Ausrüstung (Teil 1) - mein "Kleiderschrank"

In loser Reihenfolge werde ich für Euch meine drei Packtaschen und meine Lenkertasche öffnen, um Euch eine Idee davon zu geben, was man zum radeln und leben als "digitaler Nomade" so benötigt. Natürlich rein subjektiv.

 

Bedingt durch die Gepäckbestimmungen der verschiedenen Fluggesellschaften, steht man als Radler immer wieder vor der gleichen Herausforderung, sich wirklich auf das Notwendigste zu beschränken. 30 bis 32 kg Gepäck plus 5 oder 6 kg Handgepäck sind erlaubt. Allein mein Fahrrad, verpackt in einen großen Karton, wiegt bereits 24 kg. Da bleibt nicht mehr viel Spielraum. Doch seht selbst...

Drei Baseballmützen aus Nepal. Da ich sehr viel transpiriere, habe ich nach einer Lösung dafür gesucht und in diesen Kopfbedeckungen gefunden. Weil mir Besitz nicht viel bedeutet, gehe mit meinen Dingen auch sehr lax um, was wiederum dazu führt, daß ich dauernd eine Mütze verliere oder liegen lasse. Außerdem kann ich damit meine tiefe Verbundenheit mit Nepal zeigen. Acht Jahre habe ich darauf gewartet, wieder welche zu bekommen. Ich hab die Dinger echt vermisst. Die "alten" waren im Lauf der Jahre verschütt gegangen ,-). In der Hinsicht bin ich ein echter "Looser"...

 

52 g (pro Cap)

 

Mein Buff. Vielseitig einsetzbar. Unter dem Fahrradhelm, damit der Helm nicht rutscht, keine Druckstellen hinterläßt und gleichzeitig noch den Schweiß aufsaugen kann. "Oldstyle" Biker tragen ihn heute noch gerne als Piratentuch. Bei mir kommt das Tuch hauptsächlich nachts zum Einsatz, denn als Augenbinde sorgt es für absolute Dunkelheit, egal wo man schläft.

Tagsüber schützt es Mund und Nase auf staubigen Pisten. Ebenfalls etwas, das ich sehr gerne verliere...

 

50 g

 

Drei Muscleshirts. Das blaue und rote habe ich mir nachschicken lassen. Im Gegensatz zu dem schwarzen sind sie aber zum radeln in großer Hitze untauglich, da sie sich mit Schweiß vollsaugen, er aber nicht verdampft. Folge: sackschwere, tropfnasse Shirts. Kommen jetzt tagsüber zum Einsatz, in den Orten an denen ich länger bleibe.

 

111 g (das schwarze)

 

Zwei kurze Radlerhosen. Seit ich radle, bin ich noch NIE nur mit einer Radlerhose unterwegs gewesen. Als "Held in Strumpfhose" wollte ich nicht in die Geschichtsbücher eingehen. Also trage ich sie "darunter". Unter eine langen Outdoorhose. Die mit den weißen Trägern, fahre ich gerade bis zur vollständigen Zerstörung. Wenn mir was passt und gefällt, ist das der normale Prozess. Die andere ist die Ersatzhose.

 

142 g (weiß)

 

176 g (schwarz)

 

Ein paar Socklets, ein paar Kniestrümpfe. Erstere kommen äußerst selten zum Einsatz, weil ich eigentlich immer barfuß in Sandalen unterwegs bin. Konnte ich mir zum radeln anfangs überhaupt nicht vorstellen, funktioniert aber prima. Die Kniestrümpfe waren in Nepal und Sikkim selbst nachts im Einsatz, denn ich hasse nichts mehr, als eiskalte Füße. Werden beim Rückflug angezogen, wenn es zurück nach Kaltland geht.

 

82 g (Kniestrümpfe)

 

 

Zwei Boxershorts für abends im Zelt nach dem "duschen" oder wenn ich für mehrere Tage in irgendeiner Stadt bleibe. Abwechselnd werden sie dort dann in die Wäscherei gegeben. Eine davon wandert vor dem Rückflug in den Müll. Gewicht will auch vor dem Rückflug gespart sein. Schließlich hat man ja auch ein paar "Mitbringsel" im Gepäck.

 

100 g (pro Short)

 

Drei schweißtransportierende Biketrikots. Zwei der Motocross und MTB-Kultmarke "Troy Lee Designs" aus USA. A bißerl Anhaftung an weltliche Dinge kann ich ja auch nicht verleugnen. Außerdem muß ich bei den Amis nie nach XXL fragen. Die haben das einfach. Damit dürfte auch die Annahme widerlegt sein, daß ich nie das Shirt wechsle. Mach´ ich doch.

Sieht auf den Fotos nur so aus, weil beide identisch sind. Und selbst wenn, da draußen kräht kein Hahn danach.

 

200 g (jeweils die schwarzen)

 

183 g (das bunte)

 

Die olivgrüne ist eine Fake NorthFace Trekkinghose aus Pokhara (Nepal) für 10 €. Meine Radelhose zum "drüberziehen". Ist bereits zweimal fachmännisch am Hinterteil geflickt worden. Die Hose ist leicht und atmungsaktiv, einfach perfekt. Die will ich nicht missen. Am Ort der Wahl angekommen, wandert sie in die Wäscherei und die andere, deutlich dickere kommt zum Einsatz.

 

470 g (die beige)

 

ca. 250 g (die olive)

 

 

Meine Lieblingsjacke aus GORETEX. Ist schwer, aber hat nach Nepal und Nordindien seinen Platz behaupten können. Dient nachts im Zelt als Kissen und kommt sonst nur noch beim Rückflug zur Geltung. Das Ding hat mal 200 € gekostet. Ich hatte oder habe drei davon. Oder nur noch zwei... keine Ahnung...ihr wisst schon...

 

320 g

 

Last but not least. Meine Handschuhe. Unschwer zu erkennen, daß ich nur den rechten, sonnenverblichenen nutze. Weil es sich mit verschwitzten Händen einfach schlecht Gripshiftmässig schalten läßt. Der andere kommt zum Einsatz wenn...R-I-C-H-T-I-G...wenn ich den verblichenen verloren habe.

Dann drehe ich den um und irgendwie geht das schon...

 

49 g

 

 

 

Was soll ich über die schreiben?

 

In Südostasien einfach nicht wegzudenken. Immer frisch belüftete "Hufe" zu haben, fühlt sich einfach gut an. Mit großen Flatpedalen auch wunderbar zum pedalieren geeignet.

 

582 g

Meindl Trekkingschuhe. Kamen in Nepal, Darjeeling und Sikkim zur Geltung. Also dort, wo es zu kalt für meine Sandalen war. Kurz vor der Abreise gekauft, lösten sich bereits nach wenigen Wochen die Schnürsenkelenden auf und eine Öse brach ab. Enttäuschendes Produkt für den stolzen Preis. Werde ich erst wieder zum Rückflug anziehen.

 

1.220 g

 

Ergibt in der Summe ca. 5 kg Gewicht für Kleidung und Schuhe.

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Manne (Montag, 22 Februar 2016 16:58)

    heeey photoshoper-gott... :-)

    alles in kemnat fotografiert???


    hehehe

    so long
    manne

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