefferspray im Einsatz !

Es ist der Abend des zweiten Tages auf meiner Fahrt von Kathmandu nach Pokhara. Zufrieden sitze ich auf meiner großen, gelben Packtasche vor meinem Zelt, in einem Steinbruch, direkt neben der Straße, als zwei jüngere Nepalesen von rechts auf mich zukommen.

 

Die beiden sehen ziemlich abgerissen aus. Je näher sie kommen, umso mehr erscheinen sie mir auch nicht unbedingt nüchtern. "Namaste", grüße ich die Beiden. Der größere von den zwei Burschen lächelt etwas und grüßt zurück. Der etwas kleinere schaut nicht so freundlich und stiert auf mein Zelt hinter mir. Mit Gestik und Mimik versuche ich eine Konversation aufzubauen.

 

Der nettere der beiden geht darauf ein, während der kleinere weiter nur glotzt. Ich behalte beide im Auge. Da sehe ich aus dem Augenwinkel von links einen weiteren Burschen kommen. Er sieht am übelsten aus. Der Kerl trägt - wie alle drei - vor Schmutz starrende Klamotten und schaut mich mit großen Augen an. Nebenher kaut der freundliche auf Bethelblättern herum und spuckt immer wieder seinen roten Speichel neben sich auf den Boden.

 

"Namaste" grüße ich den hinzugekommenen. Der ignoriert mich und schaut sich um. Daraufhin sagt der nette etwas auf Nepali zu ihm. Widerwillig grüßt der neue mich mit "Namaskar" ohne mich dabei anzuschauen. Ich mag den Typen nicht.

 

Der neue wendet sich meinem Bike zu. Besonders das Schloß nimmt er unter die Lupe und ich meine so etwas wie leichte Verachtung wahrzunehmen. Vielleicht weil ich das Bike nur abgeschlossen, aber nicht an den Pfosten angeschlossen habe, an dem es nun lehnt.

 

Der nette erzählt mir, daß sie auf der anderen Straßenseite auf einem Parkplatz nächtigen werden. Ich verstehe.

 

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Do

28

Sep

2017

NAMASTE aus Kathmandu!

Was für eine Anreise!

 

Sonntag den letzten Mountainbike Fahrtechnik Kurs für dieses Jahr geleitet, abends noch etwas Abschied gefeiert, Montag morgen das Rad bepackt, mit Pinsel und Farbe die wenigen Reifenspuren im Eingangsbereich meiner Ferienwohnung übermalt, kurz noch nass raus gewischt und los ging es.

 

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Mo

17

Jul

2017

(DROHNEN) VIDEO ÜBER MEINEN BIKETRIP IN SÜDOSTASIEN

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Mo

08

Mai

2017

Ricarda Lisk

Mountainbike Kurs für EINSTEIGER am letzten Wochenende.

 

Wie üblich beginnen wir mit einer kleinen Vorstellungsrunde. Jeder erzählt ein bißchen über sich und sein bisheriges "Bikerleben".

 

Als Ricarda an der Reihe ist, gewinnt sie sofort die Aufmerksamkeit aller Teilnehmer.

 

Beeindruckt von ihrer bisherigen Vita  lauschen wir ihren Ausführungen. Sie, die Vorzeigeprofisportlerin, hat sich nun am Ende ihrer Karriere Mountainbiken als neue Sportart ausgesucht und ist hier um sich gezielt darauf vorzubereiten.

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Mi

26

Apr

2017

FINALE LIGURE - NATO BASE TRAILS

Since last monday i am in Finale Ligure - one of the most popular mountainbike hotspots in Europe - to test my brandnew FOCUS JAM LITE sponsored by FOCUS BIKES!

 

If you start a search on TRAILS.DE you will get 11 different challenging tour suggestions only for that region, named KILL BILL 1 or ROLLERCOASTER for example.

 

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Fr

10

Mär

2017

Am Ziel !!!

Am Ende ging gestern alles ganz schnell.

 

Obwohl ich es selbst nicht so geplant habe, war gegen 15 Uhr 30 klar: ich fahre die letzten 42 Kilometer bis Khao Lak durch.

 

Tom Moessle, vom Bavaria House Khao Lak, habe ich kurz informiert und so hatte ich einen prächtigen Empfang: ein Weißbier aufs Haus, Rahmschnitzel mit Spätzle und Salat und mein Zimmer im SS Emerald Suites war auch Bezugsfertig.

 

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So

05

Mär

2017

Ab in den Süden !

Vor zwei Jahren bin ich bereits die ganze Strecke von Phuket bis hoch nach Bangkok geradelt.

 

Letztes Jahr ging es in die entgegengesetzte Richtung: von Kambodscha bis runter nach Khao Lak Bang Niang.

 

Ich kenne die Strecke also recht gut und ehrlich gesagt ist sie größtenteils nicht sehr prickelnd.

 

Deswegen habe ich mich dieses Jahr dazu entschlossen, direkt nach der kambodschanisch-thailändischen Grenze den Zug nach Bangkok zu besteigen.

 

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Di

21

Feb

2017

Der Loop von Khoun Kham nach Takhek by bicycle

Wow! Was für ein wunderbarer Tag!

 

Die Natur zeigt sich von einer ihrer schönsten Seiten! Immer wieder halte ich an, staune und versuche ein wenig davon mit dem Fotoapparat einzufangen. Ob mir das gelungen ist?

 

Einen Tag später passiert es...

 

Selbsterfüllende Prophezeiung nennt man das, denke ich. Was ich insgeheim befürchtet habe, tritt ein.

 

Mein Sattel löst sich unter mir in Wohlgefallen auf.

 

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Mo

06

Feb

2017

First shower after 8 days and 800 kilometers

Inspired by an austrian cyclist who enjoyed his first shower after had cycled more than 1.000 kilometers through west sahara i tried to do something similiar.

 

And yes - it works! Tired of dirty bathrooms in guesthouses, spending less money for accommodation and being closer to the nature, these were my main reasons for what i did in the last 9 days.

 

And it was unbelievalbe wonderful!

 

I stopped where i wanted to stop or when i felt tired and exhausted. I camped on the most beautiful places with incredible views, crystal clear nights with thousands of gleaming stars above my head. My evening chilling music were the noise of the animals, some nights the barking dogs or the "kikeriki" of the roosters...

 

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Mo

23

Jan

2017

Das ist unmöglich! - Ist es nicht...

19. Januar 2017 - abends. Vor mir auf dem Bildschirm, das Profil für den nächsten Tag:

 

  • 2.500 Höhenmeter
  • 88 Kilometer

 

"That´s impossible" sage ich zu Mike, um gleich darauf zu relativieren: "You can make it, but for me it´s not possible. I´ve never done that before."

 

Vor 14 Jahren habe ich am ersten Tag meiner ersten Alpenüberquerung 2.100 Höhenmeter mit dem Mountainbike geschafft und beim Absteigen vom Fahrrad Krämpfe in den Oberschenkeln gehabt.

 

Doch mich reizt die Herausforderung. Wir sind uns einig: Wir können es nur schaffen, wenn wir sehr früh aufbrechen. Wie die Bergsteiger setzen wir uns Zwischenziele. 

 

  • Start ist um 6 Uhr
  • die ersten 1.100 Höhenmeter am Stück müssen bis spätestens 11 Uhr im Kasten sein
  • Spätestens um 17 Uhr muß der letzte Anstieg bewältigt sein, damit wir noch bei Tageslicht die 18 Kilometer lange Abfahrt nach Muang Kham sicher hinter uns bringen können.

 

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Sa

21

Jan

2017

Zu müde zum schreiben...

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Sa

14

Jan

2017

Einfach nur grossartig !

Mehr gibt es zum gestrigen Tag eigentlich gar nicht zu sagen.

 

Morgens, als wir aus unserer Unterkunft schauen, bietet sich uns das erwartete und erhoffte Bild.

 

Das Wetter hat sich beruhigt. Es regnet nicht mehr und das wichtigste Indiz für das Ende dieser Regenperiode:

 

die Vietnamesen tragen keine Regenkleidung mehr auf ihren Motorrollern. Und die müssen es wissen, so naturnah wie sie leben.

 

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Di

10

Jan

2017

Die letzten Tage...

...ist einiges passiert:

  • Ich habe in angenehmen zwei Tagen die ca. 180 km von Halong Bay bis Ninh Binh geschafft
  • In Ninh Binh konnte ich zwei Tage lang sehr gut arbeiten
  • Gestern ist Mike aus Hanoi eingetroffen
  • Die recht kostspielige Untersuchung hat lediglich eine Rippenprellung ergeben
  • Heute sind wir bei meist strömendem Regen 90 km von Ninh Binh bis Dai Dong gefahren
  • Die nächsten Tage soll es weiter regnen und die Temperaturen unter 20 Grad fallen, was uns nicht daran hindern wird, weiter in Richtung Berge zu fahren.
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Do

05

Jan

2017

Halong Bay...

 

Einmal mehr darf ich erfahren, was Massentourismus bedeutet und ich hoffe für mich persönlich, daß ich es in Zukunft wirklich bleiben lasse. Es sieht bescheiden aus, es fühlt sich nicht gut an, es schadet der Umwelt und ist ganz einfach nicht mein Ding.

 

Lone Wolf unter Schafen, das funktioniert einfach nicht.

 

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Di

03

Jan

2017

HANOI

Das Bild ist doch verkehrt herum in diesen Beitrag eingefügt, werdet ihr denken. Ja und Nein.

 

Ja, weil es um 180 Grad gedreht gehört und nein, weil ich damit symbolisieren möchte, wie verkehrt die Welt sich immer wieder für mich persönlich anfühlt.

 

Daheim überall die Angst vor dem Islam und hier erlebe ich wie westliche Menschen voller Bewunderung vor dieser Kathedrale stehen.

 

Zur Erinnerung: bereits im 16 Jahrhundert erreichen die ersten christlichen Missionare Vietnam. Was hatten die da zu suchen, frage ich mich?

 

Auf nahezu allen Kontinenten der Welt haben die westlichen Kolonialmächte mit der Kirche gemeinsame Sache gemacht und nicht groß gefragt, sondern sind einfach in diese Länder früher oder später eingefallen, haben angefangen die Menschen grundlos umzubringen und die Länder auszurauben.

 

Cortes, Columbus und wie sie alle hießen. Gefeierte Entdecker in Europa. Mordende Eroberer in der Wirklichkeit.

 

Nun kann man sich fragen, warum schreibt der Dirk schon wieder so unschöne Sachen? Ganz einfach: weil es unsere Vergangenheit betrifft, die mittel- oder unmittelbare Auswirkungen auf unsere Gegenwart und Zukunft hat.

 

Zu erleben, wenn sich westliche Menschen in anderen Ländern befinden.

 

Die letzten drei Beispiele gefällig?

 

Beispiel 1:

 

"Wenn es etwas gibt, was man der Kolonialzeit an positivem abgewinnen kann, dann ist es aus meiner Sicht die Architektur" sage ich beim Frühstück zu einem Franzosen. "Das wäre ja nicht das Einzige..." erwidert der daraufhin.

 

Ist klar. Man überfällt einfach ein fremdes Land und findet es mehr als 150 Jahre später immer noch nicht so schlimm.

 

 

Beispiel 2:

 

Silvesternacht. Ich hole mir auf dem Weg ins Hotel noch einen Döner. Der Imbissbesitzer, ein Vietnamese, ist sichtlich sehr stark behindert. Sein Halswirbelsäule ist total deformiert und dadurch bedingt kann er eigentlich nur nach unten schauen. Bewundernswert, wie er trotzdem mit Hingabe seinen Dönerstand betreibt.

 

Neben mir ein junges Backpackerpärchen. Er kommt aus Bayern. Als der Besitzer dem Bajuwaren den Döner reichen will, sagt der junge Mann doch wortwörtlich:

 

"Jetzt fasst der mit seinen Drecksgriffeln auch noch meinen Döner an".

 

Abgesehen von der Logik dieser Aussage in Bezug auf seine vorher getätigte Bestellung und dem schwer verständlichen Dialekt, ist der junge Mann doch ein weiteres Beispiel unserer immer wieder gepriesenen "westlich zivilisierten" oder besser gesagt "verlogenen" Welt. Doch er hat noch einen im Köcher stecken:

 

"Und Deine Halswirbelsäule ist auch so was von am Arsch, Alter!".

 

Okay, jetzt reicht es! Ich sehe mich im Geiste bereits dabei, den Hinterwäldler besinnungslos zu prügeln.

 

"Verpiss Dich" gebe ich ihm unmissverständlich zu verstehen. Überrascht, daß überhaupt jemand seinen fürchterlichen Dialekt verstanden hat, schaut er mich prüfend an. Doch er erkennt schnell, daß das seine letzte Chance ist.

 

Mit einem "happy new year" dreht er sich um und wankt davon.

 

Beispiel drei:

 

Ich esse ein Baguette am Straßenrand. Sitzend. Der vietnamesische Budenbesitzer reicht mir erst eine Serviette, dann den Abfallkorb (!).

 

Ich bin gerade fertig mit essen, da sehe ich keine zwei Meter von mir entfernt, wie sich eine junge westliche Backpackerin breitbeinig vor mir aufbaut. Ja, anders kann man das nicht bezeichnen, wie sie da steht. Und dann fängt die doch an, mitten in der Stadt ihre Apfelsine zu schälen und jedes Stück Schale genüsslich auf den Boden zu werfen. Kann man ja machen in Vietnam.

 

Beispiel vier:

 

Immer wieder meine Freunde, die Backpacker.

 

Habt ihr schon mal gesehen, wie Asiaten in Gruppen mit einer Flasche Bier in der Hand durch Berlin oder Stuttgart ziehen? Oder Chinesen, Japaner, Thailänder?

Ich auch nicht. Machen aber westlich zivilisierte Menschen, wenn sie im Ausland sind.

 

Wir sollten uns mal ganz, ganz wenig wundern, angesichts dessen, wie wir uns in der Welt aufgeführt haben und es bis heute tun.

 

Es ist einfach nur lächerlich, anmaßend und überheblich, von einer westlich zivilisierten Welt zu sprechen, die foltert, tötet und sich benimmt, als gehöre die Welt ihnen und in der die Mehrheit der Bevölkerung von dieser Realität nichts wissen möchte.

 

Und genau deswegen schreibe ich darüber. Frohes neues Jahr!

 

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So

25

Dez

2016

Son La - Hoa Binh - mit dem Fahrrad durch Vietnam

Der absolute Knaller in den letzten sechs Tagen war, dass wir fünf Tage lang keinem westlichen Menschen begegnet sind.

 

Wir haben die schwerste Bergetappe (1.400 Höhenmeter, mehr als 70 km Strecke) erfolgreich gemeistert, haben auf einer vietnamesischen Hochzeit getanzt, wir sind dem Weihnachtsmann begegnet, ich habe das erste Mal im Leben ein Hunderestaurant von außen gesehen und wir sind Tag um Tag durch einfach unfassbar schöne Landschaften geradelt.

 

Hier nun die Bilder dazu.

 

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Do

22

Dez

2016

VIETNAM - Ich liebe es jetzt schon!

Seit gestern sind wir in Vietnam und es ist einfach nur unbeschreiblich!

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Mo

19

Dez

2016

Nong Khiaw - Muang Khua with bike by boat

Der heutige Tag im Schnelldurchgang:

 

03:50 Uhr - Aufgewacht

 

04:20 Uhr - Aufgestanden

 

bis ca. 7 Uhr Blog geschrieben und Packtaschen gepackt

 

Danach zufällig auf dem Morgenmarkt gelandet und die Chance genutzt, meinen Vorrat an frischen Chillies aufzufüllen. Die trockenen Exemplare - das Sackerl für 50 Cent - die ich vorgestern gekauft habe, reißen mich nicht vom Hocker. Und wenn man sich schon auf dem Markt befindet, dann probiert man auch verschiedene, in siedendem Öl frittierte Teigtaschen. Die vegetarische Variante hat mich schließlich überzeugt. Sechs Exemplare davon dürfen mit auf die heutige Reise.

 

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So

18

Dez

2016

Ein Traum wird wahr: Nam Ou River

Als ich mich vor wenigen Monaten das erste Mal konkreter mit einer Routenplanung für meinen Südostasientrip auseinander gesetzt habe, war ich sofort davon fasziniert, vielleicht doch noch einen Abschnitt des Nam Ou Rivers mit dem Boot fahren zu können.

 

Seit Jahren wird hier an einem gigantischen Staudammprojekt gearbeitet. Sieben Dämme werden den einst so wunderschönen Fluß nach Fertigstellung fragmentieren.

 

Seit gestern nun haben wir Gewißheit, daß die ganze Strecke, von Nong Khiaw bis nach Muang Khua, immer noch schiffbar ist. Wieder einmal sind wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

 

Mike geht es wieder besser und so werden wir heute morgen gemeinsam ein Boot besteigen, das uns in vier Stunden hoffentlich zu unserem Zielort nahe der vietnamesischen Grenze bringt.

 

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Mi

14

Dez

2016

Luang Prabang - Nong Khiaw by bicycle

Dienstag morgen in Luang Prabang: Wir halten noch kurz bei einem Bäcker an, um etwas Brot zu kaufen. Nach zwei Monaten Reisernährung ist es mir mal wieder danach. Ich erstehe zwei Baguettes und ein Plunderstückchen. Wir wollen gerade wieder los, da kommt Chris auf mich zu. Seit Wochen standen wir in losem Kontakt, doch mit einem Treffen hatte es bisher nicht geklappt. Nicht einmal hier in Luang Prabang, dieser wunderschönen Stadt, die so ruhig ist. Wo man meint, die Zeit wäre vor vielen, vielen Jahren stehen geblieben. Eine Stadt wie ein Museum. Weltkulturerbe. Das sagt eigentlich alles.

 

Chris hat bei mir in Stuttgart schon zwei Mountainbikekurse absolviert und ist für vier Monate in Südostasien unterwegs. Erst Myanmar, dann Thailand, gestern noch Laos, heute schon in Vietnam. Gute Reise!

 

Doch so schön es hier auch aussieht, so teuer ist es auch. Und Schönheit zieht Touristen an. Egal. Jedenfalls hatte ich so etwas wie eine Zivilisationsdepression. Wie sich das äußert? Endloses Schlafbedürfnis, Müdigkeit, Unzufriedenheit. Es fühlte sich einfach nicht gut an. Mike aus Belgien ging es ähnlich.

 

Was hilft dagegen? Zurück auf die Straße. Raus in die Natur. Unser Weg führt noch kurz am Konsulat von Vietnam vorbei, wo Mike sein Visum abholt. Dann endlich pedalieren wir aus der Stadt. Minuten später grinsen wir beide. Ja. Das ist es. Das fühlt sich gut an.

 

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Mo

12

Dez

2016

Mit dem Boot nach Luang Prabang - im Mekong gestrandet

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Mi

30

Nov

2016

Aufbruch Richtung LAOS thanks to NU!

Breno und Nu
Breno und Nu

Neunzehn Tage und Nächte in Chiang Mai. 

 

Tage, an denen ich interessiert abgewartet habe, was denn nun wirklich an meinem Fahrrad defekt ist, an denen ich die leckersten Thaigerichte gegessen und die neue Saison meiner Mountainbikeschule vorbereitet habe.

 

Nächte, in denen ich nicht schlafen konnte, weil wieder irgendwelche jungen Backpacker, im Zimmer nebenan, vor allem an ihren Spaß gedacht haben.

 

Neunzehn Tage leben, schlafen, essen, arbeiten und neue Leute kennenlernen.

 

Die Waage zeigt wieder etwas mehr als 90 Kilo an, obwohl ich es vermieden habe, bewusst Kohlenhydrate zu mir zu nehmen. Wenn ich nicht richtig radle, benötige ich auch nicht so viel Energie.

 

Doch es gibt so viele andere Speisen auszuprobieren. Zum Beispiel sonntags auf dem Nachtmarkt in der Altstadt, wo ich wohne.

 

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Do

24

Nov

2016

Was ist glücklich sein?

 

Eigentlich wollte ich Euch heute auf den neuesten Stand bezüglich der Reparatur meines Reiserads bringen.

 

Doch wie immer, wenn ich so einen Blogartikel schreibe, recherchiere ich dabei im Internet über Hintergründe und zusätzliche, weiterführende Informationen zu den von mir beschriebenen Themen.

 

Einer meiner Schwerpunkte heute sollte Luciano Pozzi werden.

 

Es ist der Einzige geworden.

 

Ich bin ihm vor ein paar Tagen am Thapae Gate, einem von vier historischen Toren zur Altstadt in Chiang Mai, begegnet. Schon von weitem habe ich ihn gesehen und seine Ausstrahlung hat mich wie magisch angezogen.

 

Nun habe ich einen Video über ihn, sein Leben und Chiang Mai gefunden.

 

Beim Anschauen dieses Videos ist mir klar geworden, dass es heute nicht mehr zu schreiben gibt. Dieses Video muss wirken und dafür braucht man Zeit.

Ob ihr sie Euch nehmt, das liegt an Euch.

 

Vieles, was Luciano in seinem Video über sein Leben reflektiert, kommt mir bekannt vor und ist für den einen oder anderen vielleicht einen Denkanstoß wert.

 

Mich hat seine, viele würden sagen, tragische Lebensgeschichte, emotional sehr berührt. Kein Leben verläuft gleich und ist nur angenehm.

 

Entscheidend ist, was man daraus macht.

 

Annica. Leben ist Wandel.

 

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Sa

19

Nov

2016

Muss ich meinen Plan ändern ?

 

 

 

 

Am letzten Dienstag habe ich es zum Rohloff-Partner "Triple Cats Cycle" hier in Chiang Mai gebracht.

 

Nu, der Inhaber, hat sich über eine Stunde Zeit für mich und mein Fahrrad genommen.

 

Der Laden heißt übrigens so, weil Nu drei Katzen hat...

 

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Sa

12

Nov

2016

Watch the VIDEO and have a nice weekend !

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Sa

12

Nov

2016

Kette dreifach gebrochen, Speiche gebrochen, Achter im Hinterrad - wie weit kommt man damit?

 

10. November 2016

 

Mae Chaem - Inthanon

 

Der ganze Tag steht im Zeichen der Bergauffahrt. 1.400 Höhenmeter wollen bewältigt werden.

 

Am Abend zuvor hatte ich in Mae Chaem jede Chance genutzt, um genug zu Essen. So wanderten nacheinander ein Tintenfischspieß, eine Hähnchenkeule und eine komplette thailändische Mahlzeit, bestehend aus Hühnchen, Reis und Gemüse in meinen hungrigen Magen.

 

Was davon, direkt am gleichen Abend, noch für Durchfall sorgt, bleibt bis heute unklar. Aber besser das Zeug verlässt gleich wieder meinen Körper, bevor es noch mehr Unheil anrichtet.

 

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Mi

09

Nov

2016

Meine 6 größten Herausforderungen (aktuell)

 

Es ist wie im richtigen Leben: Kaum ist die eine Baustelle fertig, beginnt die nächste.

 

Hatte ich die ersten Wochen mit altbekannten Herausforderungen wie Essen und Trinken zu kämpfen, sind es nun neue Themen, denen ich mich täglich, stündlich und manchmal fast minütlich widmen darf.

 

 

Und hier sind sie, meine aktuell größten Herausforderungen:

 

  1. Meine Fahrradkette. Gestern morgen, ich war noch keinen Kilometer gefahren, da war sie bereits zweimal vom hinteren Ritzel gesprungen. Heute dasselbe Spiel, wieder scheint die Kette keine Lust zu haben. Einen Kilometer gefahren - dreimal abgesprungen. Bedeutet dann immer mit einer Hand den schweren Bock (50 kg) zu halten und mit der freien Hand das Rad am schmalen Farbbahnrand zu entpacken. Macht irre Spaß! Heute zur Krönung, nachdem ich die Kette wieder aufs Ritzel gelegt hatte: Ich will anfahren, da ist die Kette schon wieder unten. Beim dritten Mal habe ich jetzt den Schnellspanner von der anderen Seite durch die Hinterachse geführt. Seitdem blieb die Kette oben. Mechanik. Muss man nicht verstehen. Technik...dito.
  2. Mein Rohloffgetriebe. Schon bei der Rückkehr von meiner letzten Asientour war für mich klar, das Hinterrad muss eingeschickt werden. Nach acht Jahren sollte die Felge hinten neu eingespeicht und das Getriebe neu synchronisiert werden. Gemerkt hatte ich das dadurch, dass sich nicht mehr alle Gänge schalten ließen und Speichen brachen. Zuhause wurden die Speichen nachgezogen und die Gänge ließen sich wieder alle schalten. Zumindest bei der kurzen Probefahrt. Kurz nach meinem Start in Bangkok bemerke ich erneut, daß sich vier oder fünf Gänge nicht mit gutem Gewissen schalten lassen. Sie fallen durch.
  3. Die Speichen. Bereits nach den ersten paar hundert Kilometer brachen zwei Speichen. Als ich die beiden ersetzt habe, brach eine weitere beim Festziehen. 100 km später: Die nächsten beiden Speichen sind gebrochen. In der Werkstatt "knallte" eine weitere beim Ersetzen der beiden defekten. Vor vier Tagen in Mae Saering: Wieder sind zwei Speichen gebrochen.
  4. Die Vorderradbremse. Gestern morgen war ich gut eine halbe Stunde damit beschäftigt, die Vorderradbremse instand zu setzen. Diagnose: der linke Bremskolben bewegt sich nicht mehr. Hatte ich auch schon letztes Jahr in Darjeeling. Hätte mich das Leben kosten können, als ich so eine supersteile Rampe runtergeschossen bin und nur ein Weg rechts weg, hoch ins Gelände, meine Fahrt noch bremsen konnte.
  5. Meine Gutmütigkeit. Ich hätte darauf bestehen sollen, dass das Rad so instand gesetzt wird, wie ich das für richtig halte.
  6. Die unfassbar steilen, kilometerlangen Anstiege.
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So

06

Nov

2016

Ein Hund will in die weite Welt

Während ich im Zelt schlafe, verhält sich mein neuer Hundefreund die ganze Nacht ruhig. Er ist wirklich ein ganz feiner Kerl. Am Abend zuvor durfte ich gar nicht aufhören ihn zu streicheln. Sein Fell ist makellos, er scheint gesund und gepflegt zu sein. Wenn der Chefcop meine Frage richtig verstanden hat und ich seine Antwort ebenso, dann "gehört" ihm der Hund. So weit, so klar.

 

Bis zum nächsten Morgen.

 

Nachts hat es wieder etwas geregnet und so habe ich es nicht eilig mit dem Abbau meines Zeltes. Soll es ruhig noch etwas in der Morgensonne trocknen.

 

Kaum zeige ich mich vor dem Zelt, da deutet der Chef schon Richtung Gartenküche und sagt "Coffee! Coffee!"

 

Das hört sich wie Musik an in meinen Ohren.

 

Doch zuerst gehe ich meine Beisserchen reinigen. Wieder an meinem Zelt angekommen, streckt mir El Capitano bereits eine dampfende Tasse entgegen. Das hat ihm wohl zu lange gedauert. Er meint es wirklich gut mit mir.

 

In der Nähe meiner Stoffbehausung lasse ich mich nieder, strecke die Glieder und flöße mir langsam, Schluck für Schluck den Kaffee ein.

 

Was für ein Leben!

 

Einfach.

Naturnah.

Minimalistisch.

 

Genau mein Ding. Das macht glücklich. Das fühlt sich jeden Tag aufs Neue einfach gut an.

 

Was wartet hinter der nächsten Kurve, dem nächsten Berg auf mich?

Was wird auf der Straße passieren?

Wie wird die Landschaft sein?

Welche netten Menschen werde ich kennenlernen?

Wo werde ich was essen?

Wo werde ich wie schlafen?

 

Als man mir vor acht Jahren gesagt hatte, dass Reiseradeln süchtig macht, hatte ich das nicht geglaubt. Heute weiß ich, es stimmt.

Man will immer wieder los.

 

Doch vor der Abfahrt wird erst mal ausgiebig gefrühstückt.

Es gibt Reis mit einem richtig leckeren gekochten, gurkenartigen Gemüse und

Reis bis zum Abwinken.

 

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Sa

05

Nov

2016

"Abgeschossen", zwei Nächte bei der Polizei und Maden zum Abendessen

Diesmal liefert das Karma sofort.

 

Gerade bin ich dabei, mich in einem Baustellenbereich Meter für Meter die super steile, neue Trasse hoch zu kämpfen, als hinter mir ein Motorroller mit zwei thailändischen Frauen angeknattert kommt.

 

Keine 30 Meter vor mir, schauen mir ein paar Bauarbeiter interessiert bei meinem Kampf zu. Jetzt habe ich den schmalsten Bereich der Straße erreicht, hier ist es einspurig. Die neue Fahrbahn besteht nur aus feinem Schotter. Ich muss zum letzten Hilfsmittel greifen und Serpentinen fahren, wo keine sind.

 

Das führt dazu, dass ich die ganze Straßenbreite benötige. Am Fahrbahnrand wende ich abrupt und steuere die entgegengesetzte Fahrbahnbegrenzung an.

So gewinne ich Höhenmeter um Höhenmeter. Ein Vorgang, den das menschliche Gehirn durchaus vorausberechnen kann.

 

Die junge Thailänderin, die den Roller fährt, ist dazu allerdings nicht in der Lage. Sie hält stur ihre Fahrtrichtung bei. Kerzengerade. Direktlinie nach oben. Dass sie mich nicht noch am Hinterrad erwischt, ist ein Wunder. Wie kann man so dumm sein, frage ich mich und fluche still in mich hinein.

 

Doch das hätte ich mal besser nicht gemacht.

 

Denn wenige Minuten später, ich bin immer noch in diesem schmalen Straßenstück zugange, kommt sie, diesmal alleine, von oben auf mich zu.

Es passiert, was passieren muss.

 

Wieder ändert sie nicht einen Millimeter ihren Kurs und rauscht mit blockierten Bremsen seitlich in mich rein.

 

Ich stürze samt Fahrrad. Über und über mit Staub bedeckt und voller Adrenalin stehe ich brüllend auf und beschimpfe die junge Frau. Einer der Straßenarbeiter kommt mir zur Hilfe, gemeinsam richten wir mein Rad wieder auf. Dann schaue ich an mir runter und sehe nur die Farbe dunkelrot unter dem Staub, der mein linkes Knie bedeckt.

 

Oh nein. Nur keine Infektion riskieren, das ist mein erster Gedanke.

 

Schnell greife ich zur Wasserflasche und übergieße mein Knie damit.

Mit den Fingern reinige ich die Wunde so gut es vor Ort geht.

Verbandszeug und Desinfektionsmittel habe ich nicht dabei.

Aus Gewichtsgründen.

Clever gell?

 

Ich bedanke mich bei den Bauarbeitern und weiter geht es Meter für Meter, bis ich den Pass erreicht habe. Die nächste Abfahrt ist so steil, dass ich sie bremsend bis zur Hälfte hinunter fahre und dann erst die Bremsen öffne.

 

Ich möchte nicht auch hier noch stürzen und mich großflächig aufschürfen.

 

Mein Knie ist leicht blau und leicht geschwollen, aber da mir sowieso nichts anderes übrig bleibt, pedaliere ich weiter. So kann mein Knie schon nicht so stark anschwellen, denke ich. Etwas später hoffe ich nur noch, dass die Staubpiste bald zu Ende ist, damit meine offene Wunde nicht wieder verschmutzt wird.

 

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Mo

31

Okt

2016

Mae Lha - die Stadt, die es nicht gibt

Plötzlich fällt es mir ein!

 

Am Highway 105, auf dem ich seit heute morgen, als ich in Mae Sot gestartet bin, radle, sollen sich zwischen Straßensperren dicht an dicht tausende Hütten drängen. An zwei dieser Kontrollpunkte bin ich schon vorbei, aber Hütten habe ich nicht gesehen. Alles ist ruhig. Zu ruhig. Habe ich sie etwa verpasst?

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So

30

Okt

2016

DIE RETTUNG (19.10.2016)

19. Oktober 2016 - Ihr erinnert Euch?

 

Mein erster großer Anstieg? Die Hitze? Nichts gegessen und zu wenig Wasser dabei?

 

Etappe für Etappe kämpfe ich mich also den Berg hoch und meine irgendwann einmal so etwas wie ein oder mehrere Häuser bzw. Hütten auf der Passhöhe zu sehen.

 

Doch welche Enttäuschung als ich es endlich geschafft habe!

Nichts. Kein Haus. Keine Hütte. Kein Essen. Kein Wasser.

 

Ohne die Aussicht auch nur eine Sekunde zu genießen, geht es übergangslos an die Abfahrt. Hoffentlich kommt jetzt kein Gegenanstieg mehr, denke ich.

 

Der Gegenanstieg kommt, doch er ist nicht sehr land und ich habe mich schon wieder ein ganz klein wenig erholt. Im Tal unten angekommen, lichtet sich zunächst einmal der Dschungel, bis ich an Maisfeldern vorbei nach ein paar Kilometern endlich ein Dorf erreiche.

 

Am erstbesten Restaurant halte ich an und bestelle mir etwas zu essen. Geschafft, denke ich, nachdem ich auch meine Wasservorräte aufgefüllt habe. Dann geht es zurück auf die Straße, einen Platz für die Nacht suchen.

 

Doch anstatt wie erwartet flach, geht es munter weiter rauf und runter.

 

Direkt nach der Ortschaft, in der ich gegessen habe, entdecke ich links einen geeigneten Platz zum campen. Es ist mir aber noch zu früh, zu hell und zu heiß.

 

Einige Zeit später inspiziere ich eine offene Hütte, direkt an der Straße. Sie ist mir zu verschmutzt.

 

So radle ich Kilometer um Kilometer, bis ich erneut kurz vor dem Zusammenbruch bin. Rechts unten entdecke ich ein paar Bauern bei der Arbeit. Ist da nicht auch ein Bach?

 

Als ich an der vermeintlichen Abfahrt zu den vorher gesichteten Bauern vorbeifahre, entscheide ich mich gegen diese Möglichkeit.

 

Direkt nach der Biegung wartet der nächste Anstieg auf mich. Oh nein! Bitte nicht! Wieder lege ich mich am Straßenrand in den Schatten und versuche mich zu erholen. Dann gehe ich die ca. 100 (!) Meter lange Steigung an. Oben angekommen, scheint es bergauf weiter zu gehen. Eine Möglichkeit zum Zelten? Fehlanzeige. Ich kapituliere. Ich kann nicht mehr. Bin definitiv am Ende.

 

Also rolle ich die eben erst gemeisterte Steigung wieder hinunter und nehme dann links den steilen Weg hinunter zu den Bauern. Mit letzter Kraft schaffe ich es vor die ärmliche Behausung. Eine ältere Frau frage ich mit Gesten, ob ich mein Zelt drüben an ihrem Feld aufbauen darf. Sie ruft nach einem jungen Mann, der mir wohl klar machen will, daß ich zurück in das letzte Dorf fahren soll.

 

Nein. Allein den steilen Weg komme ich heute nicht mehr hoch. Ich überzeuge ihn mit weiteren Gesten. Dann lege ich die letzten 30 Meter auf dem Rad zurück. Am Feldrand angekommen, schaffe ich es gerade noch, meine Isomatte auszurollen. Total erschöpft falle ich auf die Unterlage und schließe die Augen.

 

Wenige Minuten später wird mir klar, dass ich hier in der prallen Sonne nicht liegen bleiben kann. Minutenlang begutachte ich eine im Schatten stehende Bambusliege, keine 10 Meter entfernt von mir. Nur, wie soll ich da hinkommen?

Mir fehlt die Kraft. Weitere Minuten vergehen, bis ich mich doch aufraffe und meinen kraftlosen Körper dorthin schleppe.

 

Sofort döse ich ein. Als ich nach ein paar Minuten wieder aufwache, sind die ersten Moskitos im Anflug. Ob es mir gefällt oder nicht, ich muss mein Zelt aufbauen. Schwer vorstellbar in meiner Verfassung, aber es geht nicht anders. Es wird ein Kampf, den ich am Ende auch noch irgendwie gewinne. Schweißgebadet falle ich danach in mein Zelt.

 

Mir ist so schlecht, wie selten im Leben. Ich bin so am Ende, dass es mir nicht einmal gelingt Schlaf zu finden. Immer wieder wälze ich mich im Zelt herum. Bin klatschnass am ganzen Körper.

 

Irgendwann döse ich dann doch wieder ein. Als es schon dunkel ist, kommt eine junge Frau und bietet mir Essen an. Ich lehne ab. Ich bin zu schwach um zu essen. Ich will nur noch schlafen.

 

Mitten in der Nacht meldet sich meine Blase. Wieder so ein Kampf. Doch diesmal verliere ich. Draußen vor dem Zelt muss ich erkennen, dass mich meine Beine nicht mehr tragen. Das Pinkeln muss warten. Stunden später gelingt es mir dann doch noch.

 

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Mi

26

Okt

2016

WEITER RICHTUNG MAE SOT

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Mo

24

Okt

2016

Wilde Elefanten, nächtlicher Besuch und 28,8 % Steigung - ich geh kaputt

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Sa

22

Okt

2016

11 Tage Vipassana-Meditation, die mich verändert haben

Links abbiegen - denke ich - doch nirgendwo ist ein entsprechendes Hinweisschild zu sehen. Auf den mehr als 330 km Anfahrt von Bangkok bis hierher war das erste Hinweisschild gut 130 km vorher angebracht, gefolgt von einem weiteren Wegweiser, 38 km vor dem Meditationszentrum und dann gerade noch eines an der letzten Abfahrt, keine 200 Meter vorher. Nur jetzt, wo es links rein geht, da entdecke ich keinen weiteren Hinweis.

 

Widerstrebend fahre ich an den Essensständen vorbei, die hier links am Straßenrand, gegenüber der kleinen Wasserfälle aufgestellt sind und mit leckeren Speisen zum Rasten einladen. Suchend schaue ich mich um. Nichts. Kein Hinweis. Doch was ist das da, gut 100 Meter weiter die Straße entlang?

Ein U-Turn-Schild. Will heißen: ich bin an der Abzweigung bereits vorbei und da wo ich vermutet hatte, dort sollte ich abbiegen. Alles wird gut.

 

Uiiiiii, gleich nachdem ich in die Seitenstraße gefahren bin, geht es steil abwärts. Das gibt die erste Herausforderung in 10 Tagen, denke ich und genieße jetzt bergab die Geschwindigkeit. Vorbei an ärmlichen Hütten, mehreren kleinen Geschäften und wenigen Garküchen, geht es immer weiter in den Dschungel. Links scheint ein buddhistisches Kloster zu sein, doch ich finde keinen weiteren Hinweis auf das Vipassana-Meditation Center, das ich mir zum Ziel gesetzt hatte.

 

Warum?

 

Weil mir vor acht Jahren, auf meiner ersten großen Radreisetour, von Stuttgart zum Mount Everest (www.tibetblume.com), in Samarkand (Uzbekistan), ein junger Türke davon erzählt hatte, wie toll er ein zehntägiges Schweigeretreat in Kathmandu (Nepal) empfunden hatte.

 

Das hatte ich all die Jahre nicht vergessen. Irgend etwas in mir sagte mir seit acht Jahren: "das musst Du machen!". Immer wieder war etwas dazwischen gekommen - oder anders formuliert: der Samen war noch nicht gereift.

 

Mitte Juli hatte ich mich von Deutschland aus für einen freien Platz beworben, Anfang August, nachdem ich nochmals nachgefragt hatte, hatte ich endlich die Zusage bekommen.

 

Und nun war ich zu früh dran. Das Tor war noch zu.

 

Nochmal lecker essen, denke ich, wer weiß, was es da zu drinnen im Zentrum die nächsten zehn Tage zu knabbern gibt...

 

Also drehe ich wieder um und rolle die Dorfstraße runter bis an die Ecke, wo ich kurz zuvor noch ein Tüte frische Ananas verköstigt hatte.

 

Rechts geht es Richtung Hauptstraße. Links werden tote Tierteile gegrillt, viel mehr ist hier an der Straße essenstechnisch nicht mehr geboten. Vor einem kleinen Gemischtwarenladen steht ein großer, massiver Holztisch im Schatten.

 

Das ist es! Ich muß noch ein paar Mails beantworten und meine Abwesenheitsnotizen einstellen. Aus dem Kühlschrank hole ich mir eine Sojamilch, setze mich damit an den Tisch und beginne zu arbeiten.

 

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Mo

17

Okt

2016

Alles ist vergänglich

Zehn Tage Vipassana Meditation sind vorüber und wir sind alle gestern wieder in das reale Leben zurück gekehrt.

 

Es hieß Abschied nehmen, von Menschen, mit denen ich 10 Tage lang nur sehr wenige Worte gewechselt und trotzdem ganz spezielle Beziehungen aufgebaut hatte. Doch darüber werde ich ein anderes Mal schreiben.

 

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Mi

05

Okt

2016

Ich bin raus...

...und für mehr als 11 Tage nicht mehr erreichbar. Mein großes Ziel ist erreicht.

 

In wenigen Minuten werde ich mich in das Meditationszentrum begeben und dann erst wieder am 16. Oktober 2016 auftauchen. Frühestens.

 

Ich freue mir gerade ein Loch in den Bauch !!! 10 Tage Schweigen, Meditieren und einen weiteren großen Schritt zu mir selbst machen. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen ;-).

 

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Mi

05

Okt

2016

Skorpion, Tiger und die erste Nacht im Freien

Vorgestern Mittag, 3. Oktober 2016. Ich ahne nichts Böses, doch gegen Mittag fängt es urplötzlich an wie aus Kübeln zu gießen.

 

Ich nutze die Gelegenheit und mache eine kleine Pause, um kurz danach wieder zu starten. Doch ich komme nicht weit. Keine 30 Minuten später dreht der Himmel schon wieder den Wasserhahn auf. Also gehe ich Mittagessen. Fried Rice mit etwas Chicken. Oder zu deutsch: gebratener Reis mit Huhn.

 

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So

02

Okt

2016

Plötzlich steht sie vor mir!

Die beiden ersten Etappen sind geschafft. Etwas mehr als 130 km bin ich geradelt, um hier in Kanchanaburi anzukommen, einer Kleinstadt am "River Kwai".

 

Hier hatte sich im zweiten Weltkrieg, beim Bau der Thailand - Burma "Todeseisenbahn", ein Kriegsverbrechen abgespielt, das später durch seine Verfilmung weltweit Beachtung finden sollte.

 

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Mi

28

Sep

2016

Arrived in Bangkok

 

Endlich ausgeschlafen. Ich bin gestern irgendwann gegen 14 Uhr per Taxi an meinem Hostel angekommen, habe die notwendigsten Dinge ausgepackt und bin dann sofort eingeschlafen.

 

Der Abschied aus Deutschland und die Turbulenzen der letzten Tage haben unsichtbare Spuren hinterlassen.

 

Heute morgen dann, als ich mit einem superstarken Kaffee draußen vor meiner Unterkunft saß, da kam langsam das Gefühl auf, auf das ich im Hinflug gehofft hatte: die Dinge, die ich Zuhause gelassen habe verblassen, andere Gedanken nehmen ihre Plätze ein, haben das Gedankenchaos, das ich während des Fluges hatte, verdrängt.

 

Ein Thai mit seinem mobilen Essensstand läuft auf der anderen Straßenseite. Wie lange er das wohl schon macht? Ein Leben lang? Er wird irgendwie davon leben könnnen und müssen.

 

Vergleicht man seine eigene Situation mit der Lebenssituation anderer Menschen, wird einem schnell klar, daß man immer noch zu den Privilegierten gehört.

 

Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“ (JOHN LENNON)

 

Noch kann ich hier leben, essen, trinken und schlafen. Noch kann ich auf mein Reisefahrrad sitzen und losradeln. Nur der Moment zählt. Ich bin dabei, langsam ins "Jetzt" zu kommen. Achtsamkeit schärft meinen Focus für die einfachen Dinge.

 

Warum ist das so, kaum daß ich angekommen bin? Ist es Asien? Sind es die Menschen hier? Sind es all die Umstände, die mein Leben ausmachen, die Dinge, die sich jeden Tag ändern?

 

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Di

30

Aug

2016

NEW: Video about me and FOCUS CREW !

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Mo

22

Aug

2016

Alpencross - solo

F: Sie hatten von Anfang an einen Hang zum Einzelgängertum.


M: Ich bestreite, dass ich einen Hang zum Einzelgängertum habe. Ich bin als Kind nur allein geklettert, wenn ich keinen Partner hatte oder wenn die anderen unten blieben, weil sie glaubten, das Wetter wird schlecht.

 

Reinhold Messner in einem Interview...

 

Geplant war die Alpenüberquerung dieses Jahr wieder mit einem Kunden.

 

Er verletzte sich vor Wochen beim Wandern. Absage. Also machen wir das Ding zu Zweit. Jannik, mein Co-Trainer und ich.

 

Gestern morgen dann der Anruf. Magenprobleme. Absage.

 

Hab´s mal so hingenommen und gestern abend war ich eigentlich kurz davor zu sagen: ich bleibe auch daheim.

 

Dann saß ich bei meinem Dönerimbiss, habe meinen vegetarischen Döner genossen und da sah ich sie plötzlich. Die alte Dame, die mit ihrem Rollator über die Straße geführt wurde.

 

Da fiel die Entscheidung.

 

In gut 90 Minuten geht´s mit dem Zug nach Oberstdorf und dann in 10 Tagen über die Alpen.

 

Und fragt mich nie mehr, warum ich alleine unterwegs bin...

 

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Do

18

Aug

2016

6 months, 5 countries - me and my bike

 

 

 

So i decided to fly to Bangkok on the 26th of september.

 

I will stay in the thai capitol until monday the 3rd of october to collect my visa for myanmar and laos.

 

Then i wll start cycling to my first big target into the nordwest of thailand, in direction to the three pagodas pass.

 

I think it will took my four days for the approx 350 km.

 

 

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Mo

25

Jul

2016

SALEM ALEIKUM

„Der gemeine Araber sagt: ›Salem aleikum‹ (›Friede sei mit euch!‹), dann legt er die Hand auf die Brust, um anzudeuten, daß ihm der Wunsch am Herzen gehe; der Begrüßte erwidert: ›Aleikum essalem‹ (›Mit euch sei Friede!‹).“

 

So richtig verinnerlicht habe ich den Gruß damals, im Jahre 2008, auf meiner Radreise von Stuttgart zum Mount Everst (www.tibetblume.com), als ich in Tajikistan entlang der tajikisch-afghanischen Grenze geradelt bin. Nie werde ich die fröhlich pfeifenden und singenden Afghanen auf der anderen Flußseite vergessen, die uns fröhlich zuwinkten.

 

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Mo

04

Apr

2016

Drei Dinge, die ein richtiger Stuttgarter macht, wenn er wieder im Ländle ist

Nach seiner Ankunft, am Dienstag, 29. März 2016 am Flughafen Köln/Bonn schaut der typische Stuttgarter und damit Schwabe, ob die wenigen Besitztümer den Flug unversehrt überstanden haben und nichts verloren gegangen ist. Dann wird alles übersichtlich, sinnvoll und ordentlich bereitgelegt, damit dem Zusammenbau des Fahrrads nichts mehr im Wege steht.

 

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So

20

Mär

2016

Ärger mit der Polizei

Einmal den Kopf zu tief gehalten, damit nicht vorausschauend gefahren und schon passiert es. Es ist Freitag, der 11. März und damit der vorletzte Radeltag, bevor ich mein endgültiges Ziel Khao Lak erreichen werde.

 

Zwei Tage zuvor, am Abend meiner Ankunft in Chumphon, hatte ich in einer ruhigen Seitenstraße, ein relativ neues und sauberes Guesthouse gefunden.

 

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Mi

09

Mär

2016

Handgschabte und Abschied

Fünf Monate sind eine verdammt lange Zeit. Gerade für einen Schwaben wie mich. Gut, die Spiele des VfB kann man ja dank heutiger Technik (sofern sie dann mal funktioniert) via Internet und Streaming-TV sogar manchmal live verfolgen. Aber so richtig schwäbisches Essen? Tja, da wird´s dann schwierig. Nun hatte ich ja Iny und Dom aus der Bretagne kennengelernt. Und als Fernfahrer kommt Dom ja schon mal ins Nachbarländle. Iny wiederum war einmal in Stuttgart und erinnert sich ganz begeistert an unser wunderbares Städtle. Als Gourmet-Franzose fällt Dom dabei plötzlich "Schbätzle" ein. Genau mein Stichwort.

 

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Mo

07

Mär

2016

Lohn der Arbeit

Seit 1. Oktober 2015 bin ich jetzt mit meinem Reiserad, mit Zelt, Schlafsack und MacBook in Nepal, Indien, Thailand und Cambodia unterwegs. Immer wieder bekomme ich Nachrichten mit Sprüchen wie "schönen Urlaub", "du hast es halt schön" oder "viel Spaß auf Deiner Reise".

 

Das ist durchweg nett gemeint, da bin ich mir sicher. Nur manchmal bleibt trotzdem das Gefühl, der eine oder die andere hat noch nicht verstanden, daß das Teil meiner Arbeit ist. Daß ich nicht den ganzen Tag am Strand liege, abends Party mache und davor und danach nur zum Spaß im Internet surfe.

 

Die wenigsten ahnen, daß ich von hier aus die Webseite meiner Mountainbikeschule ständig verbessere, interne Abwicklungsprozesse optimiere, Gutschein erstelle und versende, Rechnungen schreibe und Zahlungseingänge überwache. Mich um mein Team kümmern darf, den Markt und den Mitbewerb beobachte, Kooperationen in die Wege leite, Konditionen verhandle und Projekte manage.

 

Nur eben nicht in konventioneller Weise, mit Büro und einer Stunde Anfahrtsweg, mit festen Bürozeiten und all dem Blödsinn, sondern "my way" oder noch besser formuliert "Pippi-Langstrumpfmässig".

 

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Do

03

Mär

2016

Gestrandet

Der Plan war ja eigentlich, in einem Rutsch nach Khao Lak Ban Sak Beach zu radeln, um mich dort noch drei Wochen lang in der Sonne braten zu lassen. Dabei war ich vor zwei Wochen noch völlig unschlüssig, ob ich überhaupt mit dem Rad in den Süden fahren sollte oder besser den Zug nehme. Denn die Strecke, die ich jetzt in Angriff genommen habe, bin ich letzten März von Süden nach Norden geradelt. Würde es nicht langweilig werden, alles noch einmal zu sehen? Das war meine Hauptüberlegung.

 

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Mi

02

Mär

2016

Kette gerissen !

Montag vormittag, 10:47 Uhr. Gerade habe ich eine kleine Brücke überwunden, als es unter mir ein fürchterliches Geräusch gibt. Der Blick nach unten bestätigt meine größte Befürchtung seit vier Monaten. Meine, in Upper Mustang selbst zusammengenietete Restkette hat sich endgültig in die ewigen Jagdgründe verabschiedet. Ja, ich habe eine Ersatzkette dabei. Die habe ich mir zusammen mit einem neuen Sattel und einem neuen Heckgepäckträger im Dezember nach Nepal schicken lassen. Das ist also nicht die große Sache.

 

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So

28

Feb

2016

Sieben Tage auf der Straße

Sieben abwechslungsreiche Tage von Cambodia südwärts Richtung Küste, weiter über Pattaya nordwärts nach Bangkok und jetzt wieder südwärts Richtung Khao Lak liegen hinter mir.

 

Fast 700 Kilometer, mehrmals über 100 km am Tag - es läuft, macht Spaß und - das Fahrrad hält.

 

Zur Belohnung habe ich mir mit den schwimmenden Märkten von Amphawa genau das richtige Wochenenddomizil ausgesucht. Schlafen, essen, lesen...ein schöner und erholsamer Sonntag!

 

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Do

25

Feb

2016

Hält mein Fahrrad durch ???

Seit drei Tagen knarzt das Tretlager, die Kette springt gelegentlich ab, und seit heute nachmittag weiß ich auch, daß ich sie nicht mehr spannen kann, denn ich mußte festtellen, daß die mittlere von drei Inbus-Sechskantschrauben zum öffnen des Rahmens "ausgelutscht" ist. Dabei mußte ich ergänzend feststellen, daß der Hinterreifen ebenfalls am Ende ist. Kein Profil mehr, eher platt wie eine Flunder. Kein Wunder also, daß ich beim Wassertest zwei Löcher im Schlauch gefunden haben.

 

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So

21

Feb

2016

Schwierige Ausreise

Aus Fehlern sollte man lernen, also habe ich genau hingeschaut, ob ich einen Einreisestempel in meinem Reisepass habe. Genauso wichtig ist die Dauer des Aufenthaltes, die mir mit einem "two entry" Visa gestattet ist. Nämlich jeweils sechzig Tage. Das wurde mir auf zweimalige Rückfrage von den thailändischen Beamten bestätigt.

 

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So

21

Feb

2016

Good bye Cambodia !

Spät, aber nicht zu spät, nämlich um 12 Uhr gestern, habe ich die vorletzte Etappe Richtung kambodschanisch-thailändische Grenze in Angriff genommen. Fünf Stunden später hatte ich die 80 km erfolgreich hinter mich gebracht und Pailin erreicht.

 

Lange galt Pailin als ein „geheimnisumwitterter“ Ort in West-Kambodscha: zwischen 1979 und 1997 diente die Region um Pailin als Rückzugsgebiet führender Rote Khmer-Funktionäre (Ieng Sary, Nuon Chea), die mit ihren Guerilla-Truppen gegen die Regierung in Phnom Penh kämpften.

(Quelle: Wikipedia).

 

Immer wieder hatte man mich vor den noch im Boden versteckten Minen gewarnt. Campen war also nicht unbedingt eine Option.

 

Lange vor Pailin sehe ich bereits ein Werbebanner eines Hotels, das ich auch problemlos finde. Ein wirklich tolles Hotelzimmer für 13,50 €.

 

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Fr

19

Feb

2016

Ausrüstung (Teil 1) - mein "Kleiderschrank"

In loser Reihenfolge werde ich für Euch meine drei Packtaschen und meine Lenkertasche öffnen, um Euch eine Idee davon zu geben, was man zum radeln und leben als "digitaler Nomade" so benötigt. Natürlich rein subjektiv.

 

Bedingt durch die Gepäckbestimmungen der verschiedenen Fluggesellschaften, steht man als Radler immer wieder vor der gleichen Herausforderung, sich wirklich auf das Notwendigste zu beschränken. 30 bis 32 kg Gepäck plus 5 oder 6 kg Handgepäck sind erlaubt. Allein mein Fahrrad, verpackt in einen großen Karton, wiegt bereits 24 kg. Da bleibt nicht mehr viel Spielraum. Doch seht selbst...

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Do

18

Feb

2016

Die letzten Tage...

 

...ist so einiges passiert. Kurz bevor ich Siem Reap verlassen habe, machte eine Reinigungskraft in einem Guesthouse eine grauenvolle Entdeckung. Am Dienstag habe ich ein paar sehr interessante Bekanntschaften auf meinem Weg nach Battambang gemacht und ich habe Dinge gegessen, von denen ich vorher nur gehört hatte. Aber lest selbst...

 

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Mi

17

Feb

2016

Wie ich wurde, was ich bin

 

Ihr denkt, ich bin mutig...

 

"There is a new kid in town, and everybody loves him"...klingt gerade aus den Lautsprechern. Ich mag dieses Lied und es passt zu mir. Vom Kid bin ich zwar so weit enfernt wie der Mount Everest von der schwäbischen Alb, aber alle paar Tage bin auch ich neu in der Stadt. Ob in Kathmandu oder Bangkok, Pokhara oder Darjeeling.

 

Gut, ob mich alle lieben, bei meiner Ankunft in einer neuen Stadt, kann ich nicht beurteilen, aber ich versuche mich zumindest anders zu verhalten, wie viele dieser Pauschaltouristen und jungen Backpackerhorden.

 

Gerade habe ich wieder so einen arroganten Westler mit seiner Frau beobachtet. Studiert die Speisekarte vor dem Lokal und aus Mangel an kambodschanischen Sprachkenntnissen oder vielleicht sogar aus einem völlig unbegründeten Gefühl der Überlegenheit heraus, winkt er den jungen, Restaurantbesitzer mit einer Geste heran, daß ich ihm am liebsten mit einer ähnlichen Geste zu verstehen geben möchte: "verschwinde!"

 

In zwei Tagen werde ich dann erneut das "new kid in town" sein, denn dann hoffe ich das etwas mehr als 170 km entfernt Battambang erreicht zu haben. Die zweitgrößte Stadt Cambodias.

 

Eigentlich wollte ich ja heute morgen schon starten, aber Bestellungen und Buchungen wollen ja auch bearbeitet sein. Also habe ich nochmal einen Freiluftbürotrag angehängt.

 

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Di

16

Feb

2016

Danke für Eure Geburtstagsgrüße !!!

 

Danke Euch allen für Eure Geburtstagsgrüße !!! Ich habe mich über jeden einzelnen Glückwunsch riesig gefreut !!!

 

Wie jedes Jahr habe ich versucht, mich bei jedem einzelnen persönlich zu bedanken. Da das nicht bei allen Gratulanten möglich war, wähle ich nun diesen Weg.

 

Nochmals: TAUSEND DANK und schön daß ihr an mich gedacht habt.

 

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Do

11

Feb

2016

Angkor Wat und eine große Selbsterkenntnis

Pünktlich zu meinem 53. Geburtstag,  hat sich heute morgen gegen 1 Uhr die presenile Bettflucht bei mir bemerkbar gemacht. Der Wecker war für 4 Uhr gestellt, tatsächlich wach geworden bin ich kurz nach 1 Uhr. Und das, obwohl ich erst um 23 Uhr schlafen gegangen bin.

 

Also habe ich mich literarisch mit Hilfe meines Reiseführers von Stefan Loose und des Buches "Kollaps" von Jared Diamond, auf meinen dritten Besuch von Angkor Wat, vorbereitet.

 

Dritter Versuch, trifft die Sache aber wahrscheinlich besser.

 

Beim ersten Mal, am Montag, war ich einfach zu spät dran gewesen. Beim hinausradeln, zum Angkor Wat Geological Park, hatte ich bemerkt, daß mein hinterer Reifen Luft verliert. Also hatte ich eine Kehrtwende gemacht und erst mal gefrühstückt, abgewartet wie sich der Reifen verhält und war erneut gestartet.

 

Bei der Ankunft am Damm, dem großen Hauptzugangsweg, stelle ich mit Entsetzen fest, daß hier für meinen Geschmack einfach viel zu viele Menschen sind. Außerdem war ich davon ausgegangen, daß ich mein Rad überallhin mitnehmen kann, hieß es doch, Angkor Wat sei ideal mit dem Bike zu erkunden, wie damals in Bagan.

 

Tatsächlich muß ich es hier bereits anschließen, es mehrere Stunden unbeaufsichtigt lassen und meine Packtasche ist auch zu schwer, sie den ganzen Tag mit mir rumzuschleppen.

 

Okay, etwas frustriert entscheide ich mich, den Tag einfach dafür zu nutzen, das ganze Areal (400 qkm) per Fahrrad zu erkunden um mir eine erste Übersicht zu verschaffen.

 

Entlang des riesigen Wasserbassins, das fast ganz Angkor Wat umschließt, radel ich Richtung Osten. Ab und zu halte ich an, will in Ruhe etwas auf mich wirken lassen und fühle mich mehrmals durch irgendwelche Security-Mitarbeiter gegängelt.

 

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Mi

10

Feb

2016

Tomorrow is my birthday...

 ...and that means, i will be not in Facebook.

 

So, if you want to leave a message for me, do it on my BLOG, which means you just have to click on that post and use the comment function.

 

"Eintrag" means comment.

 

 

Why? Because with that, you can really help me to live the life i want to live.

 

Cycling, travelling, exploring the world, meeting people, get in touch with other cultures and help the ones in the world which are not that privileged like i was, when i was born in a piece of land, named "germany" in that time.

 

The other wish i really have is, respect each other, help each other and love each other. Cycling the world, like i did in the last years showed me one thing:

 

If you smile to people you get a smile back.

There is no hate.

It´s only in your mind.

 

Don´t let hate rule your mind.

Having brothers and sisters all over the world is a fantastic feeling.

 

Our governments want to tell us that sometimes we have to hate other nations, peoples or religions. THAT´S BULLSHIT !!!

 

We don´t have to fight anyone. Again, we have to help each other.

 

Don´t follow them and their sick thoughts.

We are the people and we rule the world, if we really want.

 

In PEACE.

 

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KONTAKT:

 

MTB FAHRTECHNIK SCHULE

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