Road 13 — Luang Prabang — Phou Khoun by bike

Just happy because we found such a beautiful place for khin kan suai (lunch)
Just happy because we found such a beautiful place for khin kan suai (lunch)

Instead of going from Luang Prabang directly to the road 13, we decide to leave the city in southern direction and cycle via Donekang to "13". We are rewarded with little traffic, mostly moderate climbs and a small pass with a refreshing downhill ride afterwards. After about an hour we turn onto road 13 and shortly after that we leave the turnoff to Kuang Si waterfall unnoticed. Neither of us are fans of mass tourism and its attractions, our highlight is the nature, the daily life, the people, the encounters, the laughter of the locals, the market, the food, water buffalos and dog gangs, the snake on the road, the monkey gang at the roadside, the fog in the morning, the breaking sun, the red dust roads or the sandy paths of Savannakhet.


Anstatt uns von Luang Prabang aus direkt auf die Strasse 13 zu begeben, entscheiden wir uns die Stadt in südlicher Richtung zu verlassen und über Donekang zur „13“ zu radeln. Belohnt werden wir mit wenig Verkehr, zumeist moderaten Steigungen und einem kleinen Pass mit anschliessend erfrischender Abfahrt. Nach gut einer Stunde biegen wir auf die Strasse 13 ein und lassen kurz darauf den Abzweig zum Kuang Si Wasserfall unbeachtet links liegen. Wir sind beide keine Fans von Massentourismus und den dazugehörigen Attraktionen, unser Highlight ist die Natur, das tägliche Leben, die Menschen, die Begegnungen, das Lachen der Einheimischen, der Markt, das Essen, Wasserbüffel und Hundegangs, die Schlange auf der Strasse, die Affenbande am Wegesrand, der Nebel am Morgen, die durchbrechende Sonne,die roten Staubpisten oder die sandigen Pfade Savannakhets.

Our kin khao place😎
Our kin khao place😎

At the end of the day, in the middle of the second big climb, we discover after some time a beautiful, somewhat unusual place for our mosquito tent. An empty market stall, just before a village.Thismeans we can refill our supplies directly the next morning and I hope for hot water for my instant coffee.

One hundred meters in front of our market stand there are two small houses where you can take a shower. Showering is not quite right. Next to the standing toilet there is a water basin in which a flat plastic bowl floats. With it you scoop water and pour the cold, refreshing water over your head. I have been loving this since my two week forced stay in the IDC prison in Bangkok in 2015. 

Costs for the fun? 2.000 Kip, the equivalent of 20 Cent, which we pay an old man, who probably finances his meager life with this and the sale of vegetables.

When I pay, he points to his aching knee. I can help him and give him a proper portion of my marmot ointment from South Tyrol, which I have been carrying with me for two years for my old bones.


Road 13 from Luang Prabang to Phou Khoun
Road 13 from Luang Prabang to Phou Khoun

Am Ende des Tages, in der Mitte des zweiten grossen Anstiegs, entdecken wir nach einiger Zeit einen wunderschönen, etwas aussergewöhnlichen Platz für unser Moskitozelt. Ein leer stehenderMarktstand,kurz vor einem Dorf. Das bedeutet, wir können direkt am nächsten Morgen unsere Vorräte wieder auffüllen und ich hoffe auf heisses Wasser für meinen Instantkaffee.

Hundert Meter vor unserem Marktstand sind zwei kleine Häuschen an denen man seine Notdurft verrichten oder duschen kann. Wobei duschen nicht ganz richtig ist. Neben dem Stehklo befindet sich ein Wasserbassin in dem eine flache Plastikschale schwimmt. Damit schöpft man Wasser und giesst sich das kalte, erfrischende Wasser über den Kopf. Ich liebe das seit meinem zweiwöchigen Zwangsaufenthalt im IDC Gefängnis in Bangkok 2015. 

Kosten für den Spass? 2.000 Kip, umgerechnet 20 Pfennig, die wir bei einem alten Mann bezahlen, der damit und dem Verkauf von Gemüse wohl sein karges Leben finanziert.

Als ich bezahle, deutet er auf sein schmerzendes Knie. Ich kann ihm helfen und gebe ihm eine ordentliche Portion von meiner Murmeltiersalbe aus Südtirol ab, die ich seit zwei Jahren für meine alten Knochen dabei habe.


Exotic place to sleep
Exotic place to sleep

The next morning we are woken by the chatter of Laotian boys. As a reward, each of the three boys gets a power bar to take with them on their way. We pack up and start the day. In the next village there is a little disappointment for me: there is no hot water and therefore no coffee this morning.

Two hours are needed for the further climb in the morning freshness. 
That putting up a tent even behind concrete masts can be fatal becomes clear to us as we pass an accident site where a truck or bus probably crashed into the ground. Probably the driver was asleep or drunk. 



Am nächsten Morgen werden wir vom Geplapper laotischer Jungs geweckt. Zur Belohnung bekommt jeder der drei Jungs einen Kraftriegel mit auf den weiteren Weg. Wir packen und starten in den Tag. Im nächsten Dorf gibt es dann eine kleine Enttäuschung für mich: es gibt kein heisses Wasser und somit keinen Kaffee an diesem Morgen.

Zwei Stunden benötigen für den weiteren Anstieg in der morgendlichen Frische. 
Dass das Aufstellen eines Zeltes selbst hinter Betonmasten tödlich sein kann, wird uns bewusst, als wir eine Unfallstelle passieren, an der wohl ein Truck oder Bus in die Tiefe gestürzt ist.

 Wahrscheinlich war der Fahrer eingeschlafen oder betrunken. 


Towards the end of the day I am a bit surprised when a sign "Phou Khoun - 10 km" appears at the roadside. I actually thought that we couldn't make it that day. But we are tired and agree that we will pitch our tent if there should be a pleasant opportunity. 

But we don't find anything on our last departure on this day. There is nothing else to do, we have to manage another three hundred meters of altitude difference. Again my chain jumps off. But in the meantime it has widened so much that I can put it on again without having to remove the rear wheel.


At dusk we reach Phou Khoun. With this we have done more than 105 km and a little more than 1.600 meters of altitude difference. A new record for sand. 

The reward is one of the most beautiful places where I have ever pitched a tent.
Phou Khoun Viewpoint above the strawberry campsite
Phou Khoun Viewpoint above the strawberry campsite

Gegen Ende des Tages bin ich etwas überrascht, als ein Schild „Phou Khoun — 10 km“ am Strassenrand auftaucht. Ich dachte eigentlich, dass wir das an diesem Tag nicht mehr schaffen können. Doch wir sind müde und uns einig, dass wir unser Zelt aufschlagen, sollte sich eine angenehme Möglichkeit bieten. Doch wir werden auf unserer letzten Abfahrt an diesem Tag nicht fündig. Es bleibt uns nichts anderes übrig, wir müssen noch einmal dreihundert Höhenmeter Anstieg bewältigen. Wieder springt dabei meine Kette ab. Doch mittlerweile ist sie so geweitet, dass ich sie mühelos wieder auflegen kann, ohne das Hinterrad mühselig auszubauen.
Bei Einbruch der Dämmerung erreichen wir Phou Khoun. Damit haben wir mehr als 105 km und etwas mehr als 1.600 Höhenmeter hinter uns gebracht. Für Sand eine neue Bestmarke. 

Die Belohnung ist einer der schönsten Plätze, an denen ich je ein Zelt aufgebaut habe.

Next morning
Next morning

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