Di

30

Mai

2017

MTB Schuhe für Flat Pedale

MTB-Schuhe sollten bequem sitzen, den Fuß schützen und einen sehr guten Grip auf Flat Pedalen liefern. Ich selbst habe vor mehr als sechs Jahren auf Flat Pedale umgestellt, nachdem ich mir Ende 2011 das zweite Mal meinen linken Knöchel gebrochen hatte. Mein linkes Klickpedal hatte den Bruchteil einer Sekunde zu spät meinen linken Schuh und den darin befindlichen Fuß frei gegeben. Zu viel Zeit für meinen Körper, der bereits seitwärts unterwegs war und dem mein Fuß damit nicht rechtzeitig folgen konnte. Ein heftiger, stechender Schmerz und ein paar Abfahrten später war klar: da ist was kaputt gegangen.

 

Zwei Tage später die Diagnose in der Sportklinik Stuttgart. Riß bzw. Fraktur im linken Knöchel. Die Schrauben sind heute noch drin.

 

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So

14

Mai

2017

TRAILWARNUNG - OSTFILDERN !!!

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Mo

08

Mai

2017

Ricarda Lisk

Mountainbike Kurs für EINSTEIGER am letzten Wochenende.

 

Wie üblich beginnen wir mit einer kleinen Vorstellungsrunde. Jeder erzählt ein bißchen über sich und sein bisheriges "Bikerleben".

 

Als Ricarda an der Reihe ist, gewinnt sie sofort die Aufmerksamkeit aller Teilnehmer.

 

Beeindruckt von ihrer bisherigen Vita  lauschen wir ihren Ausführungen. Sie, die Vorzeigeprofisportlerin, hat sich nun am Ende ihrer Karriere Mountainbiken als neue Sportart ausgesucht und ist hier um sich gezielt darauf vorzubereiten.

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Mi

26

Apr

2017

FINALE LIGURE - NATO BASE TRAILS

Since last monday i am in Finale Ligure - one of the most popular mountainbike hotspots in Europe - to test my brandnew FOCUS JAM LITE sponsored by FOCUS BIKES!

 

If you start a search on TRAILS.DE you will get 11 different challenging tour suggestions only for that region, named KILL BILL 1 or ROLLERCOASTER for example.

 

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Fr

10

Mär

2017

Am Ziel !!!

Am Ende ging gestern alles ganz schnell.

 

Obwohl ich es selbst nicht so geplant habe, war gegen 15 Uhr 30 klar: ich fahre die letzten 42 Kilometer bis Khao Lak durch.

 

Tom Moessle, vom Bavaria House Khao Lak, habe ich kurz informiert und so hatte ich einen prächtigen Empfang: ein Weißbier aufs Haus, Rahmschnitzel mit Spätzle und Salat und mein Zimmer im SS Emerald Suites war auch Bezugsfertig.

 

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So

05

Mär

2017

Ab in den Süden !

Vor zwei Jahren bin ich bereits die ganze Strecke von Phuket bis hoch nach Bangkok geradelt.

 

Letztes Jahr ging es in die entgegengesetzte Richtung: von Kambodscha bis runter nach Khao Lak Bang Niang.

 

Ich kenne die Strecke also recht gut und ehrlich gesagt ist sie größtenteils nicht sehr prickelnd.

 

Deswegen habe ich mich dieses Jahr dazu entschlossen, direkt nach der kambodschanisch-thailändischen Grenze den Zug nach Bangkok zu besteigen.

 

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Mo

27

Feb

2017

Battambang Bamboo Train

 

Eine Handvoll buddhistischer Mönche auf dem Bambuszug?

 

Davon träumen die meisten Touristen, denn Mönche sind immer ein beliebtes Fotoobjekt in Südostasien.

 

Egal ob in Angkor Wat oder Luang Prabang. Horden von westlichen Touristen stehen dafür sogar zu unchristlichen Zeiten auf und verlassen ihr Hotel ohne gefrühstückt zu haben. Ich bilde da keine Ausnahme.

 

Kurz vor acht Uhr werde ich von Scott und seinem Tuktukfahrer Salone vor meinem Hotel abgeholt. Kurze Zeit später erreichen wir bereits ein kleines Lokal. So weit, so gut.

 

Doch dann warten wir gefühlte 45 Minuten, bis der leckere kambodschanische Kaffee und die Nudelsuppe vor uns steht. In einem Restaurant, in dem sich sonst nur Khmermänner zum Frühstück treffen um über Politik zu reden.

 

Doch das Warten lohnt sich, die Suppe und der Kaffee sind richtig lecker und die Gespräche mit den Khmer informativ und lustig.

 

Gestärkt nehmen wir die zweite Etappe in Angriff. Es geht zu dem kleinen Bahnhof an der Peripherie von Battambang. Wir sind nicht die Einzigen, die dort angekommen, die kleinen Bambusplattformen besteigen.

 

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Di

21

Feb

2017

Der Loop von Khoun Kham nach Takhek by bicycle

Wow! Was für ein wunderbarer Tag!

 

Die Natur zeigt sich von einer ihrer schönsten Seiten! Immer wieder halte ich an, staune und versuche ein wenig davon mit dem Fotoapparat einzufangen. Ob mir das gelungen ist?

 

Einen Tag später passiert es...

 

Selbsterfüllende Prophezeiung nennt man das, denke ich. Was ich insgeheim befürchtet habe, tritt ein.

 

Mein Sattel löst sich unter mir in Wohlgefallen auf.

 

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Mo

06

Feb

2017

First shower after 8 days and 800 kilometers

Inspired by an austrian cyclist who enjoyed his first shower after had cycled more than 1.000 kilometers through west sahara i tried to do something similiar.

 

And yes - it works! Tired of dirty bathrooms in guesthouses, spending less money for accommodation and being closer to the nature, these were my main reasons for what i did in the last 9 days.

 

And it was unbelievalbe wonderful!

 

I stopped where i wanted to stop or when i felt tired and exhausted. I camped on the most beautiful places with incredible views, crystal clear nights with thousands of gleaming stars above my head. My evening chilling music were the noise of the animals, some nights the barking dogs or the "kikeriki" of the roosters...

 

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Mo

23

Jan

2017

Das ist unmöglich! - Ist es nicht...

19. Januar 2017 - abends. Vor mir auf dem Bildschirm, das Profil für den nächsten Tag:

 

  • 2.500 Höhenmeter
  • 88 Kilometer

 

"That´s impossible" sage ich zu Mike, um gleich darauf zu relativieren: "You can make it, but for me it´s not possible. I´ve never done that before."

 

Vor 14 Jahren habe ich am ersten Tag meiner ersten Alpenüberquerung 2.100 Höhenmeter mit dem Mountainbike geschafft und beim Absteigen vom Fahrrad Krämpfe in den Oberschenkeln gehabt.

 

Doch mich reizt die Herausforderung. Wir sind uns einig: Wir können es nur schaffen, wenn wir sehr früh aufbrechen. Wie die Bergsteiger setzen wir uns Zwischenziele. 

 

  • Start ist um 6 Uhr
  • die ersten 1.100 Höhenmeter am Stück müssen bis spätestens 11 Uhr im Kasten sein
  • Spätestens um 17 Uhr muß der letzte Anstieg bewältigt sein, damit wir noch bei Tageslicht die 18 Kilometer lange Abfahrt nach Muang Kham sicher hinter uns bringen können.

 

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Sa

21

Jan

2017

Zu müde zum schreiben...

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Sa

14

Jan

2017

Einfach nur grossartig !

Mehr gibt es zum gestrigen Tag eigentlich gar nicht zu sagen.

 

Morgens, als wir aus unserer Unterkunft schauen, bietet sich uns das erwartete und erhoffte Bild.

 

Das Wetter hat sich beruhigt. Es regnet nicht mehr und das wichtigste Indiz für das Ende dieser Regenperiode:

 

die Vietnamesen tragen keine Regenkleidung mehr auf ihren Motorrollern. Und die müssen es wissen, so naturnah wie sie leben.

 

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Di

10

Jan

2017

Die letzten Tage...

...ist einiges passiert:

  • Ich habe in angenehmen zwei Tagen die ca. 180 km von Halong Bay bis Ninh Binh geschafft
  • In Ninh Binh konnte ich zwei Tage lang sehr gut arbeiten
  • Gestern ist Mike aus Hanoi eingetroffen
  • Die recht kostspielige Untersuchung hat lediglich eine Rippenprellung ergeben
  • Heute sind wir bei meist strömendem Regen 90 km von Ninh Binh bis Dai Dong gefahren
  • Die nächsten Tage soll es weiter regnen und die Temperaturen unter 20 Grad fallen, was uns nicht daran hindern wird, weiter in Richtung Berge zu fahren.
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Sa

07

Jan

2017

Fighting Vietnamese Trucks !

 

Heute gibt´s mal was richtig spannendes! Unsere erste Abfahrt in Vietnam. Direkt nach der Grenzstation ging´s los. Ist schon zwei Wochen her, aber absolut sehenswert!

 

Unsere größten Herausforderungen an diesem Tag: vietnamesische Trucks.

 

Ich mag die Jungs. Und das nicht nur hier in Vietnam! Überall auf der Welt, wo ich geradelt bin, waren die Trucker freundlich zu mir. In der Türkei wurde ich oft zum Tee eingeladen. Im Iran hatten die immer einen Block Eis zum kühlen dabei. Die Truckfahrer sind, glaube ich, ähnlich wie wir Reiseradler, sehr Freiheitsliebend. Und Einzelgänger. Trotzdem habe ich mir den Spaß an diesem Tag erlaubt und den einen oder anderen hinter mir gelassen...

 

Und sie haben es sportlich genommen...

 

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Do

05

Jan

2017

Halong Bay...

 

Einmal mehr darf ich erfahren, was Massentourismus bedeutet und ich hoffe für mich persönlich, daß ich es in Zukunft wirklich bleiben lasse. Es sieht bescheiden aus, es fühlt sich nicht gut an, es schadet der Umwelt und ist ganz einfach nicht mein Ding.

 

Lone Wolf unter Schafen, das funktioniert einfach nicht.

 

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Di

03

Jan

2017

HANOI

Das Bild ist doch verkehrt herum in diesen Beitrag eingefügt, werdet ihr denken. Ja und Nein.

 

Ja, weil es um 180 Grad gedreht gehört und nein, weil ich damit symbolisieren möchte, wie verkehrt die Welt sich immer wieder für mich persönlich anfühlt.

 

Daheim überall die Angst vor dem Islam und hier erlebe ich wie westliche Menschen voller Bewunderung vor dieser Kathedrale stehen.

 

Zur Erinnerung: bereits im 16 Jahrhundert erreichen die ersten christlichen Missionare Vietnam. Was hatten die da zu suchen, frage ich mich?

 

Auf nahezu allen Kontinenten der Welt haben die westlichen Kolonialmächte mit der Kirche gemeinsame Sache gemacht und nicht groß gefragt, sondern sind einfach in diese Länder früher oder später eingefallen, haben angefangen die Menschen grundlos umzubringen und die Länder auszurauben.

 

Cortes, Columbus und wie sie alle hießen. Gefeierte Entdecker in Europa. Mordende Eroberer in der Wirklichkeit.

 

Nun kann man sich fragen, warum schreibt der Dirk schon wieder so unschöne Sachen? Ganz einfach: weil es unsere Vergangenheit betrifft, die mittel- oder unmittelbare Auswirkungen auf unsere Gegenwart und Zukunft hat.

 

Zu erleben, wenn sich westliche Menschen in anderen Ländern befinden.

 

Die letzten drei Beispiele gefällig?

 

Beispiel 1:

 

"Wenn es etwas gibt, was man der Kolonialzeit an positivem abgewinnen kann, dann ist es aus meiner Sicht die Architektur" sage ich beim Frühstück zu einem Franzosen. "Das wäre ja nicht das Einzige..." erwidert der daraufhin.

 

Ist klar. Man überfällt einfach ein fremdes Land und findet es mehr als 150 Jahre später immer noch nicht so schlimm.

 

 

Beispiel 2:

 

Silvesternacht. Ich hole mir auf dem Weg ins Hotel noch einen Döner. Der Imbissbesitzer, ein Vietnamese, ist sichtlich sehr stark behindert. Sein Halswirbelsäule ist total deformiert und dadurch bedingt kann er eigentlich nur nach unten schauen. Bewundernswert, wie er trotzdem mit Hingabe seinen Dönerstand betreibt.

 

Neben mir ein junges Backpackerpärchen. Er kommt aus Bayern. Als der Besitzer dem Bajuwaren den Döner reichen will, sagt der junge Mann doch wortwörtlich:

 

"Jetzt fasst der mit seinen Drecksgriffeln auch noch meinen Döner an".

 

Abgesehen von der Logik dieser Aussage in Bezug auf seine vorher getätigte Bestellung und dem schwer verständlichen Dialekt, ist der junge Mann doch ein weiteres Beispiel unserer immer wieder gepriesenen "westlich zivilisierten" oder besser gesagt "verlogenen" Welt. Doch er hat noch einen im Köcher stecken:

 

"Und Deine Halswirbelsäule ist auch so was von am Arsch, Alter!".

 

Okay, jetzt reicht es! Ich sehe mich im Geiste bereits dabei, den Hinterwäldler besinnungslos zu prügeln.

 

"Verpiss Dich" gebe ich ihm unmissverständlich zu verstehen. Überrascht, daß überhaupt jemand seinen fürchterlichen Dialekt verstanden hat, schaut er mich prüfend an. Doch er erkennt schnell, daß das seine letzte Chance ist.

 

Mit einem "happy new year" dreht er sich um und wankt davon.

 

Beispiel drei:

 

Ich esse ein Baguette am Straßenrand. Sitzend. Der vietnamesische Budenbesitzer reicht mir erst eine Serviette, dann den Abfallkorb (!).

 

Ich bin gerade fertig mit essen, da sehe ich keine zwei Meter von mir entfernt, wie sich eine junge westliche Backpackerin breitbeinig vor mir aufbaut. Ja, anders kann man das nicht bezeichnen, wie sie da steht. Und dann fängt die doch an, mitten in der Stadt ihre Apfelsine zu schälen und jedes Stück Schale genüsslich auf den Boden zu werfen. Kann man ja machen in Vietnam.

 

Beispiel vier:

 

Immer wieder meine Freunde, die Backpacker.

 

Habt ihr schon mal gesehen, wie Asiaten in Gruppen mit einer Flasche Bier in der Hand durch Berlin oder Stuttgart ziehen? Oder Chinesen, Japaner, Thailänder?

Ich auch nicht. Machen aber westlich zivilisierte Menschen, wenn sie im Ausland sind.

 

Wir sollten uns mal ganz, ganz wenig wundern, angesichts dessen, wie wir uns in der Welt aufgeführt haben und es bis heute tun.

 

Es ist einfach nur lächerlich, anmaßend und überheblich, von einer westlich zivilisierten Welt zu sprechen, die foltert, tötet und sich benimmt, als gehöre die Welt ihnen und in der die Mehrheit der Bevölkerung von dieser Realität nichts wissen möchte.

 

Und genau deswegen schreibe ich darüber. Frohes neues Jahr!

 

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Sa

31

Dez

2016

WISH YOU A...

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So

25

Dez

2016

Son La - Hoa Binh - mit dem Fahrrad durch Vietnam

Der absolute Knaller in den letzten sechs Tagen war, dass wir fünf Tage lang keinem westlichen Menschen begegnet sind.

 

Wir haben die schwerste Bergetappe (1.400 Höhenmeter, mehr als 70 km Strecke) erfolgreich gemeistert, haben auf einer vietnamesischen Hochzeit getanzt, wir sind dem Weihnachtsmann begegnet, ich habe das erste Mal im Leben ein Hunderestaurant von außen gesehen und wir sind Tag um Tag durch einfach unfassbar schöne Landschaften geradelt.

 

Hier nun die Bilder dazu.

 

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Do

22

Dez

2016

VIETNAM - Ich liebe es jetzt schon!

Seit gestern sind wir in Vietnam und es ist einfach nur unbeschreiblich!

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Mo

19

Dez

2016

Nong Khiaw - Muang Khua with bike by boat

Der heutige Tag im Schnelldurchgang:

 

03:50 Uhr - Aufgewacht

 

04:20 Uhr - Aufgestanden

 

bis ca. 7 Uhr Blog geschrieben und Packtaschen gepackt

 

Danach zufällig auf dem Morgenmarkt gelandet und die Chance genutzt, meinen Vorrat an frischen Chillies aufzufüllen. Die trockenen Exemplare - das Sackerl für 50 Cent - die ich vorgestern gekauft habe, reißen mich nicht vom Hocker. Und wenn man sich schon auf dem Markt befindet, dann probiert man auch verschiedene, in siedendem Öl frittierte Teigtaschen. Die vegetarische Variante hat mich schließlich überzeugt. Sechs Exemplare davon dürfen mit auf die heutige Reise.

 

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So

18

Dez

2016

Ein Traum wird wahr: Nam Ou River

Als ich mich vor wenigen Monaten das erste Mal konkreter mit einer Routenplanung für meinen Südostasientrip auseinander gesetzt habe, war ich sofort davon fasziniert, vielleicht doch noch einen Abschnitt des Nam Ou Rivers mit dem Boot fahren zu können.

 

Seit Jahren wird hier an einem gigantischen Staudammprojekt gearbeitet. Sieben Dämme werden den einst so wunderschönen Fluß nach Fertigstellung fragmentieren.

 

Seit gestern nun haben wir Gewißheit, daß die ganze Strecke, von Nong Khiaw bis nach Muang Khua, immer noch schiffbar ist. Wieder einmal sind wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

 

Mike geht es wieder besser und so werden wir heute morgen gemeinsam ein Boot besteigen, das uns in vier Stunden hoffentlich zu unserem Zielort nahe der vietnamesischen Grenze bringt.

 

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Mi

14

Dez

2016

Luang Prabang - Nong Khiaw by bicycle

Dienstag morgen in Luang Prabang: Wir halten noch kurz bei einem Bäcker an, um etwas Brot zu kaufen. Nach zwei Monaten Reisernährung ist es mir mal wieder danach. Ich erstehe zwei Baguettes und ein Plunderstückchen. Wir wollen gerade wieder los, da kommt Chris auf mich zu. Seit Wochen standen wir in losem Kontakt, doch mit einem Treffen hatte es bisher nicht geklappt. Nicht einmal hier in Luang Prabang, dieser wunderschönen Stadt, die so ruhig ist. Wo man meint, die Zeit wäre vor vielen, vielen Jahren stehen geblieben. Eine Stadt wie ein Museum. Weltkulturerbe. Das sagt eigentlich alles.

 

Chris hat bei mir in Stuttgart schon zwei Mountainbikekurse absolviert und ist für vier Monate in Südostasien unterwegs. Erst Myanmar, dann Thailand, gestern noch Laos, heute schon in Vietnam. Gute Reise!

 

Doch so schön es hier auch aussieht, so teuer ist es auch. Und Schönheit zieht Touristen an. Egal. Jedenfalls hatte ich so etwas wie eine Zivilisationsdepression. Wie sich das äußert? Endloses Schlafbedürfnis, Müdigkeit, Unzufriedenheit. Es fühlte sich einfach nicht gut an. Mike aus Belgien ging es ähnlich.

 

Was hilft dagegen? Zurück auf die Straße. Raus in die Natur. Unser Weg führt noch kurz am Konsulat von Vietnam vorbei, wo Mike sein Visum abholt. Dann endlich pedalieren wir aus der Stadt. Minuten später grinsen wir beide. Ja. Das ist es. Das fühlt sich gut an.

 

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Mo

12

Dez

2016

Mit dem Boot nach Luang Prabang - im Mekong gestrandet

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Sa

03

Dez

2016

Chiang Mai - Fang (Road 107) by bicycle

Gestern, kurz nach 10 Uhr fahre ich noch kurz bei Nu vorbei, verabschiede mich und dann geht´s raus aus Chiang Mai Richtung Norden.

 

Der Tag verläuft eigentlich unspektakulär, bis ich am frühen Nachmittag plötzlich laute Rufe jenseits der anderen Straßenseite vernehme. Sofort bremse ich mein Fahrrad ab und lausche. Die lauten Stimmen klingen aggressiv und sie kommen von mehreren Männern, das wird mir schnell klar. Ich schaue hinter mich und nachdem auch kein Gegenverkehr sichtbar ist, wechsle ich schnell die Straßenseite. Das Schauspiel, das sich mir dann bietet, ist einfach nur traurig. Vier oder fünf Männer versuchen einen Elefanten auf die Ladefläche eines LKWs zu bekommen. Doch der Elefant quetscht sich in seiner Todesangst (?) zwischen einen Baum und den LKW. Die Männer schlagen mit ihren Elefantenhaken auf ihn ein. Für mich unfassbar. Wie kann man so mit Tieren umgehen? Am linken Hinterbein meine ich Urin zu erkennen, das in kleinen Rinnsalen herab läuft. Im gleichen Moment  fängt der Elefant auch noch an zu koten. Für mich ein klares Zeichen dafür, wie ängstlich er ist.

 

Bestie Mensch. Ein weiteres Mal.

 

Ich werde nicht einmal mehr wütend, so dumm und respektlos ist unsere Spezies.

 

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Mi

30

Nov

2016

Aufbruch Richtung LAOS thanks to NU!

Breno und Nu
Breno und Nu

Neunzehn Tage und Nächte in Chiang Mai. 

 

Tage, an denen ich interessiert abgewartet habe, was denn nun wirklich an meinem Fahrrad defekt ist, an denen ich die leckersten Thaigerichte gegessen und die neue Saison meiner Mountainbikeschule vorbereitet habe.

 

Nächte, in denen ich nicht schlafen konnte, weil wieder irgendwelche jungen Backpacker, im Zimmer nebenan, vor allem an ihren Spaß gedacht haben.

 

Neunzehn Tage leben, schlafen, essen, arbeiten und neue Leute kennenlernen.

 

Die Waage zeigt wieder etwas mehr als 90 Kilo an, obwohl ich es vermieden habe, bewusst Kohlenhydrate zu mir zu nehmen. Wenn ich nicht richtig radle, benötige ich auch nicht so viel Energie.

 

Doch es gibt so viele andere Speisen auszuprobieren. Zum Beispiel sonntags auf dem Nachtmarkt in der Altstadt, wo ich wohne.

 

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Do

24

Nov

2016

Was ist glücklich sein?

 

Eigentlich wollte ich Euch heute auf den neuesten Stand bezüglich der Reparatur meines Reiserads bringen.

 

Doch wie immer, wenn ich so einen Blogartikel schreibe, recherchiere ich dabei im Internet über Hintergründe und zusätzliche, weiterführende Informationen zu den von mir beschriebenen Themen.

 

Einer meiner Schwerpunkte heute sollte Luciano Pozzi werden.

 

Es ist der Einzige geworden.

 

Ich bin ihm vor ein paar Tagen am Thapae Gate, einem von vier historischen Toren zur Altstadt in Chiang Mai, begegnet. Schon von weitem habe ich ihn gesehen und seine Ausstrahlung hat mich wie magisch angezogen.

 

Nun habe ich einen Video über ihn, sein Leben und Chiang Mai gefunden.

 

Beim Anschauen dieses Videos ist mir klar geworden, dass es heute nicht mehr zu schreiben gibt. Dieses Video muss wirken und dafür braucht man Zeit.

Ob ihr sie Euch nehmt, das liegt an Euch.

 

Vieles, was Luciano in seinem Video über sein Leben reflektiert, kommt mir bekannt vor und ist für den einen oder anderen vielleicht einen Denkanstoß wert.

 

Mich hat seine, viele würden sagen, tragische Lebensgeschichte, emotional sehr berührt. Kein Leben verläuft gleich und ist nur angenehm.

 

Entscheidend ist, was man daraus macht.

 

Annica. Leben ist Wandel.

 

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Sa

19

Nov

2016

Muss ich meinen Plan ändern ?

 

Thailand, Laos, Vietnam, Kambodscha - so ist oder war der Plan inklusive Aufenthalt in Chiang Mai.

 

Eine Woche bin ich nun schon hier. Während ich arbeite und die Saison 2017 für meine Mountainbike-Schule vorbereite, wird gleichzeitig alles dafür getan, daß mein Reiserad wieder langfristig fahrtüchtig wird.

 

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Sa

12

Nov

2016

Watch the VIDEO and have a nice weekend !

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Sa

12

Nov

2016

Kette dreifach gebrochen, Speiche gebrochen, Achter im Hinterrad - wie weit kommt man damit?

 

10. November 2016

 

Mae Chaem - Inthanon

 

Der ganze Tag steht im Zeichen der Bergauffahrt. 1.400 Höhenmeter wollen bewältigt werden.

 

Am Abend zuvor hatte ich in Mae Chaem jede Chance genutzt, um genug zu Essen. So wanderten nacheinander ein Tintenfischspieß, eine Hähnchenkeule und eine komplette thailändische Mahlzeit, bestehend aus Hühnchen, Reis und Gemüse in meinen hungrigen Magen.

 

Was davon, direkt am gleichen Abend, noch für Durchfall sorgt, bleibt bis heute unklar. Aber besser das Zeug verlässt gleich wieder meinen Körper, bevor es noch mehr Unheil anrichtet.

 

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Mi

09

Nov

2016

Meine 6 größten Herausforderungen (aktuell)

 

Es ist wie im richtigen Leben: Kaum ist die eine Baustelle fertig, beginnt die nächste.

 

Hatte ich die ersten Wochen mit altbekannten Herausforderungen wie Essen und Trinken zu kämpfen, sind es nun neue Themen, denen ich mich täglich, stündlich und manchmal fast minütlich widmen darf.

 

 

Und hier sind sie, meine aktuell größten Herausforderungen:

 

  1. Meine Fahrradkette. Gestern morgen, ich war noch keinen Kilometer gefahren, da war sie bereits zweimal vom hinteren Ritzel gesprungen. Heute dasselbe Spiel, wieder scheint die Kette keine Lust zu haben. Einen Kilometer gefahren - dreimal abgesprungen. Bedeutet dann immer mit einer Hand den schweren Bock (50 kg) zu halten und mit der freien Hand das Rad am schmalen Farbbahnrand zu entpacken. Macht irre Spaß! Heute zur Krönung, nachdem ich die Kette wieder aufs Ritzel gelegt hatte: Ich will anfahren, da ist die Kette schon wieder unten. Beim dritten Mal habe ich jetzt den Schnellspanner von der anderen Seite durch die Hinterachse geführt. Seitdem blieb die Kette oben. Mechanik. Muss man nicht verstehen. Technik...dito.
  2. Mein Rohloffgetriebe. Schon bei der Rückkehr von meiner letzten Asientour war für mich klar, das Hinterrad muss eingeschickt werden. Nach acht Jahren sollte die Felge hinten neu eingespeicht und das Getriebe neu synchronisiert werden. Gemerkt hatte ich das dadurch, dass sich nicht mehr alle Gänge schalten ließen und Speichen brachen. Zuhause wurden die Speichen nachgezogen und die Gänge ließen sich wieder alle schalten. Zumindest bei der kurzen Probefahrt. Kurz nach meinem Start in Bangkok bemerke ich erneut, daß sich vier oder fünf Gänge nicht mit gutem Gewissen schalten lassen. Sie fallen durch.
  3. Die Speichen. Bereits nach den ersten paar hundert Kilometer brachen zwei Speichen. Als ich die beiden ersetzt habe, brach eine weitere beim Festziehen. 100 km später: Die nächsten beiden Speichen sind gebrochen. In der Werkstatt "knallte" eine weitere beim Ersetzen der beiden defekten. Vor vier Tagen in Mae Saering: Wieder sind zwei Speichen gebrochen.
  4. Die Vorderradbremse. Gestern morgen war ich gut eine halbe Stunde damit beschäftigt, die Vorderradbremse instand zu setzen. Diagnose: der linke Bremskolben bewegt sich nicht mehr. Hatte ich auch schon letztes Jahr in Darjeeling. Hätte mich das Leben kosten können, als ich so eine supersteile Rampe runtergeschossen bin und nur ein Weg rechts weg, hoch ins Gelände, meine Fahrt noch bremsen konnte.
  5. Meine Gutmütigkeit. Ich hätte darauf bestehen sollen, dass das Rad so instand gesetzt wird, wie ich das für richtig halte.
  6. Die unfassbar steilen, kilometerlangen Anstiege.
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So

06

Nov

2016

Ein Hund will in die weite Welt

Während ich im Zelt schlafe, verhält sich mein neuer Hundefreund die ganze Nacht ruhig. Er ist wirklich ein ganz feiner Kerl. Am Abend zuvor durfte ich gar nicht aufhören ihn zu streicheln. Sein Fell ist makellos, er scheint gesund und gepflegt zu sein. Wenn der Chefcop meine Frage richtig verstanden hat und ich seine Antwort ebenso, dann "gehört" ihm der Hund. So weit, so klar.

 

Bis zum nächsten Morgen.

 

Nachts hat es wieder etwas geregnet und so habe ich es nicht eilig mit dem Abbau meines Zeltes. Soll es ruhig noch etwas in der Morgensonne trocknen.

 

Kaum zeige ich mich vor dem Zelt, da deutet der Chef schon Richtung Gartenküche und sagt "Coffee! Coffee!"

 

Das hört sich wie Musik an in meinen Ohren.

 

Doch zuerst gehe ich meine Beisserchen reinigen. Wieder an meinem Zelt angekommen, streckt mir El Capitano bereits eine dampfende Tasse entgegen. Das hat ihm wohl zu lange gedauert. Er meint es wirklich gut mit mir.

 

In der Nähe meiner Stoffbehausung lasse ich mich nieder, strecke die Glieder und flöße mir langsam, Schluck für Schluck den Kaffee ein.

 

Was für ein Leben!

 

Einfach.

Naturnah.

Minimalistisch.

 

Genau mein Ding. Das macht glücklich. Das fühlt sich jeden Tag aufs Neue einfach gut an.

 

Was wartet hinter der nächsten Kurve, dem nächsten Berg auf mich?

Was wird auf der Straße passieren?

Wie wird die Landschaft sein?

Welche netten Menschen werde ich kennenlernen?

Wo werde ich was essen?

Wo werde ich wie schlafen?

 

Als man mir vor acht Jahren gesagt hatte, dass Reiseradeln süchtig macht, hatte ich das nicht geglaubt. Heute weiß ich, es stimmt.

Man will immer wieder los.

 

Doch vor der Abfahrt wird erst mal ausgiebig gefrühstückt.

Es gibt Reis mit einem richtig leckeren gekochten, gurkenartigen Gemüse und

Reis bis zum Abwinken.

 

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Sa

05

Nov

2016

"Abgeschossen", zwei Nächte bei der Polizei und Maden zum Abendessen

Diesmal liefert das Karma sofort.

 

Gerade bin ich dabei, mich in einem Baustellenbereich Meter für Meter die super steile, neue Trasse hoch zu kämpfen, als hinter mir ein Motorroller mit zwei thailändischen Frauen angeknattert kommt.

 

Keine 30 Meter vor mir, schauen mir ein paar Bauarbeiter interessiert bei meinem Kampf zu. Jetzt habe ich den schmalsten Bereich der Straße erreicht, hier ist es einspurig. Die neue Fahrbahn besteht nur aus feinem Schotter. Ich muss zum letzten Hilfsmittel greifen und Serpentinen fahren, wo keine sind.

 

Das führt dazu, dass ich die ganze Straßenbreite benötige. Am Fahrbahnrand wende ich abrupt und steuere die entgegengesetzte Fahrbahnbegrenzung an.

So gewinne ich Höhenmeter um Höhenmeter. Ein Vorgang, den das menschliche Gehirn durchaus vorausberechnen kann.

 

Die junge Thailänderin, die den Roller fährt, ist dazu allerdings nicht in der Lage. Sie hält stur ihre Fahrtrichtung bei. Kerzengerade. Direktlinie nach oben. Dass sie mich nicht noch am Hinterrad erwischt, ist ein Wunder. Wie kann man so dumm sein, frage ich mich und fluche still in mich hinein.

 

Doch das hätte ich mal besser nicht gemacht.

 

Denn wenige Minuten später, ich bin immer noch in diesem schmalen Straßenstück zugange, kommt sie, diesmal alleine, von oben auf mich zu.

Es passiert, was passieren muss.

 

Wieder ändert sie nicht einen Millimeter ihren Kurs und rauscht mit blockierten Bremsen seitlich in mich rein.

 

Ich stürze samt Fahrrad. Über und über mit Staub bedeckt und voller Adrenalin stehe ich brüllend auf und beschimpfe die junge Frau. Einer der Straßenarbeiter kommt mir zur Hilfe, gemeinsam richten wir mein Rad wieder auf. Dann schaue ich an mir runter und sehe nur die Farbe dunkelrot unter dem Staub, der mein linkes Knie bedeckt.

 

Oh nein. Nur keine Infektion riskieren, das ist mein erster Gedanke.

 

Schnell greife ich zur Wasserflasche und übergieße mein Knie damit.

Mit den Fingern reinige ich die Wunde so gut es vor Ort geht.

Verbandszeug und Desinfektionsmittel habe ich nicht dabei.

Aus Gewichtsgründen.

Clever gell?

 

Ich bedanke mich bei den Bauarbeitern und weiter geht es Meter für Meter, bis ich den Pass erreicht habe. Die nächste Abfahrt ist so steil, dass ich sie bremsend bis zur Hälfte hinunter fahre und dann erst die Bremsen öffne.

 

Ich möchte nicht auch hier noch stürzen und mich großflächig aufschürfen.

 

Mein Knie ist leicht blau und leicht geschwollen, aber da mir sowieso nichts anderes übrig bleibt, pedaliere ich weiter. So kann mein Knie schon nicht so stark anschwellen, denke ich. Etwas später hoffe ich nur noch, dass die Staubpiste bald zu Ende ist, damit meine offene Wunde nicht wieder verschmutzt wird.

 

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Mo

31

Okt

2016

Mae Lha - die Stadt, die es nicht gibt

Plötzlich fällt es mir ein!

 

Am Highway 105, auf dem ich seit heute morgen, als ich in Mae Sot gestartet bin, radle, sollen sich zwischen Straßensperren dicht an dicht tausende Hütten drängen. An zwei dieser Kontrollpunkte bin ich schon vorbei, aber Hütten habe ich nicht gesehen. Alles ist ruhig. Zu ruhig. Habe ich sie etwa verpasst?

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So

30

Okt

2016

DIE RETTUNG (19.10.2016)

19. Oktober 2016 - Ihr erinnert Euch?

 

Mein erster großer Anstieg? Die Hitze? Nichts gegessen und zu wenig Wasser dabei?

 

Etappe für Etappe kämpfe ich mich also den Berg hoch und meine irgendwann einmal so etwas wie ein oder mehrere Häuser bzw. Hütten auf der Passhöhe zu sehen.

 

Doch welche Enttäuschung als ich es endlich geschafft habe!

Nichts. Kein Haus. Keine Hütte. Kein Essen. Kein Wasser.

 

Ohne die Aussicht auch nur eine Sekunde zu genießen, geht es übergangslos an die Abfahrt. Hoffentlich kommt jetzt kein Gegenanstieg mehr, denke ich.

 

Der Gegenanstieg kommt, doch er ist nicht sehr land und ich habe mich schon wieder ein ganz klein wenig erholt. Im Tal unten angekommen, lichtet sich zunächst einmal der Dschungel, bis ich an Maisfeldern vorbei nach ein paar Kilometern endlich ein Dorf erreiche.

 

Am erstbesten Restaurant halte ich an und bestelle mir etwas zu essen. Geschafft, denke ich, nachdem ich auch meine Wasservorräte aufgefüllt habe. Dann geht es zurück auf die Straße, einen Platz für die Nacht suchen.

 

Doch anstatt wie erwartet flach, geht es munter weiter rauf und runter.

 

Direkt nach der Ortschaft, in der ich gegessen habe, entdecke ich links einen geeigneten Platz zum campen. Es ist mir aber noch zu früh, zu hell und zu heiß.

 

Einige Zeit später inspiziere ich eine offene Hütte, direkt an der Straße. Sie ist mir zu verschmutzt.

 

So radle ich Kilometer um Kilometer, bis ich erneut kurz vor dem Zusammenbruch bin. Rechts unten entdecke ich ein paar Bauern bei der Arbeit. Ist da nicht auch ein Bach?

 

Als ich an der vermeintlichen Abfahrt zu den vorher gesichteten Bauern vorbeifahre, entscheide ich mich gegen diese Möglichkeit.

 

Direkt nach der Biegung wartet der nächste Anstieg auf mich. Oh nein! Bitte nicht! Wieder lege ich mich am Straßenrand in den Schatten und versuche mich zu erholen. Dann gehe ich die ca. 100 (!) Meter lange Steigung an. Oben angekommen, scheint es bergauf weiter zu gehen. Eine Möglichkeit zum Zelten? Fehlanzeige. Ich kapituliere. Ich kann nicht mehr. Bin definitiv am Ende.

 

Also rolle ich die eben erst gemeisterte Steigung wieder hinunter und nehme dann links den steilen Weg hinunter zu den Bauern. Mit letzter Kraft schaffe ich es vor die ärmliche Behausung. Eine ältere Frau frage ich mit Gesten, ob ich mein Zelt drüben an ihrem Feld aufbauen darf. Sie ruft nach einem jungen Mann, der mir wohl klar machen will, daß ich zurück in das letzte Dorf fahren soll.

 

Nein. Allein den steilen Weg komme ich heute nicht mehr hoch. Ich überzeuge ihn mit weiteren Gesten. Dann lege ich die letzten 30 Meter auf dem Rad zurück. Am Feldrand angekommen, schaffe ich es gerade noch, meine Isomatte auszurollen. Total erschöpft falle ich auf die Unterlage und schließe die Augen.

 

Wenige Minuten später wird mir klar, dass ich hier in der prallen Sonne nicht liegen bleiben kann. Minutenlang begutachte ich eine im Schatten stehende Bambusliege, keine 10 Meter entfernt von mir. Nur, wie soll ich da hinkommen?

Mir fehlt die Kraft. Weitere Minuten vergehen, bis ich mich doch aufraffe und meinen kraftlosen Körper dorthin schleppe.

 

Sofort döse ich ein. Als ich nach ein paar Minuten wieder aufwache, sind die ersten Moskitos im Anflug. Ob es mir gefällt oder nicht, ich muss mein Zelt aufbauen. Schwer vorstellbar in meiner Verfassung, aber es geht nicht anders. Es wird ein Kampf, den ich am Ende auch noch irgendwie gewinne. Schweißgebadet falle ich danach in mein Zelt.

 

Mir ist so schlecht, wie selten im Leben. Ich bin so am Ende, dass es mir nicht einmal gelingt Schlaf zu finden. Immer wieder wälze ich mich im Zelt herum. Bin klatschnass am ganzen Körper.

 

Irgendwann döse ich dann doch wieder ein. Als es schon dunkel ist, kommt eine junge Frau und bietet mir Essen an. Ich lehne ab. Ich bin zu schwach um zu essen. Ich will nur noch schlafen.

 

Mitten in der Nacht meldet sich meine Blase. Wieder so ein Kampf. Doch diesmal verliere ich. Draußen vor dem Zelt muss ich erkennen, dass mich meine Beine nicht mehr tragen. Das Pinkeln muss warten. Stunden später gelingt es mir dann doch noch.

 

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Mi

26

Okt

2016

WEITER RICHTUNG MAE SOT

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Mo

24

Okt

2016

Wilde Elefanten, nächtlicher Besuch und 28,8 % Steigung - ich geh kaputt

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Sa

22

Okt

2016

11 Tage Vipassana-Meditation, die mich verändert haben

Links abbiegen - denke ich - doch nirgendwo ist ein entsprechendes Hinweisschild zu sehen. Auf den mehr als 330 km Anfahrt von Bangkok bis hierher war das erste Hinweisschild gut 130 km vorher angebracht, gefolgt von einem weiteren Wegweiser, 38 km vor dem Meditationszentrum und dann gerade noch eines an der letzten Abfahrt, keine 200 Meter vorher. Nur jetzt, wo es links rein geht, da entdecke ich keinen weiteren Hinweis.

 

Widerstrebend fahre ich an den Essensständen vorbei, die hier links am Straßenrand, gegenüber der kleinen Wasserfälle aufgestellt sind und mit leckeren Speisen zum Rasten einladen. Suchend schaue ich mich um. Nichts. Kein Hinweis. Doch was ist das da, gut 100 Meter weiter die Straße entlang?

Ein U-Turn-Schild. Will heißen: ich bin an der Abzweigung bereits vorbei und da wo ich vermutet hatte, dort sollte ich abbiegen. Alles wird gut.

 

Uiiiiii, gleich nachdem ich in die Seitenstraße gefahren bin, geht es steil abwärts. Das gibt die erste Herausforderung in 10 Tagen, denke ich und genieße jetzt bergab die Geschwindigkeit. Vorbei an ärmlichen Hütten, mehreren kleinen Geschäften und wenigen Garküchen, geht es immer weiter in den Dschungel. Links scheint ein buddhistisches Kloster zu sein, doch ich finde keinen weiteren Hinweis auf das Vipassana-Meditation Center, das ich mir zum Ziel gesetzt hatte.

 

Warum?

 

Weil mir vor acht Jahren, auf meiner ersten großen Radreisetour, von Stuttgart zum Mount Everest (www.tibetblume.com), in Samarkand (Uzbekistan), ein junger Türke davon erzählt hatte, wie toll er ein zehntägiges Schweigeretreat in Kathmandu (Nepal) empfunden hatte.

 

Das hatte ich all die Jahre nicht vergessen. Irgend etwas in mir sagte mir seit acht Jahren: "das musst Du machen!". Immer wieder war etwas dazwischen gekommen - oder anders formuliert: der Samen war noch nicht gereift.

 

Mitte Juli hatte ich mich von Deutschland aus für einen freien Platz beworben, Anfang August, nachdem ich nochmals nachgefragt hatte, hatte ich endlich die Zusage bekommen.

 

Und nun war ich zu früh dran. Das Tor war noch zu.

 

Nochmal lecker essen, denke ich, wer weiß, was es da zu drinnen im Zentrum die nächsten zehn Tage zu knabbern gibt...

 

Also drehe ich wieder um und rolle die Dorfstraße runter bis an die Ecke, wo ich kurz zuvor noch ein Tüte frische Ananas verköstigt hatte.

 

Rechts geht es Richtung Hauptstraße. Links werden tote Tierteile gegrillt, viel mehr ist hier an der Straße essenstechnisch nicht mehr geboten. Vor einem kleinen Gemischtwarenladen steht ein großer, massiver Holztisch im Schatten.

 

Das ist es! Ich muß noch ein paar Mails beantworten und meine Abwesenheitsnotizen einstellen. Aus dem Kühlschrank hole ich mir eine Sojamilch, setze mich damit an den Tisch und beginne zu arbeiten.

 

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Mo

17

Okt

2016

Alles ist vergänglich

Zehn Tage Vipassana Meditation sind vorüber und wir sind alle gestern wieder in das reale Leben zurück gekehrt.

 

Es hieß Abschied nehmen, von Menschen, mit denen ich 10 Tage lang nur sehr wenige Worte gewechselt und trotzdem ganz spezielle Beziehungen aufgebaut hatte. Doch darüber werde ich ein anderes Mal schreiben.

 

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Mi

05

Okt

2016

Ich bin raus...

...und für mehr als 11 Tage nicht mehr erreichbar. Mein großes Ziel ist erreicht.

 

In wenigen Minuten werde ich mich in das Meditationszentrum begeben und dann erst wieder am 16. Oktober 2016 auftauchen. Frühestens.

 

Ich freue mir gerade ein Loch in den Bauch !!! 10 Tage Schweigen, Meditieren und einen weiteren großen Schritt zu mir selbst machen. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen ;-).

 

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Mi

05

Okt

2016

Skorpion, Tiger und die erste Nacht im Freien

Vorgestern Mittag, 3. Oktober 2016. Ich ahne nichts Böses, doch gegen Mittag fängt es urplötzlich an wie aus Kübeln zu gießen.

 

Ich nutze die Gelegenheit und mache eine kleine Pause, um kurz danach wieder zu starten. Doch ich komme nicht weit. Keine 30 Minuten später dreht der Himmel schon wieder den Wasserhahn auf. Also gehe ich Mittagessen. Fried Rice mit etwas Chicken. Oder zu deutsch: gebratener Reis mit Huhn.

 

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So

02

Okt

2016

Plötzlich steht sie vor mir!

Die beiden ersten Etappen sind geschafft. Etwas mehr als 130 km bin ich geradelt, um hier in Kanchanaburi anzukommen, einer Kleinstadt am "River Kwai".

 

Hier hatte sich im zweiten Weltkrieg, beim Bau der Thailand - Burma "Todeseisenbahn", ein Kriegsverbrechen abgespielt, das später durch seine Verfilmung weltweit Beachtung finden sollte.

 

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Do

29

Sep

2016

Bangkok - Mein neues Zuhause für 3 Nächte

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Mi

28

Sep

2016

Arrived in Bangkok

 

Endlich ausgeschlafen. Ich bin gestern irgendwann gegen 14 Uhr per Taxi an meinem Hostel angekommen, habe die notwendigsten Dinge ausgepackt und bin dann sofort eingeschlafen.

 

Der Abschied aus Deutschland und die Turbulenzen der letzten Tage haben unsichtbare Spuren hinterlassen.

 

Heute morgen dann, als ich mit einem superstarken Kaffee draußen vor meiner Unterkunft saß, da kam langsam das Gefühl auf, auf das ich im Hinflug gehofft hatte: die Dinge, die ich Zuhause gelassen habe verblassen, andere Gedanken nehmen ihre Plätze ein, haben das Gedankenchaos, das ich während des Fluges hatte, verdrängt.

 

Ein Thai mit seinem mobilen Essensstand läuft auf der anderen Straßenseite. Wie lange er das wohl schon macht? Ein Leben lang? Er wird irgendwie davon leben könnnen und müssen.

 

Vergleicht man seine eigene Situation mit der Lebenssituation anderer Menschen, wird einem schnell klar, daß man immer noch zu den Privilegierten gehört.

 

Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“ (JOHN LENNON)

 

Noch kann ich hier leben, essen, trinken und schlafen. Noch kann ich auf mein Reisefahrrad sitzen und losradeln. Nur der Moment zählt. Ich bin dabei, langsam ins "Jetzt" zu kommen. Achtsamkeit schärft meinen Focus für die einfachen Dinge.

 

Warum ist das so, kaum daß ich angekommen bin? Ist es Asien? Sind es die Menschen hier? Sind es all die Umstände, die mein Leben ausmachen, die Dinge, die sich jeden Tag ändern?

 

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Do

22

Sep

2016

Wo werde ich Weihnachten verbringen ?

...

All I know of you is all the sights of war.
A film by Coppola, the helicopter's roar.

One day I'll touch your soil.
One day I'll finally know your soul.
One day I'll come to you.
To say...

 

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Di

13

Sep

2016

STUTTGART: Seil gespannt - Radfahrer beinahe geköpft !!!

 

Es wird immer krasser:

 

Wie die Polizei gestern abend noch bekannt gab, tauchte am Freitag abend ein junger Mann mit schweren Kopfverletzungen in einem Stuttgarter Krankenhaus auf.

 

Der 26-jährige muss am Freitag gegen 18 Uhr auf der abschüssigen Strecke ins Feuerbacher Tal vom Rad gerissen und schwer verletzt worden sein.

 

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Do

01

Sep

2016

TRAIL-WARNUNG !!!

ACHTUNG Schurwald-Biker!

 

Heute nacht erreichte mich folgende Nachricht von einem meiner Freunde:

 

"Ich war heute 31.08. im Schurwald unterwegs und bin die neue Bikerschlucht (ich glaube so heißt der Trail bei dem man am Ende des Verlaufs einen Fluss queren muss). An der Stelle wo sich der Weg gabelt bin ich den linken Trail gefahren (mit hoch gezogener Anliegerkurve). Genau in diese Kurve und in den weiteren Traillauf ist ein kompletter Baum rein gefallen (in 6-7m Höhe von seinem Stamm abgeknickt. Ich bin genau in die Anliegerkurve rein gefahren und fand mich anschließend (zum Glück ohne weitere Probleme) im Baum wieder. Ich habe mir darauf hin erlaubt den linken Trail bei der Gabelung zu blockieren, da es in der aktuellen Situation nicht verantwortlich ist den Trail so offen zu lassen."

 

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Mi

31

Aug

2016

NEW: Video-Trailer ALBFELSTRAILS

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Di

30

Aug

2016

NEW: Video about me and FOCUS CREW !

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Mo

22

Aug

2016

Alpencross - solo

F: Sie hatten von Anfang an einen Hang zum Einzelgängertum.


M: Ich bestreite, dass ich einen Hang zum Einzelgängertum habe. Ich bin als Kind nur allein geklettert, wenn ich keinen Partner hatte oder wenn die anderen unten blieben, weil sie glaubten, das Wetter wird schlecht.

 

Reinhold Messner in einem Interview...

 

Geplant war die Alpenüberquerung dieses Jahr wieder mit einem Kunden.

 

Er verletzte sich vor Wochen beim Wandern. Absage. Also machen wir das Ding zu Zweit. Jannik, mein Co-Trainer und ich.

 

Gestern morgen dann der Anruf. Magenprobleme. Absage.

 

Hab´s mal so hingenommen und gestern abend war ich eigentlich kurz davor zu sagen: ich bleibe auch daheim.

 

Dann saß ich bei meinem Dönerimbiss, habe meinen vegetarischen Döner genossen und da sah ich sie plötzlich. Die alte Dame, die mit ihrem Rollator über die Straße geführt wurde.

 

Da fiel die Entscheidung.

 

In gut 90 Minuten geht´s mit dem Zug nach Oberstdorf und dann in 10 Tagen über die Alpen.

 

Und fragt mich nie mehr, warum ich alleine unterwegs bin...

 

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Fr

19

Aug

2016

Mountainbiker (Downhill-Fahrer) gesucht...

Wer hat Interesse an einer kleinen Imagefilmproduktion?

 

Gesucht wird ein Mountainbiker (vorzugsweise Downhill-Fahrer).

 

Hier die Details:

 

Imagefilm für die Stadt Sindelfingen

 

Gedreht wird am 27.08.16 von ca. 10.30 bis 12.30 (also 2h) im Aibachgrund in Darmsheim-Sindelfingen. Der Biker soll in 3-4 Einstellungen einen kleinen (abgesperrten) Waldweg nach unten fahren und dabei natürlich möglichst entspannt aussehen. Insgesamt gibt es noch einige weitere Szenen, die die Vielfalt der Stadt zeigen sollen.
 
Die Anfahrt wird bezahlt.
 
Verwertung dann vor allem im web und social media, sowie Veranstaltungen der Stadt Sindelfingen.
 
Für alle Fragen bitte

 

Lars Tredup

 

HANDundFUSSfilm
Sell Tredup GbR
Heinersdorfer Str. 9
13086 Berlin
 
tredup@handundfussfilm.de
Mobil: +49 (0) 160 286 04 97
Tel.: +49 (0) 30 602 65 39 6
Fax.: +49 (0) 30 602 65 39 8
 
https://www.facebook.com/handundfussfilm
www.handundfussfilm.de

 

kontaktieren.

 

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Do

18

Aug

2016

6 months, 5 countries - me and my bike

Cycling from Stuttgart to my friend Jürgen in Berlin. Deassemble my bike there, pack it into a box as small as possible, take a train to moscow, check into a cheap hotel nearby the main station, try to get into the Transsiberian railway and travel to Bejing.

 

Assemble my bike in Bejing and try to ride as fast as possible into the south of china because of the upcoming winter. Cycle on to vietnam, laos, cambodia and thailand. That was my first plan.

 

But after doing some research in the web, i did not feel real comfortable with that plan, because it could be a challenge to get into the Transsiberian railway with a deassembled bike and all my luggage. The other issue could be the upcoming winter in china. I am not the guy who like to ride in cold weather conditions.

 

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Mi

17

Aug

2016

Bei uns zu Besuch: Jana, das Model mit dem Schienbeintatoo

"Prominenten" Besuch, hatten wir letztes Wochenende bei unserem zweitägigen Mountainbikekurs:

 

Jana aus Chemnitz, zur Zeit noch in Stuttgart, überraschte uns bei der obligatorischen Vorstellungsrunde zu Kursbeginn mit ihrer ganz speziellen Leidensgesichte und dem daraus resultierenden Tatoo. Die ganze Geschichte und wie man seine Schienbeine gegen Pedalabrutscher schützen kann, das könnt Ihr HIER in einem Artikel aus dem ENDURO MOUNTAINBIKE MAGAZINE nachlesen.

 

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Do

11

Aug

2016

Wir werden im MOUNTAINBIKE MAGAZIN erwähnt !

Coole Sache, der Bericht des MOUNTAINBIKE-MAGAZINS aus STUTTGART, eines der größten MTB-Magazine in Deutschland, über das Projekt der FOCUS CREW, die Hintergründe, und die Enststehung des Teams, zu der auch der Chefredakteur des Magazins, Jens Vögele zählt.

 

Da wir die FOCUS CREW in der Vorbereitung mit drei Mountainbike  AFTERWORK KOMPAKT KURSEN unterstützen, werden wir, die MTB-Schule Schurwald / STUTTGART ebenfalls im Artikel erwähnt.

 

DANKE DAFÜR :-)

 

Die ganze Geschichte und die Porträts der einzelnen Fahrer(in) könnt Ihr HIER nachlesen. Besonders witzig: die individuellen Kampfschreie ;-)


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Mi

10

Aug

2016

Was ist ein MTB-Trail-Center ?

Zum ersten Mal begegnet ist mir der Begriff "TRAILCENTER" beim ersten MTB-Tourismusforum 2015 in Bischofsgrün im Fichtelgebirge.

 

Auf demselben Kongress dieses Jahr in Bad Wildbad hatte ich die Gelegenheit den Betreiber des Trailcenters "Singletrek Pod Smerkem" kennen zu lernen und seinem Vortrag zu lauschen.

 

Im Interview mit RedBull.com spricht er über sein erfolgreiches Projekt, das jährlich 50.000 Mountainbiker anzieht.

 

In Deutschland ist das derzeit bekannteste Projekt das Trailcenter Rabenberg. Daniel Schlicke vom ENDURO MTB-MAGAZIN  war dort zu Besuch.

Hier ist sein Bericht.

 

Liest sich sehr interessant...ein Besuch sind beide wert, denke ich.

 

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Mo

25

Jul

2016

SALEM ALEIKUM

„Der gemeine Araber sagt: ›Salem aleikum‹ (›Friede sei mit euch!‹), dann legt er die Hand auf die Brust, um anzudeuten, daß ihm der Wunsch am Herzen gehe; der Begrüßte erwidert: ›Aleikum essalem‹ (›Mit euch sei Friede!‹).“

 

So richtig verinnerlicht habe ich den Gruß damals, im Jahre 2008, auf meiner Radreise von Stuttgart zum Mount Everst (www.tibetblume.com), als ich in Tajikistan entlang der tajikisch-afghanischen Grenze geradelt bin. Nie werde ich die fröhlich pfeifenden und singenden Afghanen auf der anderen Flußseite vergessen, die uns fröhlich zuwinkten.

 

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Do

14

Jul

2016

Die 14 beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen

 

„Die alten Dakota waren weise. Sie wussten, dass das Herz eines Menschen, der sich der Natur entfremdet, hart wird. Sie wussten, dass mangelnde Ehrfurcht vor allem Lebendigen und allem, was da wächst, bald auch die Ehrfurcht vor dem Menschen absterben lässt. Deshalb war der Einfluss der Natur, die den jungen Menschen feinfühlig machte, ein wichtiger Bestandteil ihrer Erziehung.“


(Luther Standing Bear, Häuptling der Ogalala-Sioux-Indidaner)

 

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Mi

13

Jul

2016

VIDEO der FOCUS CREW - Fahrtechniktraining mit Mike Kluge

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Mo

11

Jul

2016

Wie Micha meinen Kindern geholfen hat

kleiner Jung pumpt sein Hinterrad auf
kleiner Jung pumpt sein Hinterrad auf

Was für ein wunderbarer Nachmittag!

 

"Micha, ich habe da einen Anschlag auf Dich vor..."...so begann ich vor gut 10 Tagen das Gesrpräch in der BIKEFACTORY in Ostfildern-Kemnat.

 

Mein Gesprächspartner: der Inhaber der BIKEFACTORY, Michael Benz.

 

In wenigen Sätzen erzählte ich ihm von meiner Idee und davon, daß ich tags zuvor bereits mit der Realisierung begonnen hatte (siehe: ich brauche Eure Hilfe für meine Freunde).

 

Ohne zu überlegen, sagte mir Micha sofort seine Unterstützung zu.

 

Ein Spendenaufruf in Facebook folgte.

 

An dieser Stelle nochmals ein dickes "Danke schön" an ALLE, die uns finanziell unterstützt haben oder ihre Untertstützung zugesichert haben:

 

Anita G. für 50 €

Babs R.-B. für 50 €

Carmen R. für 50 €

Ariane L. für 25 €

Stefan L. für 22 €

Andrea F. für 20 €

-------------------------------------------

 

GESAMT: 217 €

 

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Do

30

Jun

2016

Ich brauche Eure Hilfe für meine neuen Freunde

Borah
Borah

Mir geht es richtig gut. Ich kann ein selbst bestimmtes Leben führen. 6 Monate radle ich als digitaler Teilzeitnomade durch die Welt, die anderen 6 Monate verdiene ich mein Geld damit, Anderen in unserer herrlichen Natur eine bessere Fahrtechnik auf dem Mountainbike zu vermitteln. Ich besitze fast nichts mehr, außer meinen zwei Fahrrädern, meinen Computern zum Arbeiten, ein paar Bücher, ca. 100 Landkarten, meiner Reiseausrüstung, meinem Equipment für meine Mountainbikekurse und meinen Klamotten.

 

Anderen Menschen geht es da deutlich schlechter. Sie sind unter Todesgefahr geflüchtet, haben ihre Liebsten im Krieg verloren und stehen jetzt vor einer ungewissen Zukunft.

 

So wie meine neuen Freunde. Das Schicksal, oder wie immer man das nennen will, hat mich nach meiner Rückkehr vor 3 Monaten, mit meinen After Work Fahrtechnikkursen direkt zu ihnen geführt.

 

Ich war auf der Suche nach geeigneten Stellen um bestimmte Fahrtechnikübungen durchführen zu können. Dabei fiel mir irgendwann das nagelneue Containerdorf auf.

 

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Di

21

Jun

2016

Im Zweifelsfall waren es die Mountainbiker...

Ein Fall für die DIMB.

 

Chiemgau. Hochries. Samerberg.

 

Die Gegend in der ich mich für die nächsten Tage aufhalten werde. Mit dem Mountainbike. Touren erkunden und am Wochenende habe ich eine geführte 3-Tages-Tour mit meinen Mountainbike Kunden aus Stuttgart.

 

Kurz bevor ich endlich aufbrechen will, legt mir meine Mutter die heutige Ausgabe der CHIEMGAU-Zeitung vor.

 

Vor mir liegt ein Bericht über den zerstörten Wanderweg 216 a/b.

 

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Mi

08

Jun

2016

After Work - geführte MTB-Touren

Ihr habt privaten oder geschäftlichen Besuch unter der Woche und wollt gemeinsam etwas für Eure Work-Life-Balance tun?

 

Ihr seid auf der Suche nach einem tollen und sportlichen Event nach Eurem Meeting?

 

Wie wär´s mit einer geführten Mountainbike-Tour?

 

Vormittags, nachmittags oder abends? In jedem Fall ganz auf Eure individuellen Wünsche und Vorstellungen zugeschnitten.

 

Auf Wunsch auch mit Abschluß am Lagerfeuer!

 

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Di

07

Jun

2016

2. Mountainbike Tourismusforum

 

Von 31. Mai bis 2. Juni fand in Bad Wildbad die zweite Zukunftswerkstatt des Mountainbike Tourismusforum Deutschland unter dem Motto „Wir sind es Wert“ statt.

 

Gut 150 Teilnehmer aus insgesamt sechs Nationen setzten gemeinsam Impulse für die Entwicklung des Mountainbike-Tourismus.

 

Was dort alles besprochen wurde, was ich bei Vier-Augen-Gesprächen erfahren und wen ich dort getroffen habe, darüber schreibe ich in meinen nächsten Blog-Beiträgen.

 

Auf dem Bild oben im Vordergrund seht ihr BIRGIT JÜNGST, die erste deutsche Mountainbikerin, die eine Medaille in einer internationalen Meisterschaft im Mountainbiking der Frauen holen konnte: Sie errang die Goldmedaille 2003 bei den Europameisterschaften in Graz (Österreich)[1] im Mountainbike-Marathon.

 

2005 holte sie bei den Europameisterschaften in Deutschland die Silbermedaille.[2] Außerdem gewann sie in ihrer Karriere alle bedeutenden Langstreckenrennen der Welt, u.a. auch die Transalp Challenge.

 

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Mi

25

Mai

2016

Videodreh mit MIKE KLUGE und DIE CREW

MIKE KLUGE. Er hat alle großen Rennen gewonnen, war berüchtigt für seine Party-Exzesse und wurde durch den berühmten „Ford-Deal“ zum Millionär:

 

„Mike the Bike“ ist eine lebende Legende. Dreimal war er Cross-Weltmeister und er holte den Mountainbike-Weltcup.

 

Das Team der FOCUS CREW, das ich fahrtechnisch auf das 24-Stunden-Rennen in Stuttgart vorbereiten darf, trifft sich heute mit MIKE KLUGE zum Videodreh.

 

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Mo

23

Mai

2016

Altes Logo ? - NEUES LOGO !!!

Das alte Logo ist zum Sterben verurteilt... das neue Logo soll unserer Weiterentwicklung Rechnung tragen.

 

Ursprünglich im Schurwald gegründet, finden heute die meisten Mountainbike-Fahrtechnik-Kurse und Trailtouren in Stuttgart statt. Ein Großteil unserer Kunden kommt aus Stuttgart und so ist es kein Wunder, daß das neue Logo von einer der renommiertesten Stuttgarter Werbeagenturen entwickelt wurde.

 

Die Local Heros von "DIE CREW" haben uns zugehört, sind kreativ geworden und haben uns viele tolle Vorschläge gemacht. Vor einigen Tagen nun ist die Entscheidung gefallen.

 

Für ein Logo, das sowohl den Schurwald, als auch Stuttgart und seine einmalige Lage, umgeben von vielen Anhöhen, symbolisiert. Ein Logo, das zeigt, wie dynamisches und technisch sauberes Biken aussieht.

 

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Mi

11

Mai

2016

Focus Bikes, "Die Crew", Bodo von Unruh und wir!

Ende Februar, in Thailand, bekam ich eine hochinteressante Mail.

 

Absender war die renommierte Stuttgarter Werbeagentur "DIE CREW".

 

Inhalt der Mail: der Fahrradhersteller Focus und die Werbeagentur Die Crew AG planen ein Projekt für das 24 Stunden Mountainbike Rennen in Stuttgart am 27./28. August 2016.

 

 

Hierbei geht es um das Motto: Focus macht Die Crew fit!

 

Das bedeutet, dass Die Crew ein 8-er Team für das 24 Stunden Rennen aufstellt (die meisten Teilnehmer sind eher Hobbyradler) und Focus, als Kunde der Crew, es sich zur Aufgabe macht ihre Werbeagentur fit zu machen.

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Di

10

Mai

2016

MUSIK- UND BIKEFESTIVAL

Drei Tage Musik- und Bikefestival.

 

Drei Tage entspannte Atmosphäre mitten in der Natur.

Hier geht´s zu den DETAILS

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Di

03

Mai

2016

Leih-Mountainbikes für den MTB-Fahrtechnikkurs

 

 

Immer mehr Menschen begeistern sich für das Mountainiken.

 

Für den Fall, daß ihr noch kein eigenes MTB besitzt, aber Euch schon mal mit der Fahrtechnik vertraut machen wollt, bieten wir Euch Leihbikes an.

 

 

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Mi

13

Apr

2016

Mein absoluter Lieblingsjob :-)

Als ich gestern mit meinem Mountainbike von Ostfildern nach Stuttgart zum Bahnhof geradelt bin, ist mir so richtig bewusst geworden, wie sehr ich mein jetziges Leben und meine Jobs liebe.

 

Welches davon mein Lieblings-Job ist und warum ich mich dafür so sehr begeistere, das will ich Euch heute in meinem Blogbeitrag erklären.

 

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So

10

Apr

2016

EINSTEIGER-KURS dieses Wochenende !

Danke daß Ihr dabei gewesen seid!

 

Hat irre Spaß gemacht mit Euch gemeinsam zu biken und diesen herrlichen Frühlingstag auf dem Schurwald zu genießen.

 

Hier die ersten Bilder dazu...

 

Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag abend, einen guten Start in die neue Woche und viel Spaß und Erfolg bei allem was Ihr tut.

 

Speziellen Dank geht an ML für die tolle Unterstützung und die Bilder!!!

 

ENJOY RIDING!

 

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Mo

04

Apr

2016

Drei Dinge, die ein richtiger Stuttgarter macht, wenn er wieder im Ländle ist

Nach seiner Ankunft, am Dienstag, 29. März 2016 am Flughafen Köln/Bonn schaut der typische Stuttgarter und damit Schwabe, ob die wenigen Besitztümer den Flug unversehrt überstanden haben und nichts verloren gegangen ist. Dann wird alles übersichtlich, sinnvoll und ordentlich bereitgelegt, damit dem Zusammenbau des Fahrrads nichts mehr im Wege steht.

 

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Di

29

Mär

2016

Schockierend...

 

...was ich gerade beim öffnen von FACEBOOK feststellen mußte. Nun hat es auch noch Michael Maier erwischt.

 

Als ich kurz vor Khao Lak war, wollte ich ihn noch anmailen, ob wir uns auf eine Bier treffen.

 

Das geht jetzt nicht mehr.

 

Wie Glory Estefan einmal sagte:

 

"Eine Gelegenheit klopft nie zweimal an. Das ist die traurige Wahrheit.
Und wenn wir Dinge auf den nächsten Tag verschieben, kann es sein, dass dieser Tag nicht stattfindet. "

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Mi

23

Mär

2016

Mountainbiken kann lebensgefährlich sein

Der tödliche Absturz eines Mountainbikers am Schreckenfels bei Lenningen-Schlattstall sollten wir zum Anlass nehmen, uns einmal mehr bewußt zu machen, wie gefährlich unser geliebter Sport sein kann.

 

Der auf der schwäbischen Alb tödlich verunglückte 32-jährige Radfahrer stürzte vermutlich bei einem Bremsmanöver und rutschte fünf bis sechs Meter einen schätzungsweise 45 Grad schrägen Abhang hinunter. Sein Fahrrad blieb an der dortigen Kante liegen. Der 32-Jährige stürzte über die Kante etwa 15 Meter senkrecht in die Tiefe. Nach dem dortigen Aufprall rutschte er weitere 50 Meter in einem Winkel von ungefähr 45 Grad ab. Von den verständigten Rettungskräften wurde der 32-Jährige reanimiert, verstarb jedoch an der Unfallstelle. (Quelle: Esslinger Zeitung).

 

Der ganze Artikel der Esslinger Zeitung

 

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Mo

21

Mär

2016

Stellungnahme zu anonymen Kommentar

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So

20

Mär

2016

Ärger mit der Polizei

Einmal den Kopf zu tief gehalten, damit nicht vorausschauend gefahren und schon passiert es. Es ist Freitag, der 11. März und damit der vorletzte Radeltag, bevor ich mein endgültiges Ziel Khao Lak erreichen werde.

 

Zwei Tage zuvor, am Abend meiner Ankunft in Chumphon, hatte ich in einer ruhigen Seitenstraße, ein relativ neues und sauberes Guesthouse gefunden.

 

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Mi

09

Mär

2016

Handgschabte und Abschied

Fünf Monate sind eine verdammt lange Zeit. Gerade für einen Schwaben wie mich. Gut, die Spiele des VfB kann man ja dank heutiger Technik (sofern sie dann mal funktioniert) via Internet und Streaming-TV sogar manchmal live verfolgen. Aber so richtig schwäbisches Essen? Tja, da wird´s dann schwierig. Nun hatte ich ja Iny und Dom aus der Bretagne kennengelernt. Und als Fernfahrer kommt Dom ja schon mal ins Nachbarländle. Iny wiederum war einmal in Stuttgart und erinnert sich ganz begeistert an unser wunderbares Städtle. Als Gourmet-Franzose fällt Dom dabei plötzlich "Schbätzle" ein. Genau mein Stichwort.

 

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Mo

07

Mär

2016

Lohn der Arbeit

Seit 1. Oktober 2015 bin ich jetzt mit meinem Reiserad, mit Zelt, Schlafsack und MacBook in Nepal, Indien, Thailand und Cambodia unterwegs. Immer wieder bekomme ich Nachrichten mit Sprüchen wie "schönen Urlaub", "du hast es halt schön" oder "viel Spaß auf Deiner Reise".

 

Das ist durchweg nett gemeint, da bin ich mir sicher. Nur manchmal bleibt trotzdem das Gefühl, der eine oder die andere hat noch nicht verstanden, daß das Teil meiner Arbeit ist. Daß ich nicht den ganzen Tag am Strand liege, abends Party mache und davor und danach nur zum Spaß im Internet surfe.

 

Die wenigsten ahnen, daß ich von hier aus die Webseite meiner Mountainbikeschule ständig verbessere, interne Abwicklungsprozesse optimiere, Gutschein erstelle und versende, Rechnungen schreibe und Zahlungseingänge überwache. Mich um mein Team kümmern darf, den Markt und den Mitbewerb beobachte, Kooperationen in die Wege leite, Konditionen verhandle und Projekte manage.

 

Nur eben nicht in konventioneller Weise, mit Büro und einer Stunde Anfahrtsweg, mit festen Bürozeiten und all dem Blödsinn, sondern "my way" oder noch besser formuliert "Pippi-Langstrumpfmässig".

 

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Do

03

Mär

2016

Gestrandet

Der Plan war ja eigentlich, in einem Rutsch nach Khao Lak Ban Sak Beach zu radeln, um mich dort noch drei Wochen lang in der Sonne braten zu lassen. Dabei war ich vor zwei Wochen noch völlig unschlüssig, ob ich überhaupt mit dem Rad in den Süden fahren sollte oder besser den Zug nehme. Denn die Strecke, die ich jetzt in Angriff genommen habe, bin ich letzten März von Süden nach Norden geradelt. Würde es nicht langweilig werden, alles noch einmal zu sehen? Das war meine Hauptüberlegung.

 

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Mi

02

Mär

2016

Kette gerissen !

Montag vormittag, 10:47 Uhr. Gerade habe ich eine kleine Brücke überwunden, als es unter mir ein fürchterliches Geräusch gibt. Der Blick nach unten bestätigt meine größte Befürchtung seit vier Monaten. Meine, in Upper Mustang selbst zusammengenietete Restkette hat sich endgültig in die ewigen Jagdgründe verabschiedet. Ja, ich habe eine Ersatzkette dabei. Die habe ich mir zusammen mit einem neuen Sattel und einem neuen Heckgepäckträger im Dezember nach Nepal schicken lassen. Das ist also nicht die große Sache.

 

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So

28

Feb

2016

Sieben Tage auf der Straße

Sieben abwechslungsreiche Tage von Cambodia südwärts Richtung Küste, weiter über Pattaya nordwärts nach Bangkok und jetzt wieder südwärts Richtung Khao Lak liegen hinter mir.

 

Fast 700 Kilometer, mehrmals über 100 km am Tag - es läuft, macht Spaß und - das Fahrrad hält.

 

Zur Belohnung habe ich mir mit den schwimmenden Märkten von Amphawa genau das richtige Wochenenddomizil ausgesucht. Schlafen, essen, lesen...ein schöner und erholsamer Sonntag!

 

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Do

25

Feb

2016

Hält mein Fahrrad durch ???

Seit drei Tagen knarzt das Tretlager, die Kette springt gelegentlich ab, und seit heute nachmittag weiß ich auch, daß ich sie nicht mehr spannen kann, denn ich mußte festtellen, daß die mittlere von drei Inbus-Sechskantschrauben zum öffnen des Rahmens "ausgelutscht" ist. Dabei mußte ich ergänzend feststellen, daß der Hinterreifen ebenfalls am Ende ist. Kein Profil mehr, eher platt wie eine Flunder. Kein Wunder also, daß ich beim Wassertest zwei Löcher im Schlauch gefunden haben.

 

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So

21

Feb

2016

Schwierige Ausreise

Aus Fehlern sollte man lernen, also habe ich genau hingeschaut, ob ich einen Einreisestempel in meinem Reisepass habe. Genauso wichtig ist die Dauer des Aufenthaltes, die mir mit einem "two entry" Visa gestattet ist. Nämlich jeweils sechzig Tage. Das wurde mir auf zweimalige Rückfrage von den thailändischen Beamten bestätigt.

 

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So

21

Feb

2016

Good bye Cambodia !

Spät, aber nicht zu spät, nämlich um 12 Uhr gestern, habe ich die vorletzte Etappe Richtung kambodschanisch-thailändische Grenze in Angriff genommen. Fünf Stunden später hatte ich die 80 km erfolgreich hinter mich gebracht und Pailin erreicht.

 

Lange galt Pailin als ein „geheimnisumwitterter“ Ort in West-Kambodscha: zwischen 1979 und 1997 diente die Region um Pailin als Rückzugsgebiet führender Rote Khmer-Funktionäre (Ieng Sary, Nuon Chea), die mit ihren Guerilla-Truppen gegen die Regierung in Phnom Penh kämpften.

(Quelle: Wikipedia).

 

Immer wieder hatte man mich vor den noch im Boden versteckten Minen gewarnt. Campen war also nicht unbedingt eine Option.

 

Lange vor Pailin sehe ich bereits ein Werbebanner eines Hotels, das ich auch problemlos finde. Ein wirklich tolles Hotelzimmer für 13,50 €.

 

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Fr

19

Feb

2016

Ausrüstung (Teil 1) - mein "Kleiderschrank"

In loser Reihenfolge werde ich für Euch meine drei Packtaschen und meine Lenkertasche öffnen, um Euch eine Idee davon zu geben, was man zum radeln und leben als "digitaler Nomade" so benötigt. Natürlich rein subjektiv.

 

Bedingt durch die Gepäckbestimmungen der verschiedenen Fluggesellschaften, steht man als Radler immer wieder vor der gleichen Herausforderung, sich wirklich auf das Notwendigste zu beschränken. 30 bis 32 kg Gepäck plus 5 oder 6 kg Handgepäck sind erlaubt. Allein mein Fahrrad, verpackt in einen großen Karton, wiegt bereits 24 kg. Da bleibt nicht mehr viel Spielraum. Doch seht selbst...

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Do

18

Feb

2016

Die letzten Tage...

 

...ist so einiges passiert. Kurz bevor ich Siem Reap verlassen habe, machte eine Reinigungskraft in einem Guesthouse eine grauenvolle Entdeckung. Am Dienstag habe ich ein paar sehr interessante Bekanntschaften auf meinem Weg nach Battambang gemacht und ich habe Dinge gegessen, von denen ich vorher nur gehört hatte. Aber lest selbst...

 

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Mi

17

Feb

2016

Wie ich wurde, was ich bin

 

Ihr denkt, ich bin mutig...

 

"There is a new kid in town, and everybody loves him"...klingt gerade aus den Lautsprechern. Ich mag dieses Lied und es passt zu mir. Vom Kid bin ich zwar so weit enfernt wie der Mount Everest von der schwäbischen Alb, aber alle paar Tage bin auch ich neu in der Stadt. Ob in Kathmandu oder Bangkok, Pokhara oder Darjeeling.

 

Gut, ob mich alle lieben, bei meiner Ankunft in einer neuen Stadt, kann ich nicht beurteilen, aber ich versuche mich zumindest anders zu verhalten, wie viele dieser Pauschaltouristen und jungen Backpackerhorden.

 

Gerade habe ich wieder so einen arroganten Westler mit seiner Frau beobachtet. Studiert die Speisekarte vor dem Lokal und aus Mangel an kambodschanischen Sprachkenntnissen oder vielleicht sogar aus einem völlig unbegründeten Gefühl der Überlegenheit heraus, winkt er den jungen, Restaurantbesitzer mit einer Geste heran, daß ich ihm am liebsten mit einer ähnlichen Geste zu verstehen geben möchte: "verschwinde!"

 

In zwei Tagen werde ich dann erneut das "new kid in town" sein, denn dann hoffe ich das etwas mehr als 170 km entfernt Battambang erreicht zu haben. Die zweitgrößte Stadt Cambodias.

 

Eigentlich wollte ich ja heute morgen schon starten, aber Bestellungen und Buchungen wollen ja auch bearbeitet sein. Also habe ich nochmal einen Freiluftbürotrag angehängt.

 

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Di

16

Feb

2016

Danke für Eure Geburtstagsgrüße !!!

 

Danke Euch allen für Eure Geburtstagsgrüße !!! Ich habe mich über jeden einzelnen Glückwunsch riesig gefreut !!!

 

Wie jedes Jahr habe ich versucht, mich bei jedem einzelnen persönlich zu bedanken. Da das nicht bei allen Gratulanten möglich war, wähle ich nun diesen Weg.

 

Nochmals: TAUSEND DANK und schön daß ihr an mich gedacht habt.

 

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Do

11

Feb

2016

Angkor Wat und eine große Selbsterkenntnis

Pünktlich zu meinem 53. Geburtstag,  hat sich heute morgen gegen 1 Uhr die presenile Bettflucht bei mir bemerkbar gemacht. Der Wecker war für 4 Uhr gestellt, tatsächlich wach geworden bin ich kurz nach 1 Uhr. Und das, obwohl ich erst um 23 Uhr schlafen gegangen bin.

 

Also habe ich mich literarisch mit Hilfe meines Reiseführers von Stefan Loose und des Buches "Kollaps" von Jared Diamond, auf meinen dritten Besuch von Angkor Wat, vorbereitet.

 

Dritter Versuch, trifft die Sache aber wahrscheinlich besser.

 

Beim ersten Mal, am Montag, war ich einfach zu spät dran gewesen. Beim hinausradeln, zum Angkor Wat Geological Park, hatte ich bemerkt, daß mein hinterer Reifen Luft verliert. Also hatte ich eine Kehrtwende gemacht und erst mal gefrühstückt, abgewartet wie sich der Reifen verhält und war erneut gestartet.

 

Bei der Ankunft am Damm, dem großen Hauptzugangsweg, stelle ich mit Entsetzen fest, daß hier für meinen Geschmack einfach viel zu viele Menschen sind. Außerdem war ich davon ausgegangen, daß ich mein Rad überallhin mitnehmen kann, hieß es doch, Angkor Wat sei ideal mit dem Bike zu erkunden, wie damals in Bagan.

 

Tatsächlich muß ich es hier bereits anschließen, es mehrere Stunden unbeaufsichtigt lassen und meine Packtasche ist auch zu schwer, sie den ganzen Tag mit mir rumzuschleppen.

 

Okay, etwas frustriert entscheide ich mich, den Tag einfach dafür zu nutzen, das ganze Areal (400 qkm) per Fahrrad zu erkunden um mir eine erste Übersicht zu verschaffen.

 

Entlang des riesigen Wasserbassins, das fast ganz Angkor Wat umschließt, radel ich Richtung Osten. Ab und zu halte ich an, will in Ruhe etwas auf mich wirken lassen und fühle mich mehrmals durch irgendwelche Security-Mitarbeiter gegängelt.

 

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Mi

10

Feb

2016

Tomorrow is my birthday...

 ...and that means, i will be not in Facebook.

 

So, if you want to leave a message for me, do it on my BLOG, which means you just have to click on that post and use the comment function.

 

"Eintrag" means comment.

 

 

Why? Because with that, you can really help me to live the life i want to live.

 

Cycling, travelling, exploring the world, meeting people, get in touch with other cultures and help the ones in the world which are not that privileged like i was, when i was born in a piece of land, named "germany" in that time.

 

The other wish i really have is, respect each other, help each other and love each other. Cycling the world, like i did in the last years showed me one thing:

 

If you smile to people you get a smile back.

There is no hate.

It´s only in your mind.

 

Don´t let hate rule your mind.

Having brothers and sisters all over the world is a fantastic feeling.

 

Our governments want to tell us that sometimes we have to hate other nations, peoples or religions. THAT´S BULLSHIT !!!

 

We don´t have to fight anyone. Again, we have to help each other.

 

Don´t follow them and their sick thoughts.

We are the people and we rule the world, if we really want.

 

In PEACE.

 

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Di

09

Feb

2016

Mein Bike ist weg !!!

Den ganzen Nachmittag sitze ich vor CHARLIE´S BAR in Siem Reap und arbeite an meinem Blog bzw. meiner Webseite. Mein Fahrrad steht die ganze Zeit keine 3 Meter entfernt von mir. Genau deswegen dachte ich, als ich ankam, das mußt Du jetzt nicht abschließen. Gegen abend bin ich total in meine Aufgabe versunken, doch plötzlich fällt mir mein unabgeschlossenes Rad wieder ein. Blitzschnell richte ich meinen Blick nach rechts und erstarre! Dort, wo das Bike stehen sollte, ist nichts mehr!!!

 

Kurz suche ich den ganzen Eingangsbereich mit meinen Augen ab, springe dabei auf und reiße einen Glastisch hinter mir mit um. Wenige Sekunden später stehe ich schreiend mitten auf der Straße und blicke entsetzt in die Richtung, in der ich den Dieb vermute. Zu spät.

 

Da ich den Tag über immer wieder kurz zu meinem Bike geschaut hatte, kann der Diebstahl noch nicht lange her sein. Kurz zuvor hatte ein amerikanisches Paar aus New York an meinem Tisch Platz genommen und dadurch meine Sicht auf mein Fahrrad behindert.

 

Gedanken rasen durch meinen Kopf. Wie dumm von mir! Das ist das Ende meiner Reise! Immer wieder schreie ich Richtung Bar "they´ve stolen my bike! they have stolen my bike!". Dann streift mein Blick einen Security Mitarbieter, der auf dem Gehweg sitzt und mich erstaunt anschaut. Nach einer gefühlten Ewigkeit steht er auf und fragt mich "your bike?". Dann zeigt er auf die andere Straßenseite.

 

Erst verstehe ich nicht, dann schaue ich auf die gegenüberliegende Straßenseite und tatsächlich. Im Dunkeln entdecke ich mein unabgesichertes Reiserad. Ich fasse es nicht und schreie ihn an: "you´ve to tell me when you move my bike!". Doch dann weicht meine Anspannung einer unglaublichen Erleichterung und ich mäßige meinen Ton, entschuldige mich und wiederhole immer leiser werdend:

"you´ve to tell me when you move my bike..."

 

Zurück am Tisch herrscht Klärungsbedarf. Der New Yorker neben mir, ist mindestens so erleichtert wie ich. Aber nicht wegen meinem Bike. Immer wieder sagt er zu mir: "ich dachte Du hättest einen epileptischen Anfall! Ich wollte Dir schon die hözerne Speisekarte zwischen die Zähne schieben...". Bitte erschrecke mich nie wieder so!

 

Muß eine tolle Show gewesen sein, die ich da unvermittelt abgeliefert habe.

 

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Fr

05

Feb

2016

Greg flüchtet

Am 30. Januar passiert genau das, was Greg und ich am Vortag schon diskutiert hatten. Nur deutlich früher als erwartet.

Am Vortag waren wir nach einem kleinen Frühstück gut aus Kampot weggekommen, hatten die von Fat Sam empfohlene Alternativroute (Straße 124), abseits des vielbefahrenen Highways, nach Phnom Penh gefunden und uns über die Ruhe und die schöne Landschaft gefreut.

 

Greg hatte Slab Leng als ideales Ziel genannt. In Google Maps hatte er in der Kleinstadt sogar ein Guesthouse Symbol entdeckt. Bis dahin waren es etwas mehr als 80 km.

 

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Do

04

Feb

2016

Lone Wolf bekommt Gesellschaft

Es geht gegen 6 Uhr, als ich langsam aus meiner letzten Tiefschlafphase erwache. Warum, ist mir zunächst nicht klar. Meine Sinnesorgane arbeiten, doch für einen kurzen Moment fühle ich mich wie in Watte gepackt. Da ist etwas in meiner Nähe und fast gleichzeitig höre ich auch ein seltsames Geräusch. Mein Gehirn sucht in den vorhandenen Schubladen und wird schnell fündig.

 

Da draußen am Zelt oder an meinem Fahrrad macht sich ein Tier zu schaffen.

 

Etwas Größeres, das meine ich zu spüren. Die Präsenz des Lebewesens da draußen ist fast greifbar. Das Geräusch wiederholt sich und scheint richtig nahe.

Ein, zwei Meter. Mehr Abstand besteht nicht zwischen uns zwei.

Das Schnüffelgeräusch wiederholt sich. Zeit sich bemerkbar zu machen. Als Antwort bekomme ich nervöses Bellen. Okay, jetzt weiß der da draußen, daß da drinnen einer ist. Doch das scheint für ihn kein Grund zu sein, Reißaus zu nehmen. Das Bellen klingt nicht ganz selbstsicher, das Gegenteil ist eher der Fall. Doch es entfernt sich nicht. Ich suche mein Pfefferspray und finde es auch sofort. Ziehe mich an. Wieder wird gebellt. Ich bin mir nicht sicher, ob der Hund sich da draußen jetzt schon etwas entfernt hat. Ich weiß nicht wie groß er ist, wie alt, ich weiß gar nichts. Ich mag Hunde. Bin mit ihnen aufgewachsen. Aber sicher ist sicher. Also besser mit Spray nach draußen. Man weiß nie. Vielleicht ist das hier sein Revier. Ich öffne den Reißverschluß des Innenzeltes, schnappe meine Sandalen und dann bin ich mir sicher, das Bellen kommt jetzt aus einer größeren Entfernung. Als ich vor dem Zelt stehe, schaue ich mich vorsichtig um, das Bellen entfernt sich weiter. Mein unbekannter Freund ist auf dem Rückzug. Ich bekomme ihn nicht einmal zu Gesicht.

 

Anschließend packe ich wie immer mein Zelt zusammen und starte ohne Frühstück in den frühen Morgen. Greg und ich wollen uns irgendwo auf der Straße treffen oder spätestens in 109 km. Dann hätten wir Kampot erreicht.

 

Keine 10 Minuten später stoppe ich, um zwei zuckersüße Instantkaffee zu trinken und eine Packung Kekse zu verdrücken. Ich habe Hunger, am Vorabend war auch das Abendessen ausgefallen. Die Landschaft ist für wenige Minuten in schwefelgelbes Licht getaucht, um mich herum erwacht langsam das Leben.

 

Es geht über einen Fluß, aus dem ein halb versunkenes Schiff ragt.

 

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Mi

03

Feb

2016

Cambodia ist so anders...

Im GEO-Magazin las ich einmal den Satz: "In Namibia meint man, das Rotationsgeräusch der Erde wahrnehmen zu können" - auf Cambodia übertragen, könnte man meinen, die furchtbare Vergangenheit Kambodschas ist auch heute noch jeden Moment spürbar.

 

Dieses Land und seine Menschen sind so anders.

 

Bereits nach wenigen Minuten fühlte ich mich wohl, wußte nicht warum, aktzeptierte es einfach und horchte von da an immer wieder in mich hinein.

 

Die Khmer sind so ruhig, in sich gekehrt, leise statt laut, introvertiert statt extrovertiert, sparsam lächelnd anstatt überschwänglich laut lachend. Geduldig und zurückhaltend.

 

Viele ältere Menschen scheinen mir sehr in ihre Gedanken oder Erinnerungen versunken. Selten gelingt es mir ihnen ein Lächeln abzuringen.

 

Doch die Khmer sind interessiert, hören zu, erzählen offen über ihre Vergangenheit. Anderseits hat man das Gefühl, es wird nur dann gesprochen, wenn es wirklich notwendig ist. Selbst der Verkehr läuft ruhiger ab.

 

Es ist sehr schwer in Worte zu fassen, aber meine innere Stimme läßt mich so etwas fühlen wie:

 

Cambodia tut Dir gut.

 

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Mo

01

Feb

2016

S-21 Genocide Museum - it will happen again...

 

This morning in Phnom Penh.

A young instructor told me the procedure of visiting the museum.

 

 

Me: "why i am allowed to take fotos form outside the museum but not from inside?"

 

He: "Because it is the rule"

 

Me: "A rule? That will never an answer for me"

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Sa

23

Jan

2016

Gestatten? Mein Name ist Pannen-Paul ;-)

 

Vor genau 8 Tagen bin ich nach Cambodia eingereist, doch die letzten drei Tage in Thailand haben mich noch einmal viel Geduld gelehrt.

 

Eine Panne nach der anderen, radeln unter Umständen, die ich eigentlich tunlichst vermeiden wollte und am Ende wurde es Zeit Gegenmaßnahmen einzuleiten.

 

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Fr

22

Jan

2016

64-jährige Wanderin sabotierte MTB-Trails !!!

Guess what happens to a 64 year old hiking lady in canada after setting traps on northshore trails?

 

Ratet mal, was mit einer 64-jährigen Wanderin in Canada passiert ist, nachdem sie jahrelang Northshore MTB-Trails sabotiert hat...

 

 

 

Die ganze Geschichte / the whole story !

 

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Do

21

Jan

2016

Holiday in Cambodia

Cambodia - das läßt mich unweigerlich an meine Kinder- und Jugendzeit zurückdenken. Eine meiner frühesten Erinnerungen betrifft die abendliche Tagesschau mit den Berichten aus Südostasien Ende der 60er Jahre.

 

Die Worte Saigon, Vietcong, Vietnam, Rote Khmer, Pol Pot und Kambodscha, sowie das Motorengeräusch des legendären BELL UH-1D Hubschraubers, die bewegten Bilder, auf denen Soldaten aus den Hubschraubern irgendwo im Dschungel in einer Lichtung absprangen, all das waren Dinge mit denen ich aufwuchs, damals nicht verstand und die ich nie vergessen habe.

 

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Mi

20

Jan

2016

Mit dem Longboard von Saigon nach Singapur !!!

Wenn ihr bisher der Meinung gewesen seid, der "Blume" zieht da schon eine außergewöhnliche Nummer ab, dann hättet ihr mich heute mal auf dem Highway hinter Trat sehen sollen. Ruft mir doch plötzlich einer von der anderen Straßenseite her zu! Bis ich das geschnallt habe, waren wir fast auf gleicher Höhe. Ich schaue rüber und denke, jetzt ist es passiert. Da ist original ein Typ der um die Welt LÄUFT! Zumindest war das mein erster Gedanke.

 

Ein Australier hatte mir in der iranischen Botschaft in Ankara von Jean Béliveau erzählt, der die Welt in 11 Jahren zu Fuß umrundete. Der Aussie hatte ihn selbst getroffen.

 

Ich also nix wie rüber auf die andere Straßenseite und schon habe ich meine Standardfrage vom Stapel gelassen: "Where do you come from?".

 

Die Antwort lautet: GERMANY !!! - Darauf ich: "ja, dann können wir ja auch deutsch reden..."...

 

Württemberger Schwabe trifft Augsburger Schwaben!

 

Flo ist vor gut zwei Wochen mit seinem Longboard in Saigon gestartet und über Phnom Penh bis Trat geskatet. Dabei zieht er sein Gepäck auf einem, für ihn speziell angefertigten, Hänger hinter sich her. Ein supersympathischer Kerl, der seine Zukunft als Wirtschaftsingenieur in Hilfsprojekten sieht. Respekt kann man da nur sagen.

 

Wir reden und reden, philosophieren über das Leben alleine auf der Straße, über unsere Liebe zur Natur, über Schlafplätze und Reisekosten, über den Genozid in Kambodscha vor fast 50 Jahren, über das Museum in Phnom Penh, über die "Killing Fields".

 

Zum Schluß machen wir dann noch eine kleine Fotosession und vernetzen uns. Dann schwinge ich mich aufs Rad Richtung Cambodia und er skatet los Richtung Bangkok. Eine tolle Begegnung! Nachstehendes Video hat er auf seinem ersten Trip von Augsburg nach Istanbul gemacht. Schaut´s Euch an! Coole Musik!

 

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Di

19

Jan

2016

Maden zum Frühstück ?

Was sich anhört, wie eine Frage aus dem Dschungelcamp, dem präferierten Zeitvertreib für hochgeistig,  anspruchsvolle Fernsehzuschauer, brachte mich heute morgen dazu,  abrupt zu bremsen und umzudrehen.

Tatsächlich hatte ich noch nichts im Magen, entschied mich dann aber doch für eine frische Ananas und einen warmen, panierten Hühnerschlegel. Kostete zusammen 70 Baht = 2,73 €.

 

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Mo

18

Jan

2016

Südostwärts mit Regen

Vor ein paar Tagen habe ich eine Nachricht eines anderen digitalen Nomaden von den Malediven gelesen.

 

Der arme Kerl fragte, ob es normal sei, daß es dort tagelang regnet.

 

Normal? Was ist normal?

 

Die letzten drei Mal, als ich dort war, gab´s mal nen Regenschauer oder eine stürmische Nacht. Aber tagelang? Mit etwas Verwunderung erlebe ich hier in Südostthailand derzeit dasselbe. Es regnet. Nicht kurz und einmalig, sondern länger und häufiger.

 

Letzten Donnerstag habe ich Pattaya bzw. den Jomtien Beach verlassen. Zwei Tage dort waren genug. Ich habe etwas gearbeitet (Rechnungen geschreiben) und das Essen genossen. Und ich habe mit etwas Entsetzen festgestellt, daß ich wohl doch eine Outdoorhose zu viel nach Hause geschickt habe. Die Dinger gabs als NorthFace Kopie in Pokhara (Nepal) für 10 € das Stück. In Siliguri (Indien) habe ich eine davon wohl mit in das Päckchen gepackt, das laut meinem Kumpel Fränkie (seines Zeichens Leiter des Basislagers Ruit und verantwortlich für den Nachschub, die Post und was sonst alles während meines Vagabundenlebens so anfällt) bereits nach 10 Tagen angekommen ist.

 

Kurz vor Jomtien-Beach war aus einem kleinen, ein schöner großer, rechteckiger Riss Riss am Hinterteil meiner Hose geworden. Mit dem Teil konnte ich nicht weiterfahren. Also fuhr ich rechts ran, durchwühlte meine Packtaschen und wurde nicht fündig. Ebensowenig fand ich in Jomtien Beach während meines Aufenthaltes eine Schneiderin.

 

Ich fahre also los und setze mir zum Ziel, nach Hosenshops Ausschau zu halten. Und tatsächlich, kurz vor dem thailändischen Marinestützpunkt Sattahip entdecke ich links der Straße einen Militariahändler. Die offene Halle ist voll mit allem was die Amis hier nach dem Vietnamkrieg zurückgelassen haben. Damals hatten die USA den neu errichteten Militärflughafen U-Tapao für ihre Angriffe auf vietnamesische Ziele genutzt. Doch das ganze Material ist weit entfernt davon atmungsaktiv zu sein. Dann eben nicht. Ohne zusätzliche Hose radel ich weiter.

 

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Di

12

Jan

2016

Review: Pokhara - a day with kids

Last november, during my 3-weeks-stay in Pokhara (Nepal) when i was waiting for my spareparts from germany, Justin Gambill went into my life and i liked him from the first moment on. He started talking to me in front of our hotel, because he saw my bike. He, himself tried to cycle from Lisboa to St. Petersburg and ended up in Berlin with is bike, named Ms. Jamis. But this is a special story, you can read on his website.

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