Muss ich meinen Plan ändern ?


 

 

 

 

Am letzten Dienstag habe ich es zum Rohloff-Partner "Triple Cats Cycle" hier in Chiang Mai gebracht.

 

Nu, der Inhaber, hat sich über eine Stunde Zeit für mich und mein Fahrrad genommen.

 

Der Laden heißt übrigens so, weil Nu drei Katzen hat...

 


 

Triple Cats Cycle
Mr. Panupong Chaijinda
156/11-2 Bumrungrajd Road
Wat Kate, Muang, Chiang Mai 50000
Tel.: +668 9116 3871
www.facebook.com/3catscycle
triplecatscycle@gmail.com


 

So wie es jetzt nach ein paar Tagen aussieht, wurde folgendes festgestellt:

 

  • das Hinterrad mit der Rohloff-Nabe muß komplett neu eingespeicht werden (wurde im September vor meiner Abfahrt bereits gemacht...)
  • als Nu das Getriebe reinigen wollte, hat er festgestellt, dass kein Öl mehr darin war (wurde ebenfalls vor meiner Abfahrt gewechselt, habe das Altöl in der Flasche bei meinem Bikeshop in Deutschland noch gesehen)
  • ein Dichtring meines Getriebes ist wohl nicht mehr richtig dicht, weshalb das Hinterrad jetzt nach Bangkok zu

 

Bok Bok Bike

662, Krungkasem Road

Pomprapsatruphai

Bangkok, Thailand 10100

Tel.: +668 7682 2236

www.bokbokbike-thailand.com

praphreut@hotmail.com

 

geschickt wurde, da die auch autorisiert sind, das Getriebe zu öffnen, was Nu wiederum nicht darf.

 

Natürlich lasse ich mir auch gleich eine neue Kette montieren.

 

Zu meiner großen Freude habe ich in Nu´s Shop auch noch zwei Schwalbe Marathon Plus Tour Reifen gesichtet und sofort gekauft. Da mein chinesischer Hinterreifen, den ich in Tak erworben habe, nach etwas mehr als 550 km bereits schon wieder abgefahren ist, wird einer der Schwalbe Reifen ihn ersetzen. Der andere wandert auf die Packtasche als Ersatzreifen. In Laos gibt es so gut wie keine brauchbaren Ersatzteile, so viel ich weiß.

 

Ergänzend lasse ich mir meine Felgen aufbohren, damit ich Schläuche mit Autoventilen einbauen kann. Das erleichtert das Aufpumpen ungemein, da es an jeder Ecke eine Autowerkstatt gibt.

 


 

Bis mein Bike wieder fahrbereit ist, habe ich Nu´s Fahrrad kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Wirkt etwas überdimensioniert ;-).

 

Als Materialmörder ist es mir auch bei diesem Rad gelungen, bereits nach wenigen Tagen den Ständer abzubrechen.

 

Wo rohe Kräfte sinnlos walten...

 


 

Am Sonntag habe ich mich mit Scott Sharick getroffen, den ich letztes Jahr am Straßenrand zwischen Siem Reap und Battambang kennen gelernt habe. Scott ist Profi-Photograph und macht unglaublich tolle Fotos.

 

Schaut mal rein:

 

 

Er ist nach Chiang Mai gekommen, um Fotos und Videos vom Yee-Peng und Loy Krawthong Festival zu machen. Beim Frühstück und unserem gemeinsamen Abendessen beim Cowgirl entstanden die nachfolgenden Fotos.

 



 

Montagabend habe ich mich entschlossen, das Wat Phan Tao aufzusuchen, um die dortige Yee-Peng Zeremonie zu verfolgen. Allerdings bin ich recht früh wieder gegangen, da ich vor mir nur hunderte von Smartphone- und Fotobildschirme gesehen habe, die für mich den ganzen Zauber dieser buddhistischen Feier zerstört haben. Auch ich habe Fotos gemacht, war also ein Teil davon.

 

Wo ist der Anfang, wo ist das Ende? Wo ist die Grenze?

 


Mango Mania Snow Ice
Mango Mania Snow Ice

 

Ein paar Tage später, beobachte ich im La Mango -  einem Restaurant - eine junge Thailänderin, die sich mit dem Smartphone filmt, um sich selbst beim Essen zu beobachten.

 

Wie selbstverliebt muss man sein? Zählt nur noch der Schein? Die Hülle? Das Äußere? Was ist da innen drinnen los bei diesen Menschen?

 

 

Dienstag abend war Loy Krathong Festival. Wieder viel zu viele Menschen.

So etwas haut mich nicht vom Hocker. Da hält sich meine Begeisterung stark in Grenzen.

 


 

Da beeindruckt mich jeder mächtige Berg, jede endlose Wüste oder Steppe, jeder türkis blau glitzernde See mehr.

 

Bin halt einfach ein lone wolf.

Da draußen fühle ich mich wohl.

Auch oder gerade alleine.

 

Dort, wo zuviele Schafe sind, da ist nicht mein Platz.

 

Back to nature.

Back to soleness.

 


 

Dennoch ist Chiang Mai angenehm. Nicht zu groß. Nicht zu heiß. Nicht zu teuer.

Gut zum Arbeiten und zum Warten bis es weiter geht.

 

Richtung laotische Grenze.

 


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