Battambang Bamboo Train

 

Eine Handvoll buddhistischer Mönche auf dem Bambuszug?

 

Davon träumen die meisten Touristen, denn Mönche sind immer ein beliebtes Fotoobjekt in Südostasien.

 

Egal ob in Angkor Wat oder Luang Prabang. Horden von westlichen Touristen stehen dafür sogar zu unchristlichen Zeiten auf und verlassen ihr Hotel ohne gefrühstückt zu haben. Ich bilde da keine Ausnahme.

 

Kurz vor acht Uhr werde ich von Scott und seinem Tuktukfahrer Salone vor meinem Hotel abgeholt. Kurze Zeit später erreichen wir bereits ein kleines Lokal. So weit, so gut.

 

Doch dann warten wir gefühlte 45 Minuten, bis der leckere kambodschanische Kaffee und die Nudelsuppe vor uns steht. In einem Restaurant, in dem sich sonst nur Khmermänner zum Frühstück treffen um über Politik zu reden.

 

Doch das Warten lohnt sich, die Suppe und der Kaffee sind richtig lecker und die Gespräche mit den Khmer informativ und lustig.

 

Gestärkt nehmen wir die zweite Etappe in Angriff. Es geht zu dem kleinen Bahnhof an der Peripherie von Battambang. Wir sind nicht die Einzigen, die dort angekommen, die kleinen Bambusplattformen besteigen.

 

 

Etliche Touristen sitzen schon erwartungsvoll im Schneidersitz da und warten darauf, daß es endlich los geht.

 

Zunächst hat unser Fahrer jedoch noch Schwierigkeiten den 6-PS-Motor zu starten, nach zahlreichen Versuchen klappt es endlich und die Fahrt geht los. Mögliche Maximalgeschwindigkeit: 40 km/h.

 

Die Strecke verläuft 15 Kilometer geradeaus, eingerahmt von Hecken und Büschen, bis zu einem weiteren Bahnhof, wo man Snacks, Getränke und Souvenirs kaufen kann. Von dort aus geht es anschließend zurück.

 

 

Unterwegs kommen uns andere Bambuswagen entgegen. Wir müssen meistens die Plattform verlassen, die anschließend zusammen mit den Achsen neben den Gleisen abgelegt wird, bis der andere Wagen uns passiert hat.

 

Dabei muß immer der Wagen von den Gleisen gehoben werden, der weniger Passagiere transportiert. Ist die Anzahl der Fahrgäste identisch, kommt es auf das bessere Verhandlungsgeschick an.

 

 

Doch es soll ihn nicht mehr lange geben.

 

Den Bamboo Train, eine der Touristenattraktionen in Kambodscha´s zweitgrößter Stadt, Battambang. Einer der Gründe dafür, daß ich gestern meinem Freund Scott Sharick Gesellschaft geleistet habe und mitgefahren bin.

 

Im Wagen hinter uns eine Handvoll junger buddhistischer Mönche.

 

 

Tja, manchmal muß man dem Glück einfach ein bißchen nachhelfen...;-)

 

 

Freitag morgen habe ich Siem Reap Richtung Battambang verlassen. Mit einem neuen Brooks Ledersattel, den mir Scott aus Bangkok mitgebracht hat. Lange hält die Freude darüber jedoch nicht an. Mehrmals muss ich anhalten, um den Sattel wieder zu befestigen. Kaum fahre ich an, ist der Sattel wieder schief und lose.

 

Die Schraube zum justieren des Sattels war schon letztes Jahr nur schwer zu öffnen. Doch anstatt mir eine neue zu besorgen, war ich damit einverstanden sie instand zu setzen. Nun lässt sich die Schraube nicht mehr richtig festziehen.

 

Ein weiteres Mal bin ich selbst schuld an meiner Misere.

Meine Laune fällt ins Bodenlose.

 

Heute morgen dann endlich die Rettung. In einer kleinen Werkstatt kann man mir die Schraube ersetzen. Die Sitzposition stimmt und der Sattel sitzt fest auf der Sattelstangenhalterung.

 

Übermorgen geht es weiter Richtung thailändische Grenze.

 

 

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