You helped a nepali family - Dhanyabad :-)

Two days ago after being arrived in Pokhara, i was invited to my guide´s home to have a fantastic Dal Baht. And believe me, again i was so impressed how poor is living in nepal.

 

After having stored my bike in front of the entrance i was guided into the "dining room".

 

A room with a TV from the stoneage, a bed and a kind of altar with photos surrounded by clothing fixed on the walls by nails. That was it. I was asked to sit on the bed, Ratna Lama, my trekking guide, preferred sitting on the floor with a mattress on his back to sit a little bit more relaxed.

Wir waren im Hause seine Schwiegermutter, die zusammen mit ihren beiden Töchtern und deren vier Kindern hier lebt.

 

Links vom Eingang habe ich das Schlafzimmer gesehen, danach die Küche und rechts davon, bereits unter freiem Himmel, befand sich das "Bad" und das WC. Wobei das "Bad" aus einem Wasserhahn mit einer darunter befindlichen Steinwanne mit einem Abfluss bestand. Da ich zur Zeit eines hinduistischen Festivals zu Gast war, bestand seine Schwiegermutter darauf uns zu segnen. Auf daß all unsere Wünsche in Erfüllung gehen würden. Gesagt, getan.

 

Ein kleiner Tisch wurde hereingetragen und geputzt.

Danach wurde mir mit Reis und roter Naturfarbe ein riesiger Punkt auf die Stirn gemalt. Kornähren schmückten anschließend mein rechtes Ohr. Und das Unglaublichste: zum Abschluß bekam ich nocht 120 Rupien zugesteckt. Umgerechnet 1 Euro.

 

Es macht mich immer wieder sprachlos, wie arm die Leute hier sind und wie großzügig sie mich dennoch behandeln.

 

An diesem Abend habe ich eines der besten Dal Bahts meines Lebens genossen.

 

Jede nepalesische Familie gibt dem Nationalgericht seine eigene Note durch individuelle Zutaten und würzige Beilagen, wie Bohnen, Kartoffeln etc.

 

Abschließend wurde mir dann noch das Bett, auf dem ich bereits gesessen hatte, als Nachtlager angeboten.

 

Die an Nägeln aufgehängten Kleidungsstücke erinnerten mich sofort wieder an meinen Aufenthalt im IDC Gefängnis in Bangkok. Dort hatten die Gefangenen auch jeden Platz an den Wänden zum aufhängen Ihrer Habseligkeiten benutzt.


Während unserer fürstlichen Mahlzeit bekam ich immer mehr das Gefühl: hier können wir mit den Spendengeldern helfen. Von Eka, meinem Everesttrekking Guide habe ich vor drei Wochen erfahren, wieviel ein Guide täglich verdient. Ganze 1.000 Rupein. Umgerechnet 9 Euro. Von Ratna und Eka weiß ich außderdem, daß sie oft nur einen Trek pro Saison guiden. Eka verdient sich noch durch Baumfällarbeiten zusätzliches Geld. 600 Rupien (5 Euro) bekommt er dabei für einen Meter Knochenarbeit.


Dadurch, daß nach dem Erdbeben die Touristenströme gen Nepal ausgeblieben sind, leidet das ganze Land unter den Folgen des großen Bebens vom Frühjahr.


Die Petrolblockade der Inder verschäft die ganze Lage zusätzlich.

 

Stellt Euch mal vor, in Deutschland gäbe es kein Benzin mehr und selbst Gas wäre knapp. Hättet ihr die Möglichkeit bei Euch zu Hause mit Holz zu feuern und zu kochen?

 


Das Restaurant, in das ich meinen Guide gestern zum Dinner eingeladen habe, wird bereits täglich mit Holz beliefert. Trotzdem war das Essen herrlich, mit dem ich mich bei meinem Guide für die erfolgreiche Tour und seinen unermüdlichen Einsatz bedankt habe.


Nach dem Essen habe ich ihm dann einen Umschlag mit Spendengeldern  im Namen von Euch überreicht, um seine Situation zumindest temporär etwas zu verbessern.


Dhanyabad (Danke) an alle Spender unter Euch :-)


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Kommentare: 1
  • #1

    Stefan (Ostf.) (Mittwoch, 28 Oktober 2015 11:30)

    Well done.....!

    Lieben Gruß
    Stefan =)

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